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Garten: Regenwassernutzung

Fachbericht | Wörter: 199 | Aufrufe: 3500 | Druckbare Version

Sowohl aus ökonomischen als auch aus ökologischen Gründen empfiehlt sich, gerade bei Neubauten an die Installation einer Regenwassernutzungsanlage zu denken. Wasser ist zu einem kostbaren und teuren Gut geworden, dessen Verschwendung Einhalt geboten werden sollte.

Regenwassernutzungsanlagen bestehen aus vier Grundelementen, dem Leitungsnetz, dem Hauswasserwerk, einem Filter und der Zisterne. Über einen Filter gelangt das vom Dach abfließende Regenwasser in einen Wasserspeicher. Dieser Speicher kann sich sowohl innerhalb des Gebäudes als auch außerhalb, bzw. im Erdreich befinden. Die Tanks bestehen in aller Regel aus Kunststoffen. Der Tank muss weiterhin direkt an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sein, um einem Überlaufen entgegenwirken zu können.

Mit Hilfe einer herkömmlichen Wasserpumpe wird das gespeicherte Wasser dann zu den jeweiligen Verbrauchsstellen über das eingerichtete Leitungsnetz geleitet. Ist der Speicher leer, so wird er durch herkömmliches Trinkwasser gespeist. Die Speichergröße sollte daher nicht zu knapp gewählt werden und darf durchaus 3.000 oder mehr Liter Fassungsvolumen haben, ist jedoch individuell vom eige-nen Wasserbrauch abhängig. Die Anschaffungskosten von rund 4.000 bis 5.000 Euro für eine Regenwassernutzungsanlage sind in aller Regel bereits nach kürzerer Dauer amortisiert.

Für das Auffangen des Regenwassers eignet sich auch eine ehemalige und nicht mehr zu gebrauchende abflusslose Grube. Natürlich sollte diese vorher fachmännisch gereinigt werden.


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