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Photovoltaik als Geldanlage

Fachbericht | Wörter: 441 | Aufrufe: 25586 | Druckbare Version

Photovoltaik als Geldanlage

Mit der Sonne Geld verdienen

„Mit einer Photovoltaik-Anlage kann man Renditen von 6% und mehr erreichen“, sagt Diplom-Volkswirt Gerhard Zwick von der Freiburger Steuerberatungsgesellschaft Zwick. Solarstrom sei eine sichere Geldanlage, weil die Einspeisevergütung 20 Jahre lang gesetzlich garantiert ist, so heißt es.

„PV-Anlagen sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, so der Firmengründer. Er und sein Mitgesellschafter Diplom-Finanzwirt Andreas Strub haben beide selbst eine Anlage.

Familie Rolle aus Reute bei Emmendingen gehört zu den ersten Mandanten, die dem Rat ihrer Steuerberater gefolgt sind. Wegen der hohen Investitionskosten war Silke Rolle erst skeptisch, doch: „Wenn der Steuerberater sein Geld in eine PV-Anlage steckt, dann muss was dran sein.“ Mittlerweile ist sie mit der 11,5 kWp Anlage auf dem eigenen Hausdach sehr zufrieden.

„Wer eine sichere Geldanlage mit einer überdurchschnittlichen Rendite will, für den ist Solarstrom das Richtige“, empfiehlt Strub seinen Mandanten. Für das Geschäft mit der Sonne braucht man nicht unbedingt ein Haus. Solarfonds bieten gute Renditen für all diejenigen, die zu Miete wohnen oder deren Hausdach nicht geeignet ist.

Falls das Geld für eine PV-Anlage nicht ausreicht, helfen die Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit derzeit 3,61% effektivem Jahreszins. Unbürokratisch auf einem einseitigen Formular, mit einer Bearbeitungszeit von drei Wochen, ist der Antrag über die eigene Hausbank schnell gestellt. Der entscheidende Vorteil bei der staatlichen KfW-Förderbank: Bei Vermögensumschichtungen sind Sondertilgungen ohne zusätzliche Kosten jederzeit möglich.

„Die Risiken sind deshalb so gering, weil die Technik ausgereift und hunderttausendfach erprobt ist“, weiß Helmut Godard von Energossa, einer der ältesten Solar-Installationsfirmen in Freiburg. Modulhersteller geben eine Leistungsgarantie von bis zu 25 Jahren. In der Rendite-Berechnung ist der Austausch des Wechselrichters, der den Strom für das Netz umwandelt, berücksichtigt. Darüber hinaus fallen fast keine Wartungskosten an.

Eine 5 kWp Anlage braucht etwa 40 m2 Fläche und kostet derzeit rund 27 000 Euro. Bei einer Einspeisevergütung von 54,53 Cent pro kWh erwirtschaftet eine solche Anlage an einem guten Standort in Süddeutschland rund 2 450 Euro pro Jahr. Bei 60% Fremdkapital hat sich die Anlage nach 10 Jahren amortisiert.

1985 gründete Diplom-Volkswirt Gerhard Zwick eine Steuerberatungskanzlei mit dem Ziel, den wirtschaftlichen Erfolg seiner Mandanten zu fördern. Die Steuerberatungsgesellschaft Zwick wurde 2002 gegründet. Im Vordergrund steht die ganzheitliche Beratung, die weit über die steuerlichen Belange hinausgeht. Seit Anfang 2003 ist Diplom-Finanzwirt Andreas Strub einer der beiden Gesellschafter. Qualität und Effizienz sowie Zuverlässigkeit und absolute Termintreue gehören zu den Leitlinien ihres 14-köpfigen Teams.

Quelle: Solar Consultino

Anmerkung der Redaktion: Insbesondere bei hohen Renditen von über 6 % sollten eventuelle Anleger sehr genau sowohl die Angebote als auch die Anbieter überprüfen. Wenn beispielsweise mit einer völlig risikofreien Geldanlage geworben wird, sollte bedacht werden, dass dennoch ein Totalverlust des angelegten Geldes droht, falls der Anbieter Insolvenz anmelden muss.



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