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Jetzt gibt es mehr Zuschüsse für Wärmepumpen

Fachbericht | Wörter: 205 | Aufrufe: 19735 | Druckbare Version

Jetzt gibt es mehr Zuschüsse für Wärmepumpen

Gleich doppelt sparen

Die Eigenheimzulage ist Geschichte. Zumindest für alle, die nicht vor dem 1. Januar ein Haus gekauft oder einen Bauantrag eingereicht haben. Trotzdem kann man sich noch einiges von Vater Staat holen. Etwa beim Einbau einer Wärmepumpe. Sie nutzt die Energie aus der Umwelt, die unbegrenzt und kostenlos zur Verfügung steht: Selbst in der kalten Jahreszeit ist in der Außenluft, im Grundwasser und im Erdreich genügend Sonnenenergie gespeichert, um Räume zu beheizen und Wasser zu erwärmen. Im Rahmen der Neubau-, Modernisierungs- und Sanierungsförderung über die KfW Förderbank gibt es für den Einbau solcher Anlagen zinsverbilligte Darlehen.

Die Programme sind gerade angepasst worden und bieten seit 1. Februar deutlich bessere Konditionen und erhöhte Förderhöchstbeträge. Zusätzlich gewähren über 100 Stromversorger Zuschüsse für die Anschaffung einer Wärmepumpe und vergünstigte Tarife für die spätere Nutzung. Zudem entfallen bei einer Wärmepumpe die für Ölheizungen typischen Aufwendungen für Öltank- und Kesselreinigung oder Emissionsmessungen. Laut Angaben des Initiativkreises Wärme+ (www.waerme-plus.de) spart eine Elektro-Wärmepumpe im Einfamilienhaus gegenüber Lösungen auf Basis fossiler Energieträger rund 50 Prozent Verbrauchs- und Betriebskosten ein. Auch alte Kesselanlagen können umgerüstet werden, hier sollte man aber immer den Fachmann ranlassen.

Quelle: djd, Wärme +, c/o becker döring communication, April 2006,
Foto: djd/becker döring communication



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