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Was sich gegen Strompreis-Erhöhungen tun lässt

Fachbericht | Wörter: 290 | Aufrufe: 4973 | Druckbare Version

Was sich gegen Strompreiserhöhungen tun lässt

Im Gegensatz zum Rest der Republik hatten die Berliner und Hamburger zum Jahresende noch gut lachen. Das dürfte ihnen aber spätestens heute morgen beim Aufschlagen ihrer Zeitung vergangen sein: Denn auch Vattenfall wird zum 1. Mai die Strompreise erhöhen.

Geplant sind sechs Prozent, die Anträge liegen jetzt zur Entscheidung bei den zuständigen Behörden. Die Branchenexpertin Annika Krisp ist von der Entwicklung nicht sonderlich überrascht: "Wir haben schon Ende letzten Jahres gesagt, dass der Strom in Berlin und Hamburg nicht lange günstiger bleiben wird. Uns war klar, dass sich Vattenfall nach der Bekanntmachung des neuen Namens schon bald dem Markt anpassen wird."

Damit ist künftig auch in Haupt- und Hansestadt der Strom zu teuer. "Die einzige Möglichkeit, sich gegen die willkürliche Preispolitik der Regionalversorger zu wehren, ist, den Stromanbieter zu wechseln", sagt Krisp. Nur so könnten Wettbewerb und damit günstige Strompreise entstehen.

"Warum sollten die örtlichen Versorger denn konkurrenzfähige Preise bieten, wenn sie ihre Kunden ohnehin behalten?", bringt Krisp es auf den Punkt. Sie hält es - ebenso übrigens wie viele Kollegen - für unverantwortlich, wenn gerade Verbraucherschützer, etwa von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, von einem Versorgerwechsel abraten. "Der Wechsel verläuft mittlerweile absolut problemlos und kann je nach Wohnort und Verbrauch zu Ersparnissen zwischen 100 und 200 Euro pro Jahr führen.

Wer etwas anderes sagt, sorgt für unnötige Verunsicherung und verhindert damit mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt", ist Krisp vom Anbieterwechsel überzeugt. Sie rät allen Verbrauchern, wenigstens zu prüfen, ob und wie viel Geld sie beim Wechsel des Stromanbieters sparen könnten. Dazu müsse lediglich der jährliche Verbrauch inklusive der Postleitzahl des Wohnorts in den Tarifrechner eingetragen werden. Nach einem Klick stehen sich momentaner Versorger und günstigste Alternative gegenüber.

31.01.2006, Wetzlar (ots)


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