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H2-Produktion, Speicherung und Projektierung: Unternehmen der AREVA Group

Erstmals haben sich in diesem Jahr auf einem Messestand während der World of Energy Solutions in Stuttgart gleich vier europäische Unternehmen der AREVA Group gemeinsam den Kundenanforderungen gestellt. Die AREVA H2Gen aus Köln bietet PEM-Elektrolyseure zur Produktion von grünem Wasserstoff aus volatiler Energie an. Das Engineering-Unternehmen EMS mit Sitz in Jülich und im niederländischen Almelo steht für innovative Wasserstoff-Speicherlösungen in Form von CFK-Druckbehältern. Das in Frankreich ansässige Unternehmen AREVA Stockage Energie entwickelt, produziert und vertreibt Redox-Flow-Batterien auf der Basis von Wasserstoff. Die AREVA GmbH in Erlangen integriert Komponenten und Systeme und realisiert innovative Lösungen und Projekte.
Die World of Energy Solutions, Fachmesse und Fachkongress um die Themenfelder Batterien und Energiespeicher, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sowie Mobilitätslösungen, fand vom 10. bis 12. Oktober 2016 in Stuttgart statt. Dort tauschten Fachleute der Energiewirtschaft ihr Wissen aus, diskutierten innovative Projekte und Märkte und knüpften neue Partnerschaften.
Die Unternehmen der AREVA Group, die sich auf einem gemeinsamen Messestand präsentieren, verfügen über fundierte Erfahrung im Energiemarkt – basierend auf jahrzehntlange Aktivitäten und Entwicklungen. So sind die Unternehmen gerüstet für eine wachsende, nachhaltige Energieindustrie. Sie decken im vollen Umfang die Wertschöpfungskette rund um die Technologien zur Produktion und Speicherung von Wasserstoff ab: Wasserstoff als Lösung für Energiespeicherung, Mobilität und Industrieanwendungen.
Das im Jahr 2015 gegründet Unternehmen AREVA H2Gen GmbH steht unter der Geschäftsführung von Carsten Krause: „Wir liefern Elektrolyseure mit PEM-Technologie, die flexibel Wasserstoff aus volatilen Stromquellen wie Wind und Sonne erzeugen. Unsere Anlagen sind modular konzipiert und daher skalierbar.“ Wichtig ist Krause die Verknüpfung der Akteure in dem wachsenden Markt rund um Wasserstoff. Daher ist das Unternehmen in den wichtigsten europäischen Netzwerken der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche vertreten.
EMS, ein deutsches-niederländisches Engineering-Unternehmen, ist ein Newcomer mit jahrzehntelanger Erfahrung. EMS nutzt sein Fachwissen im Bereich faserbasierter Nasswickelverfahren, um hochfeste und leichte Druckbehälter als Wasserstoff-Speichersysteme zu fertigen. Im Zentrum stehen die Entwicklung, Zertifizierung und Produktion nach Kundenanforderung. Business Development Manager Johannes Lorenz erläutert die Vorteile der EMS-Druckbehälter: „Wir entwickelten innovative Druckbehälter, in denen mehr Wasserstoff auf kleinerem Raum gespeichert wird, natürlich mit den höchsten Sicherheitsstandards.“ Ein wichtiger Aspekt, der insbesondere im Mobilitätssektor eine entscheidende Rolle spielt.
Kerstin Gemmer-Berkbilek, AREVA GmbH in Erlangen, bietet Lösungen auf der Basis von Wasserstoff als Energieträger an: „Wir setzen Wasserstoff-Projekte mit innovativen Technologie-Lösungen in die Praxis um: zum Speichern von Energie, als Antrieb für Mobilität und für nachhaltige Industrieanwendungen.“
Das französische Unternehmen AREVA Stockage Energie wurde auf dem Messestand durch Guillaume Chazalet vertreten. Er stellte die lange Lebensdauer der wiederaufladbaren Wasserstoff-Brom-Batterien in den Mittelpunkt: „Wir bieten sichere und zuverlässige Wasserstoff-Brom-Flow-Batteriesystem als langlebige Energiespeicher an.“ Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Wasserstoff-Anwendungen.
Alle Vertreter der AREVA-Unternehmen sind sich einig, dass sie den Markt weiter ausbauen werden und die Kundenanforderungen in den Mittelpunkt dieser Entwicklung stellen. „Wir sind wichtige Akteure in der Energieindustrie und nehmen diesen Platz und diesen Anspruch auch im Bereich der nachhaltigen Energie ein. Wir sind davon überzeugt, dass Wasserstoff ein verlässlicher, nachhaltiger Energieträger ist, wenn er durch volatile Quellen ‚gespeist‘ wird“, fasst Krause den Ansporn des Teams nach der World of Energy Solutions zusammen und ergänzt „Am 13.10.2016 startete unter Beteiligung von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka das Großprojekt „Power-To-X“ als eines von vier zur Förderung ausgewählten ‚Kopernikus-Projekten für die Energiewende‘. In dem Forschungscluster ‚Dezentrale H2-Logistik: Speicherung und Verteilung über flüssige Wasserstoffträger‘ ist die ARVEA H2Gen in dieses zentrale Projekt eingebunden.“


News Quelle: @pressbot.net - presscontact | Datum: 14.10.2016 | 470 Mal gelesen






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