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Intelligente Haustechnik hilft Energiesparen

Fachbericht | Wörter: 301 | Aufrufe: 8892 | Druckbare Version

Aktuelle Haustechnik hilft Energie, aber auch Wasser und Lärm zu sparen. Während früher die Waschmaschine laut rumpelnd mehrere Stunden lief, etliche Kw/h an Energie verbraucht hat, sind aktuelle Elektrogeräte vergleichsweise echte Energiesparer! Aus dem Bereich der Elektro- und Energiespargeräte kommen seit kurzem auch erste Neuerungen, die sowohl in den Geräten selbst liegen, auf der anderen Seite aber auch darin zu finden sind, dass sie in die sonstige Haustechnik integriert werden können. Erst durch eine Verknüpfung aller Stromverbraucher eines Hauses beispielsweise, kann dieses energetisch optimiert werden: Der Verbrauch kann so deutlich weiter sinken, als der Austausch von Glühbirnen durch Energiesparlampen jemals schaffen kann.

Die Modernisierung im Bad, wo der 15 Jahre alte elektrische Durchlauferhitzer durch ein modernes Gerät ausgetauscht wird, kann bis zu 70 Prozent des bisher verbrauchten Stroms eingespart werden. Oder durch den Einbau von Luftdüsen in den Wasserhahn kann der Wasserverbrauch einfach und ohne Einschränkung des gewohnten Komforts auf sparsame 50 Prozent gesenkt werden.

Ähnliches gilt auch für die sogenannte weiße Ware: Kühl- und Gefrierschränke bieten ebenfalls bei einer Erneuerung noch Möglichkeiten, Energie zu sparen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel.

In einem weiteren Schritt könnte zudem - erste Testreihen laufen bereits - das Einschalten der Waschmaschine beispielsweise nicht mehr durch die Hausfrau, sondern durch den Energieversorger erfolgen. Denn in den allermeisten Fälle dürfte es ziemlich egal sein, ob die Wäsche nun einen halben Tag früher oder später aus der Waschmaschinen-Trocknerkombi kommt: Dem Energieversorger wird einfach mitgeteilt, dass die Waschmaschine voll ist und dieser entscheidet, je nach aktueller Verbrauchssituation bei seinen Kunden, ob die Maschine jetzt oder später eingeschaltet wird. Dies könnte helfen, die teure Vorhaltung von Strom effektiv zu senken und eine gleichmäßigere Auslastung von Kraftwerken zu erreichen. Wann solche Elektro- und Energiespargeräte allerdings in der Haustechnik Einzug halten werden, bleibt aktuell offen.


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