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Fassade: Fenster (U - Werte, Isolierverglasung) und Türen

Fachbericht | Wörter: 254 | Aufrufe: 7437 | Druckbare Version

Auf Grund der Energieverordnung (EnEV) sind auch in Bezug auf die Bestimmung der Wärmedämmung von Fenstern einige Regeln zu beachten. Die Wärmedämmung von Fenstern wird an Hand eines Wärmedurchgangskoeffizienten bzw. U - Wert gemessen. Die Berechnung des Koeffizienten ist jedoch hoch komplex und muss in aller Regel von Fachleuten durchgeführt werden.

In die Berechnung des Koeffizienten wird nicht nur die Dämmung der Glasscheibe an sich, sondern auch die Dämmung am Glasrandbereich, an dem die Dämmung in der Regel deutlich geringer ist, miteinbezogen. An Hand dieser Berechnungsmethode kann die Dämmung äußerst exakt ausgedrückt werden.

Die Isolierung der Fenster eines Gebäudes trägt maßgeblich zu den Energiekosten für das Objekt bei. Konventionelle Isolierverglasung gibt beispielsweise nur halb so viel Wärme ab wie Einfachglas. Unter Isolierverglasung versteht man mindestens zwei oder mehr mindestens vier Millimeter dicke Glasscheiben, die über einen schmalen Abstandhalter miteinander verbunden sind. Der Zwischenraum muss dabei sowohl luft-, als auch feuchtigkeitsdicht sein.

Neben der herkömmlichen Isolierverglasung gibt es auch noch eine so genannte Warme - Kante - Fenster. Bei dieser Fensterart wurde der Randverbund durch Kunststoffe energetisch verbessert. Der Einbau derart hochwertiger Fenster kann den Energieverbrauch drastisch senken. Falls man sich aus Kostengründen gegen Warme - Kante - Fenster entscheidet, so sollte wenigstens auf das Rahmenmaterial geachtet werden, da dort die größten Wärmeverluste auftreten. Rahmen aus Holz oder aus Kunststoff sind wesentlich energie-freundlicher als Metallrahmen.

Eine regelmäßige Fensterschwachstelle sind auch die Rollladenkästen. Bei der Außenisolierung des Hauses werden diese meist vergessen. Es ist dringend darauf zu achten, dass auch diese wärmegedämmt und luftdicht sind.


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