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Nahwärmezentralen liefern günstige Energie

Fachbericht | Wörter: 307 | Aufrufe: 5327 | Druckbare Version

Nahwärmezentralen liefern günstige Energie

Weg von Heizöl und Erdgas

Die Heizperiode 2004 / 2005 ist gerade beendet und schon ist es klar: Nie zuvor mussten deutsche Gebäudenutzer mehr für die Beheizung ihrer Räume ausgeben als in der gerade abgeschlossenen Heizperiode. Heizöl war nach Angabe der Zeitschrift Brennstoffspiegel im Schnitt 27 % teurer als im Jahr zuvor. Die Erdgaspreise ziehen derzeit auf hohem Niveau nach.

Jeder Gebäudeeigentümer, der wirtschaftlich denkt, macht sich inzwischen Gedanken, wie er sich von diesem Trend abkoppeln und trotzdem sein Gebäude langfristig zuverlässig beheizen kann. Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten auf regenerative Energien umzusteigen. Allerdings ist die Wechselwilligkeit noch relativ gering, da man sich mit Öl- und Gasheizungen auskennt, mit solarer Versorgung oder einer Holzpelletsheizung aber noch nicht.

Ein relativ einfacher Weg ist hier, sich einem Verbund anzuschließen, der sich darum kümmert, langfristig günstige Energie unter Einsatz modernster Technologien einzusetzen. Fernwärmeheizungen wurden früher unter diesem Aspekt gebaut. Da diese Anlagen allerdings sehr groß sind, haben sie Amortisationszeiten von mehr als 25 Jahren und sind dadurch schnell veraltet. Außerdem geht auf dem Weg von der Fernwärmezentrale bis zum Gebäude aufgrund der Entfernung viel Energie verloren.

Energielieferanten bieten an, Nahwärmezentralen zu bauen, die Amortisationszeiten von 10 bis 15 Jahren haben und deshalb immer auf dem wirtschaftlich und technisch neustem Stand sein können. Energielieferung lohnt sich ab einer Gebäudegröße von ca. 2.000 m² oder einer Heizleistung von 50 kW, in Einzelfällen auch darunter. In der Regel werden Objekte mit Anschlußleistungen zwischen 300 bis 600 kW versorgt. Auch größere Nahwärmezentralen werden gebaut. Bisher liegen gute Erfahrungen im Wohnungsbau, bei gewerblichen Objekten, aber auch komplexe Energieversorgungskonzepte mit Kälte-, Wärme-, Strom- und Druckluftlieferung in der Industrie vor.

Es gibt verschiedene Liefervarianten, so dass für jedes Objekt und jede Größe das geeignete Konzept gefunden werden kann. Auf diese Weise kann nicht nur Geld beim Energieeinkauf, sondern auch beim Verwaltungspersonal eingespart werden.

Quelle: Verband für Wärmelieferung e.V., Juni 2005



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