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Haus allgemein: Energiebedarf und Spartipps bei Fertighäusern, Holzhäusern und Fachwerkhäusern

Fachbericht | Wörter: 297 | Aufrufe: 7322 | Druckbare Version

Wie viel Energie ein Fertighaus verbraucht, ist abhängig von dessen jeweiliger Bauart. Zwischenzeitlich gibt es bereits auch so genannte Niedrigenergiehäuser, so genannte Energiesparhäuser oder auch so genannte Passivhäuser als Fertighäuser zu kaufen. Unter Fertighaus versteht man im Prinzip nur, dass ein Haus bereits industriell vorgefertigt ist, in Teilen an die Baustelle geliefert und dort nur noch endmontiert wird.

Fertighäuser gibt es bereits in sämtlichen Energiesparvarianten. Sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht sind Passiv- bzw. Nullenerigehäuser sicherlich die Referenz. Eine Anschaffung derartiger Häuser sollte grundsätzlich in Betracht gezogen werden, da sich die erhöhten Anschaffungskosten bei einem weiteren drastischen Anstieg der Energiepreise bereits in wenigen Jahren rechnen können.

Entscheidet man sich gegen ein Fertighaus und wählt die Variante Holzhaus, so ist diese Anschaffung ebenfalls sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll. Holz ist grundsätzlich ein hervorragender Dämmstoff und damit sehr gut dafür geeignet, teure Heizkosten zu vermeiden. Bei Holzhäusern sollte das Augenmerk grundsätzlich mehr darauf gerichtet sein, zu überprüfen, dass sämtliches Wasser von den Fassaden abgeleitet wird, um baldige Renovierungskosten zu vermeiden.

Fällt die Entscheidung dagegen auf ein Fachwerkhaus, so gilt hier grundsätzlich zu beachten, dass auch Fachwerkhäuser durch Renovierung bzw. Sanierung zu so genannten Niedrigenergiehäusern umgebaut werden können. Das wohl bekannteste Beispiel dafür ist das Fachwerkhaus der Familie Bucher in Lorsch. Die Familie wurde im Jahr 2007 auf Grund ihrer Umbauten wie zum Beispiel dem Einbau einer Erdgas – Brennwerttherme mit thermischer Solaranlage, dem Einbau von Wärmeschutzfenstern oder der Installation von zehn Modulen Sonnenkollektoren, die ihr Fachwerkhaus zum Niedrigenergiehaus werden ließen, Energiesparmeister.

Durch den Umbau, der auf Grund der erbrachten Eigenleistung rund fünf Jahre dauerte, spart die Familie Jahr für Jahr tausende Euro an Energiekosten. Auch wenn die Umbaumaßnahmen zeit- und kostenintensiv waren, so werden sie sich dennoch bereits in wenigen Jahren gerechnet haben.


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