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Fassade: Schimmelbefall (Tipps, Hinweis zur Vermeidung) und Feuchtigkeit

Fachbericht | Wörter: 198 | Aufrufe: 5323 | Druckbare Version

Schimmelbildung kann nicht nur durch schlechte Isolierung auftreten, vielmehr tritt Schimmel derzeit auch in nahezu perfekt abgedichteten Häusern auf. Schimmel tritt immer dann auf, wenn in bestimmten Bereichen des Raumes der Taupunkt unterschritten wird, das heißt die Temperatur der Innenwände niedriger als die der Außenwände wird. Sehr häufig ist auch ein falsches Lüften und Heizverhalten der Fall. Durch wenig heizen sollen Energiekosten gespart werden. Dies führt in der Regel dazu, dass auch viel weniger gelüftet wird. Die Folge ist häufig Schimmelbefall.

Schimmelpilze in den Wohnräumen sind nicht nur optisch unästhetisch, sondern auch gesundheitsgefährdend. Energiekosten sollten nicht durch weniger Heizen bzw. weniger Lüften gespart werden. Um Kosten zu sparen, sollte vielmehr von kostspieligem Festerkippen abgesehen und stoßweise (jeweils ca. fünf bis zehn Minuten) gelüftet werden. Der Einbau einer Lüftungsanlage, die sowohl Luftqualität als auch Luftfeuchtigkeit reguliert, ist äußerst empfehlenswert.

Andernfalls sollten aus Kostengründen zwingend folgende Regeln ein-gehalten werden: Raumluft regelmäßig erneuern, Stoßlüften mit Durchzug (ca. fünf bis zehn Minuten), mehrmals täglich lüften, Heizkörper nicht mit Möbelstücken verstellen, Räume wie Küche und Bad stets geschlossen halten, auf zusätzliche Luftbefeuchter verzichten, Türen zu geheizten Räumen stets geschlossen halten, Regelmäßiges Nachmessen der Luftfeuchte (die Luftfeuchte in Wohnräumen sollte maximal 60 Prozent betragen).


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