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Kraftstoffverbrauch geht weiter drastisch zurück

Fachbericht | Wörter: 194 | Aufrufe: 4667 | Druckbare Version

Kraftstoffverbrauch geht weiter drastisch zurück

Einen deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Mineralölprodukten erwartet der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) für Deutschland in den Jahren bis 2020. Mit rund 101 Millionen Tonnen wird der Inlandsabsatz dann voraussichtlich um 12 Prozent unter dem des vergangenen Jahres liegen.

Bei der Vorstellung der neuen Ölprognose wies Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des MWV, Ende Mai 2005 in Hamburg darauf hin, dass vor allem der Kraftstoffverbrauch des Straßenverkehrs weiter zurückgehen wird. Gegenüber 2004 dürfte der Benzinverbrauch bis 2020 um 33 Prozent auf rund 17 Millionen Tonnen sinken. Bei der Nachfrage nach Dieselkraftstoff wird der Rückgang geringer ausfallen: Mit rund 25 Millionen Tonnen wird sie voraussichtlich um 10 Prozent unter dem Wert des Jahres 2004 liegen. Das entspricht einem Rückgang des gesamten Kraftstoffverbrauchs um 20 Prozent.

Dr. Klaus Picard sagte: "Das ist auch eine gute Nachricht für den Klimaschutz. Seit 1999 sind die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs rückläufig. Bei den übrigen Fahrzeugemissionen haben wir bereits heute Rückgänge gegenüber 1990 um teilweise mehr als 90 Prozent erreicht."

Picard wies darauf hin, dass die kontinuierliche Verbesserungen der Kraftstoffe neue, effiziente Motortechnologie ermöglicht hat. Mit der Erneuerung der Fahrzeugflotte in den nächsten Jahren werden die Emissionen weiter vermindert.

Quelle: MWV, Mai 2005


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