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Reifen können Sprit sparen

Fachbericht | Wörter: 396 | Aufrufe: 14820 | Druckbare Version

Reifen können Sprit sparen

Spritsparen beim Autofahren? Gerade in Zeiten explodierender Benzinpreise suchen Automobilhersteller, Zulieferer und nicht zuletzt auch die Autofahrer selbst nach immer neuen Möglichkeiten, mit möglichst wenig Sprit auszukommen. Die Reifen spielen auch hier eine tragende Rolle.

Abb. 1: regelmäßig Reifendruck prüfen
Reifendruck prüfen

So wirkt sich der Rollwiderstand eines Reifens unmittelbar auf den Energieverbrauch aus. Er erhöht sich mit zunehmendem Gewicht, zunehmender Geschwindigkeit und nicht zuletzt mit abnehmendem Reifenluftdruck. Bereits 0,4 bar weniger, als der vom Fahrzeughersteller empfohlene Reifendruck, erhöht den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent. Völlig unverständlich also, dass nur jeder vierte Autofahrer mit dem optimalen Luftdruck unterwegs ist. Jeder zehnte Autofahrer fährt sogar mit einem Minderdruck von mehr als 0,6 bar.

Aufgrund natürlicher Diffusion verliert der Reifen stets etwas Luft. Ist der Anteil zunächst verschwindend gering, addiert er sich im Laufe der Zeit auf ein hohes Maß. Reifenexperten empfehlen deshalb, den Luftdruck in regelmäßigen Abständen - möglichst alle 14 Tage - zu überprüfen. Wichtig dabei: Luftdruck immer am kalten Reifen prüfen. Ein nach längerer Fahrt erwärmter Reifen verfügt über einen bis zu 0,5 bar höheren Luftdruck.

Deshalb: Aus warmen Reifen nie Luft ablassen! Die Folgen eines zu geringen Luftdrucks wirken sich auch auf den Verschleiß und die Haltbarkeit aus. Bereits 0,2 bar Minderdruck verringert die Lebensdauer eines Reifens um etwa 15 Prozent, 0,6 bar Minderdruck um immerhin 45 Prozent. Ganz abzusehen von den Folgen eines Unfalls, dessen Ursache ein zu geringer Reifenluftdruck ist.

Schließlich ist bei allen guten Vorsätzen und bei Beachtung aller Ratschläge nicht zuletzt die Wahl des Produktes beim Reifenkauf entscheidend. Dunlop bietet beispielsweise mit dem neuen SP 30 einen speziellen, durch den Einsatz von Silica rollwiderstandsoptimierten Reifen an. Das führt nicht nur zu reduziertem Spritverbrauch, sondern erhöht zudem die Laufleistung und damit die Wirtschaftlichkeit. Dabei bleiben die Leistungseigenschaften bis zur Verschleißgrenze fast vollständig erhalten.

Einen sehr großen Teil kann der Autofahrer auch selbst dazu beitragen, sein Fahrzeug ökonomisch und ökologisch sinnvoll einzusetzen. Nicht benötigte Zuladung wie Gepäckstücke oder Getränkekisten sollten unbedingt aus dem Auto entfernt werden, denn Gewicht erhöht den Kraftstoffverbrauch. Das gleiche gilt für Dachgepäckträger, die den Luftwiderstand des Fahrzeugs um ein Vielfaches vergrößern und deshalb nur auf das Fahrzeug gehöre

n, wenn Sie wirklich benötigt werden.

Den größten Einfluss auf den Benzinkonsum hat aber der Gasfuß des Chauffeurs selber. Der Fahrstil spielt eine wichtige Rolle. Wer vorausschauend und ausgeglichen fährt, frühzeitig in den höheren Gang wechselt und hohe Drehzahlen meidet, vermindert nicht nur die Unfallgefahr, sondern trägt erheblich zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei. Ständiges Beschleunigen und Bremsen kostet dagegen viel Benzin und damit bares Geld.
Quelle: Dunlop GmbH & Co. KG



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