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Flammschutzmittel für Kunststoffe


HDT Fachveranstaltung am 27.-28. Mai 2008 in Essen

Durch Brände kommen pro Jahr etwa 600 Menschen in Deutschland zu Tode
und etwa 6000 Menschen werden verletzt. Die wirtschaftlichen Schäden
bewegen sich im Bereich einiger Milliarden Euro pro Jahr. Deshalb ist
Brandsicherheit wichtig, vor allem für viele leicht brennbare
Kunststoffe, wenn sie z.B. in Gebäuden in großen Mengen eingesetzt
werden oder in Elektrogeräten und Installationen in der Nähe
möglicher elektrischer Zündquellen verbaut werden.
Grund genug für das Haus der Technik in Essen, am 27.-28. Mai 2008
eine Fachveranstaltung „Moderne “
anzubieten.
Dieses Seminar ist eine Einführung in die Chemie und Wirkungsweise
von Flammschutzmitteln. Anschaulich werden die technischen
Möglichkeiten für verschiedene Polymere dargestellt, denn die
Verbrennung von Kunststoffen ist ein Prozess, der wesentlich von
Vorgängen im Bereich der Polymeroberfläche geprägt ist. Die Zufuhr
von Wärmeenergie aus der Zündquelle führt zunächst zur Erweichung,
dann zur Zersetzung des Kunststoffes. In dieser Zersetzungszone
laufen unter Energieverbrauch chemische Reaktionen ab, die zur
Verkohlung und/oder zur Freisetzung von unbrennbaren und brennbaren
Gasen führen (Pyrolyse). Letztere sind für den Brandverlauf
entscheidend, da sie im Gemisch mit Sauerstoff zünden, woraus sich
die eigentliche Feuererscheinung entwickelt.
Flammschutzmittel bewirken eine teilweise bzw. vollständige
Unterbrechung dieses Kreislaufes. Je nach Typ erfolgt dies durch
chemische oder physikalische Prozesse in der kondensierten Phase oder
in der Gasphase. Die wichtigsten Gruppen von Flammschutzmitteln sind
Halogenverbindungen, Phosphorprodukte sowie die anorganischen
Hydroxide Al(OH)3 und Mg(OH)2.
Im Seminar stehen die praktische Umsetzung und auch wirtschaftliche
Machbarkeit im Vordergrund. Daher ist diese Fachveranstaltung, die
von Herrn Dr. Adrian Beard (Clariant GmbH Hürth) geleitet wird,
besonders geeignet für Leute, die einen Einstieg in diese Thematik
suchen und vielleicht konkrete Fragestellungen für ihre Anwendung
haben. Aber auch erfahrene Praktiker lernen neueste Entwicklungen
kennen.



Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V.
unter Tel. 0201/1803-1 (Frau Ramzi), Fax 0201/1803-346 oder direkt unter
http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H050-05-315-8.html




News Quelle: @pressbot.net - Haus der Technik e.V. | Datum: 11.03.2008 | 977 Mal gelesen






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