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Attraktive Programme zur Förderung von Solarthermie

Fachbericht | Wörter: 285 | Aufrufe: 6380 | Druckbare Version

Attraktive Programme zur Förderung von Solarthermie

Zuschüsse und günstige Kredite

Solarwärmeanlagen, die aus der Sonnenstrahlung Energie für die Trinkwassererwärmung gewinnen, werden auch im Jahr 2005 attraktiv vom Staat gefördert. Das hat jetzt die deutsche Energieagentur (dena) über die Initiative Solarwärme Plus verkünden lassen...

Das Bundesumweltministerium zahle aus dem sogenannten "Marktanreizprogramm" einen Zuschuss für jeden installierten Quadratmeter Solarkollektorfläche. Die KfW Förderbank hält zudem neue Finanzierungsprogramme mit günstigen Zinssätzen für Modernisierer und Bauherren bereit.

Mit drei verschiedenen Programmen unterstützt die KfW den Einbau von Solarwärmeanlagen: Bauherren können mit dem neuen Programm "Ökologisch Bauen" Solarwärmeanlagen in Neubauten finanzieren. Das ebenfalls neue Programm "Wohnraum Modernisieren" fasst Förderkredite für Sanierungsmaßnahmen zusammen. Speziell für Altbausanierer ist das bereits seit längerer Zeit bestehende "CO2-Gebäudesanierungsprogramm" optimal.

Alle drei Programme bieten Kredite zu Zinssätzen, die weit unter dem Marktniveau liegen und für mehrere Jahre festgelegt sind. Tilgungsfreie Anlaufjahre machen die Programme zusätzlich attraktiv. Die KfW-Kredite werden über die normale Hausbank oder Sparkasse abgeschlossen.

Zusätzlich zur günstigen Finanzierung unterstützt das Bundesumweltministerium die Installation von Solarwärmeanlagen mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von 110 Euro pro installierten Quadratmeter Kollektorfläche. Bei einer durchschnittlichen Anlage mit sechs Quadratmetern zur Trinkwassererwärmung für einen Vier-Personen-Haushalt kommen immerhin 660 Euro zusammen. Die Förderung kann von Privatpersonen, Freiberuflern sowie kleinen und mittleren Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden.

Die Initiative Solarwärme Plus ist eine Informationskampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik, der E.ON Ruhrgas AG, der VNG - Verbundnetz Gas AG und des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima.

Weitere Informationen über Fördermittel sowie Handwerkeradressen und Planungshilfen gibt es telefonisch bei der Initiative Solarwärme Plus unter 01802 / 000870 (6 Cent pro Gespräch) oder unter www.solarwaerme-plus.info im Internet.

Initiative Solarwärme Plus, April 2005


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