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Durch gerechte Kostenverteilung EEG Umlage senken.

Die EEG-Umlage steigt obwohl zuletzt kaum noch Erneuerbare Energien ausgebaut wurden. Der Anstieg liegt vor allem an den niedrigen Börsenpreisen für Strom und an den vielen befreiten Industrieunternehmen. Herr Gabriel hatte also Unrecht. Er hat die Kostendynamik der EEG-Umlage nicht durch den Ausbaustopp der Erneuerbaren Energien durchbrochen, wie er immer wieder behauptet hat. Dabei hatte er alle Möglichkeiten in der Hand. Er hätte zum Beispiel die Kosten gerechter verteilen können, damit alle von den sinkenden Preisen an der Börse profitieren.

Was wäre wenn: die Industrie ihre Vorteile weitergibt

Große Industrieunternehmen profitieren von der Energiewende doppelt. Die meisten Unternehmen zahlen kaum Umlage und kaufen gleichzeitig ihren Strom extrem günstig ein. Von 2009 bis 2016 ist der durchschnittliche Börsenpreis – vor allem dank Erneuerbarer Energien – von über 7 Cent auf mittlerweile unter 3 Cent gefallen. Stromintensive Unternehmen profitieren von diesem Preisverfall und müssen zudem nur 0,468 Cent/kWh zur Umlage beitragen.
Würden die privilegierten Unternehmen den Vorteil der fallenden Stromeinkaufspreise weitergeben, indem sie 4 Cent mehr zur Umlage beitragen, also im Schnitt 4,468 Cent, und sich beim privilegierten Kraftwerkseigenverbrauch* wenigstens mit 40 Prozent an den Solidarkosten beteiligen, dann würde die Umlage nicht auf 7 Cent/kWh steigen, sondern auf 5,075 Cent/kWh sinken.

*Privilegierter Kraftwerkseigenverbrauch

Wenn stromintensive Betriebe ihren Strom in eigenen Kraftwerken herstellen, müssen sich die meisten davon nicht an den Solidarkosten wie EEG-Umlage oder Netzkosten beteiligen. Das betrifft etwa 10 Prozent des in Deutschland genutzten Stromes.
Im Gegensatz dazu wird mittlerweile jedoch bei effizienten BHKWs und selbst verbrauchtem PV-Strom 40 Prozent EEG-Umlage eingefordert.


energie neu denken gUG
energie neu denken setzt sich für den bürgernahen Ausbau der Erneuerbaren Energien ein. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft kämpft für eine volkswirtschaftlich sinnvolle, gerechte und sozial verträgliche Transformation des deutschen Strommarktes.
Dazu organisiert energie neu denken Informationsveranstaltungen, berät Umweltorganisationen und setzt Kampagnen für Erneuerbare Energien und gegen atomare und fossile Techniken um.

Für Fragen steht Ihnen Frau Trudel Meier-Staude (Tel. 089-35 65 33 44, Mail infoenergie-neu-denken.de) von energie neu denken gUG gerne zur Verfügung.


News Quelle: @pressbot.net - projekt21plus.de | Datum: 13.10.2016 | 526 Mal gelesen






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