Gas macht mobil
Mit Propangas in den Urlaub
Gibt es einen Energieträger, mit dem man gleichzeitig Räume heizen, Essen kochen, Wasser erwärmen und zudem noch Lebensmittel kühlen kann? Und das auch weit ab von jeglichem fest installierten Versorgungsnetz? Ein derartiges Medium muss Energieträger dauerhaft speichern können, es muss darüber hinaus transportabel sein, über eine hohe Energie verfügen und außerdem bezahlbar sein. Dies trifft alles zu auf: Propangas.

Foto: S. Geitmann
Aus diesen Gründen ist Propangas der heute favorisierte Energieträger für mobile Zwecke, sei es zu Wasser oder zu Land. Für die Fortbewegung sorgen zwar zumeist Benzin- oder Diesel-Kraftstoffe, aber bei der Bordenergieversorgung von Yachten und Reisemobilen hat sich Propan seit langen Jahren bewährt. Die leichte Handhabbarkeit des Flüssiggases hat insbesondere in der Camping-Branche zu einer weiten Verbreitung geführt.
Wohnmobile sind mittlerweile standardmäßig mit ein oder zwei Gasflaschen ausgerüstet. Elektrizität ist zwar energetisch betrachtet die höherwertigere Energieform, aber für Campingfreunde bietet sie nicht die gleichen Vorteile wie Gas. Viele Urlauber möchten in der Ferienzeit der Zivilisation entfliehen und streben an Orte, wo kein Stromnetz zur Verfügung steht. Für eine begrenzte Dauer stellen die Batterien auch ausreichend elektrische Energie zur Verfügung. Wenn der Aufenthalt an einem abgelegenen See aber länger als zwei oder drei Tage dauert, sind die Stromspeicher bald dem Ende nah – auch, wenn auf eine zweite oder dritte Wohnraumbatterie zurückgegriffen werden kann. Und sollte unvorsichtigerweise mal die Startbatterie als Stromlieferant mit herangezogen werden, ist im Bedarfsfall niemand vor Ort, um Starthilfe geben zu können.