Modernisierung der Heizung rechnet sich(416 Wörter in diesem Text, 4281 mal gelesen) 
Modernisierung der Heizung rechnet sich
In deutschen Privathaushalten werden fast 90 Prozent der
Endenergie für Heizung und Warmwasser verwendet. Die
restlichen „Energieverbraucher“ wie Licht, Kühlschrank usw.
benötigen weitaus weniger Energie. Ein sparsamer Heizkessel
ist daher von großer Bedeutung – für die Umwelt und für den
Geldbeutel.
In Millionen deutschen Kellern stehen aber veraltete Heizkessel.
Ein Austausch kann sich lohnen, denn dies ist in der Regel die
effizienteste Maßnahme, um Energiekosten einzusparen: Durch den
Einsatz eines neuen Erdgas-Brennwertkessels können nämlich
gegenüber einem alten Heizkessel bis zu 40 Prozent Energie
eingespart werden! Die Kenngröße für die Effizienz eines
Heizkessels – der Nutzungsgrad – liegt bei einem alten Kessel
beispielsweise bei 64 Prozent, bei einem neuen
Erdgas-Niedertemperaturkessel schon bei 93 Prozent und bei einem
Erdgas-Brennwertkessel sogar bei 104 Prozent.
Wie groß das Einsparpotenzial durch die Heizungsmodernisierung ist,
zeigt eine Beispielrechnung:
Ein 30 Jahre altes Einfamilienhaus mit
einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern und einem spezifischen
Verbrauch von 22 Litern Heizöl pro Quadratmeter verbraucht jährlich
3.300 Liter Heiz-öl. Der Austausch des alten Heizkessels gegen einen
Brennwertkessel kann zum Beispiel den Primärenergieverbrauch um fast
ein Drittel reduzieren.
Besonders günstig in der Anschaffung sind
Erdgas-Brennwertkessel. Ein solcher Kessel verringert die den
Treibhauseffekt mit verursachenden Kohlendioxid-Emissionen jährlich um
rund zwei Tonnen. Außerdem beträgt die Einsparung bei den Heizkosten
jedes Jahr rund 500 Euro. Deshalb macht sich die Investition in einen
neuen Heizkessel in den meisten Fällen schon bald bezahlt. Und ganz
nebenbei kann man damit noch einen Beitrag zur Schonung der
Energiereserven und der Umwelt leisten.
Quelle: ASUE, Januar 2006
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