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Erdgas Dachheizzentralen

Fachbericht | Wörter: 264 | Aufrufe: 6955 | Druckbare Version

Erdgas Dachheizzentralen

Gebäudefläche optimal genutzt

In vielen Gebäuden geht wertvolle Wohnfläche verloren, weil Räumlichkeiten für den Heizkessel zur Verfügung gestellt werden müssen. Darüber hinaus beansprucht die Lagerung der Brennstoffe zusätzlichen Platz, zum Beispiel in Form eines Öltanks oder eines Depots für Holz-Pellets. Doch es gibt eine Alternative: Erdgas-Dachheizzentralen.

Im Gegensatz zu Heizsystemen, deren Brennstoffversorgung über ein eigenes Brennstofflager erfolgt, besteht bei Erdgasheizungen hinsichtlich ihres Installationsortes im Prinzip freie Wahl, da sich die Gasleitung in fast jeden Raum verlegen lässt. Ein besonders günstiger Platz ist aber das Dachgeschoss. Dafür bietet die Industrie eine Reihe spezieller Dachheizzentralen an, die zum Beispiel in Form eines Wandgerätes nur sehr wenig Fläche beanspruchen und sich daher in kleinen Nischen oder hinter Verkleidungen sehr unauffällig einbauen lassen. Die Installation der Heizung direkt unter dem Dach hat aber noch einen weiteren bedeutenden Vorteil: Der Einbau eines Schornsteins ist nicht mehr erforderlich! Dies ist nicht nur bei der Errichtung von Neubauten von Bedeutung, auch Besitzer von Altbauten profitieren von diesem Umstand, wenn sie damit die in vielen Fällen im Zusammenhang mit dem Austausch von Heizungen erforderliche Sanierung des Schornsteins umgehen können. Außerdem bieten sich Dachheizzentralen für die Sanierung jener Altbauten an, die für die Heizung mit Nachtspeicheröfen konzipiert waren und deshalb keinen Schornstein besitzen.

Die Integration einer Solaranlage in das Heizungssystem lässt sich bei einer Erdgas-Dachheizzentrale durch die räumliche Nähe am einfachsten realisieren. Aufgrund der kurzen Wege muss das Warmwasser aus dem Sonnenkollektor nämlich nicht erst durch das ganze Haus bis zum üblicherweise im Keller installierten Speicher geleitet werden. Das spart Strom für eine entsprechende Pumpe und verringert natürlich auch den Installationsaufwand.

Quelle: Asue, Juni 2005


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