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Drastische Reduktion der Feinstaub Emissionen durch Bio-Ethanol

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Drastische Reduktion der Feinstaub Emissionen durch Bio-Ethanol

Durch die Beimischung von Bio-Ethanol zum Diesel-Treibstoff können Emissionen drastisch reduziert und die Treibstoffkosten gesenkt werden

Zur Überschreitung der Grenzwerte bei Partikelemissionen in zahlreichen deutschen Großstädten erklärt Dr. Hermann Scheer, MdB, Präsident von EUROSOLAR:

"Vor dem aktuellen Hintergrund der drohenden Klagen, die aufgrund des mehrmaligen Überschreitens der Grenzwerte von Partikelemissionen von besorgten Bürgern und Umweltverbänden gegen einige Städte angestrengt werden, ist es unverständlich, warum in den kurz- und mittelfristigen Maßnahmenkatalogen von Städten und Gemeinden nicht die Beimischung von Bioethanol zum Dieseltreibstoff aufgegriffen wird.

Mithilfe der Beimischung von Bioethanol zum Dieseltreibstoff würden sich die Partikelemissionen um bis 46% reduzieren lassen. Aufgrund der gesetzlichen Steuerbefreiung von Biokraftstoffen können damit gleichzeitig die Treibstoffkosten gesenkt und insgesamt der Umstieg auf alternative Treibstoffe in Deutschland forciert werden.

Mit der seit Beginn 2004 bestehenden Steuerbefreiung für biogene Treibstoffe erfolgte die entscheidende Weichenstellung für die Nutzung von Bio-Treibstoffen; mit einer Ausweitung der Anwendungsmöglichkeiten für Bio-Ethanol könnte ein weiterer Aufschwung erreicht werden. Die sich aus dieser Steuerbefreiung ergebenden Möglichkeiten sind bisher vielen, auch den Städten, nicht bewusst.

Ethanol-Diesel-Mischungen werden weltweit in mehreren Ländern (z.B. Brasilien, USA, Kanada, Australien und Indien) eingesetzt resp. getestet. Wegen der Absenkung des Flammpunktes sind aber höhere Sicherheitsvorkehrungen (wie z.B. die Modifikation des Kraftstofftankes) notwendig."

Minderungspotential verschiedener Emissionen durch die Beimischung von Bio-Ethanol zum konventionellen Diesel Kraftstoff:

Partikel: bis -46 %
Russ (C): -11 % bis -70 %
Kohlenmonoxid (CO): bis -28 %
Stickoxide (NOx): -2 % bis -6 %

Quelle: EUROSOLAR, 30.03.05

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