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Bis zu 27 Prozent weniger CO2-Ausstoß: Hapag-Lloyd Vorreiter beim neuen EEDI27 Feb 2012
CO2 ausstoßen als die fahrende Weltflotte. Bei diesen hervorragenden Ergebnissen ist das De-Rating*, das an den meisten Hapag-Lloyd Schiffen schon durchgeführt wurde, noch nicht berücksichtigt. Der Energy Efficiency Design Index (EEDI) wird nach einer festen Formel ermittelt und zeigt die CO2-Emissionen eines Frachtschiffes in Gramm pro transportierter Tonne und gefahrener Seemeile. Der EEDI wurde von der International Maritime Organization (IMO), dem Schifffahrtsorgan der Vereinten Nationen, entwickelt, um einen weltweit einheitlichen Vergleichsindex (Benchmark) für die Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit von Frachtschiffen (Container, Bulker, Tanker u.a.) zu etablieren. Wie bei Autos, Haushalts-geräten oder Glühbirnen soll so erreicht werden, dass sich Energie- und CO2-sparende Schiffe besser am Markt durchsetzen. Der EEDI wird ab 2013 Vorschrift für Schiffs-neubauten, die dann auch eine von der IMO festgelegte Mindesteffizienz erfüllen müssen. Dieser EEDI-Grenzwert für Neubauten soll in Zukunft schrittweise sinken. Da Hapag-Lloyd bereits in der Vergangenheit viel in die Entwicklung und den Einsatz modernster Schiffstechnik investiert hat, sind vor allem die neueren Schiffe besonders CO2-arm. Die Vienna Express war 2010 das erste Schiff weltweit, das überhaupt ein EEDI-Zertifikat erhalten hat. Das 8.750-TEU-Schiff ist mit modernster Technik, Steuerungselektronik und -software ausgestattet, was zu 25 Prozent weniger CO2-Ausstoß im Vergleich zum Durchschnitt der Weltcontainerflotte dieser Größe führt. Durch die freiwillige EEDI-Zertifizierung unserer existierenden Flotte haben wir den CO2-Ausstoß unserer Schiffe von unabhängiger Seite untersuchen lassen. Die Ergebnisse sind außerordentlich erfreulich, die EEDI-Werte zeigen uns aber auch, an welchen Stellen wir noch besser werden können. Und das ist etwas, was wir immer wollen, wenn es um einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen geht, sagte Michael Behrendt, Vorsitzender des Vorstandes der Hapag-Lloyd AG. * Beim De-Rating handelt es sich um die nachträgliche technische Leistungsreduzierung der Hauptmaschine eines Schiffes, um bei den langsameren Fahrplangeschwindigkeiten des Slow Steamings eine optimale Verbrennung und weitere Brennstoffeinsparungen zu gewährleisten. Bei der Entwicklung und Erprobung des De-Ratings gehörte Hapag-Lloyd ebenso zu den Vorreitern in der Linienschifffahrt wie bei der Einführung des Slow Steamings. Hapag-Lloyd transportierte 2011 mehr als 5,2 Mio. TEU und erzielte einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Euro (vorläufige Zahlen). Das Unternehmen ist mit rund 6.900 Mitarbeitern an 300 Standorten in 114 Ländern vertreten. Die mehr als 82 eigenen Liniendienste und ein umfassendes Feeder-Netzwerk verbinden über 430 Häfen weltweit. Die Gesamtflotte (inklusive Charter) umfasst rund 150 Schiffe mit fast 680.000 TEU Gesamtkapazität. Damit ist Hapag-Lloyd aktuell die viertgrößte Linienreederei der Welt. Herausgeber: Hapag-Lloyd AG Konzernkommunikation Ballindamm 25 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 30 01-25 29 Telefax +49 (0)40 33 53 60 presse@hlag.com Hamburg - Veröffentlicht von pressrelations News Quelle: @pressbot.net - pressrelations.de auf | Datum: 27.02.2012 | 73 Mal gelesen |
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