Germaniatherm. Mit einem wasserführenden Kamineinsatz Heizeinsatz auch in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage, können Sie Ihre Energiekosten erheblich senken. Ein guter wassergeführter Kamineinsatz überzeugt durch seinen hohen Wirkungsgrad z.B Germaniatherm Atlas 1 F mit 88,4% Scheitelholz / 83,6% Braunkohlebrikett.
Sparen Sie Energiekosten mit einem Wassergeführten Kamin - Deutsches Markengerät vom Hersteller Schornsteinwelt. Mit einem Kamin mit Wassertaschen unterstützen sie Ihre bestehende Heizungsanlage oder ersetzen Sie teilweise komplett. Setzen Sie ein Zeichen, den durch die CO² neutrale Verbrennung von Scheitholz unterstützen sie die Umwelt. Doch damit nicht genug, den was ist schöner und angenehmer als ein loderndes Feuer im eigenen Kamin zu beobachten und dabei ein Glas Rotwein zu geniessen. Kaminwärme ist einfach auch eine andere Wärme als wie die Heizungsluft einer herkömlichen Heizungsanlage. Mit einem wasserführenden Kamineinsatz können Sie bei steigenden Energiekosten optimistisch in die Zukunft schauen.
Der Kamin muss auch die BImSchV 1 und BImSchV 2 erfüllen , damit er langfristig genutz werden kann. Alle Germaniatherm Kamine erfüllen diese Vorraussetzungen.
Kein Kaminkkauf ohne es vorher gesehen zu haben. Kamine und Öfen sollten vor dem Kauf besichtigt werden. Daher bietet Schornsteinwelt in seiner 1.500 m² Ausstellung in Gelsenkirchen Resse mehr als 250 Kamine, Öfen, Schornsteine, wassergeführte Kamineinsätze und eine Solarmusteranlage.
Darunter auch viele reduzierte Lagergeräte, Ausstellungsstücke und Sonderposten. Ein Besuch bei der Schornsteinwelt bietet Sicherheit beim Kauf. Denn Schornsteinwelt ist Hersteller für Edelstahlschornsteine und wassergeführte Kamine und Zubehör. Groß-und Einzelhandel.
Zwei Grundtypen von Heizungsgittern - Weshalb Warmluftgitter?
-Warmluftgitter geben durch eine zweite Führungschiene hohe Laufruhe und besitzen große Stabilität. Sie sind universell einsetzbar und ohne große Mühen auch im nachhinein anpassbar.
-Diese haben bewegliche Lamellen. (Öffnung je nach Intensität der Warmluftausgabe)
Unsere Kaltluftgitter
-Diese eignen sich vorallem zum Einbau unter die freitragenden Feuertische.
-Durch eine Trennzunge bleibt das Innere des Ofens unsichtbar.
Wo liegen also die Funktions-Unterschiede zwischen diesen beiden Hauptypen?
Warmluftgitter: Leiten die Wärme des Ofens in den zu heizenden Raum.
Kaltluftgitter: Leiten die Verbrennungsluft von draußen in den Ofen.
Außenluftgitter
-Sorgen für Frischluftzufuhr von Außen. Gitterarten für jeden Bereich:
Lieber ein Deckengitter?
-Deckengitter liegen einfach im Trend und das aus gutem Grund. Sie zeichnen sich durch breite Montagerahmen aus und sind an jede Aussparung anpassbar, ohne Spannungsrisse zu verursachen, welche bei Stahl-Putz oder Stahlkeramik auftreten können. Was bedeutet in diesem Zusammenhang „Putzbündig“?
-Hier wird ein perfekter Übergang zwischen Einbaurahmen und Putz geschaffen durch die Umkantung des Einbaurahmens. Qualität und Ästhetik! Eleganz für Ihren Heizeinsatz
Wie funktioniert unsere schmale Luftleiste?
-Diese eignet sich hervorragend zur waagerecht und senkrechten Montage in die Ofenanlage.
Das Lüftungsgitter besitzt ein herausnehmbares Gitterteil mit quadratischen Auslässen.
Einfache Luftleiste
-Hauptsächlich zum Einbau in moderne geradlinige Ofenanlagen, da Lamellen- oder Ziergitter
störend wirken könnten.
Technik und Vorteile unserer Lüftungsgitter:
-Als Befestigung für unsere Lüftungsgitter mit Einbaurahmen dienen Hitzebeständige Magneten, welche in die Fassung eingeschraubt und nochmals verklebt sind!
-Für größtmögliche Haltbarkeit und Qualität setzen wir ausserdem auf Hitzebeständige Dichtungen, parallele Kanten mit sehr geringem Spaltmaß und die Möglichkeit der Feinjustierung durch
Verstellschrauben.
-Durch CNC-Fräsung und die Verwendung von qualitativ hochwertigem Stahl, gibt es sogut wie
keine Abweichung, bzw. Unebenheit im Material, wodurch unser Verbrennungsluftsystem effektiver
wirken kann.
*Dies gilt natürlich auch für unsere Revisionstüren, welche der aktiven Hinterlüftung dienen.
Senken Sie Ihre Energiekosten mit Hilfe von Sonne und Wasser. Thermische Solaranlagen in Kombination mit einem wasserführenden Kamin oder einem wasserführenden Kaminofen und einem Pufferspeicher sorgen dafür, das Sie sowohl im Winter wie auch im Sommer sehr viel Energiekosten sparen. Lassen Sie sich in unserer großen Kamin, Ofen und Solarausstellung in Gelsenkirchen von unseren Experten beraten.
Aufbauanleitung für Germaniatherm Aphrodite 20 kW
Sie haben ein Qualitätsprodukt erworben, das nach dem neusten Stand der Technik entwickelt wurde. Und Sie haben sich dafür entschieden, den Wärmeerzeuger selbst aufzubauen. Bevor Sie damit beginnen, bitten wir Sie in Ihrem eigenen Interesse, alle Punkte der Anleitungen aufmerksam zu lesen, denn der Anlagenersteller (!) ist für die Sicherheit und einwandfreie Funktion der Anlage verantwortlich. Beim Einbau des Kamineinsatzes müssen die bestehenden Gesetze der Landesbauordnung, sowie örtliche feuerpolizeiliche und baurechtliche Vorschriften wie auch die EN 13229, Teil 1, beachtet werden.
Und vergessen Sie auf keinen Fall, vor Beginn der Baumaßnahme den Bezirksschornsteinfeger zu benachrichtigen. Er muss den Rauchrohranschluss an dem Schornstein überprüfen und kontrolliert den Brandschutz!
Nun hoffen wir, dass Ihnen der Aufbau Ihres neuen Warmluftkamins ohne Komplikationen gelingt und wünschen Ihnen fortan wohlig wärme Stunden mit der Germaniatherm!
![]() | |
AUSFÜHRUNG BEI BRENNBAREN BAUSTOFFEN SOWIE STAHLBETONWÄNDEN UND ANBAUWÄNDEN UNTER 10 CM STÄRKE
|
Die für die Schornsteinbemessung Nach EN 13384 erforderlichen Werte sind :
1.1 Die wirksame Schornsteinhöhe sollte ab Rauchrohreintritt bis zur Schornsteinmündung mindestens 4 m betragen und der Schornstein sollte einen Mindestquerschnitt von 254 cm2 haben, jedoch 400 cm2 nicht überschreiten
1.2 Kamine dürfen nur in Räumen über 12 m2 Grundfläche aufgestellt werden.
![]() | |
![]() | |
![]() | |
![]() |
1.3 Kamine dürfen nicht in Räumen aufgestellt werden, in denen mehrerer Feuerstätten in einem Aufstellraum oder in leicht entzündbare oder explosionsfähige Stoffe hergestellt einem Luftverbund ist für jede Feuerstätte eine separate oder gelagert werden.
1.4 Kamine sind raumluftabhängige Feuerstätten, d. h. sie entnehmen ihre Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum. Für Nennwärmeleistung! ausreichende Verbrennungsluft hat der Anlagen betreiber bzw. -ersteller zu sorgen.
1.5 Kamine bzw. Heizkamine dürfen nicht in Räumen und Wohnungen aufgestellt werden, aus denen mit Hilfe von Ventilatoren (z.B. Küchendunstabsauganlagen) Luft abgesaugt wird, es sei denn, eine Gefährdung des
Kamines ist völlig ausgeschlossen. Da beim Betrieb des Heizkamines dem Aufstellraum größere Mengen Luft entzogen werden, ist es unerlässlich, eine Verbrennungsluftleitung zu installieren. Bei der Herstellung der Stellfläche (bzw. des Fundamentes) sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. So kann auch späterproblemlos eine Verbrennungsluftleitung eingebaut werden. Abbildung 4 und 5 zeigen, wie dies bei der Errichtung baulich erfolgen kann. Beim Betrieb mehrerer Feuerstätten in einem Aufstellraum oder in einem Luftverbund ist für jede Feuerstätte eine separate Verbrennungsluftleitung zu erstellen oder eine Leitung entsprechend groß zu dimensionieren. Kamineinsätze nach A1 oder Bauart 1 benötigen 4 m Raum volumen pro 1 kW Nennwärmeleistung!
1.6 Kamine dürfen nur unter Aufsicht betrieben werden.
1.7 Die Stellfläche (Unterbau) muss aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen und der statischen Last der Feuerstätte standhalten. Ungeeignete Untergründe sind u. a.: Asphalt,Estrich, schwimmender Estrich, sowie Estrich mit Fußbodenheizung. Stellflächen dieser Art müssen durch Zement-Estrich als Verbund-Estrich ausgetauscht werden. Dabei muss außerdem beachtet werden, dass zwischen Zement-Estrich und Betondecke keinerlei (!) Versorgungsleitungen Elektroleitungen etc.) verlegt sind. Der Verbund-Estrich muss in der Größe des Kaminsockels hergestellt werden. Achten Sie dringend darauf, dass die zwischen dem Verbund-Estrich und dem schwimmenden Estrich eine Bewegungsfuge angeordnet ist.
![]() | |
![]() | |
![]() |
1.8 Zwischen Feuerraumöffnung und brennbaren Bauteilen (Wandverkleidungen, Einbaumöbel, Dekomöbel usw.) ist ein Mindestabstand von 80 cm einzuhalten. Der Bodenbelag vor der Feuerstätte darf nur aus nichtbrennbaren Materialien bestehen. Folgende Abstände müssen nach vorn eingehalten werden: Sockelhöhe zuzügl. 30 cm,gesamt mindestens 50 cm. Für die Seiten gilt: Sockelhöhe zuzügl. 20 cm, gesamt mindestens 30 cm. Keramische Fliesen, Naturstein, Kunststein und evtl. auch Metall bieten sich als geeignete Materialien an. (Abb. 7, 8 und 10)
1.9 Sollten Sie keine Kaminverkleidung von der Firma Schornsteinwelt bestellt haben, dann achten Sie bitte darauf, dass Sie nur nicht brennbares Baumaterial verwenden. Geeignet sind alle mineralischen Baustoffe, z. B. Porenbeton, Ziegel, Klinker, Kalksandstein usw.
1.10 Zierbalken an offenen Kaminen sind von der Verkleidung mit einem Abstand von 1 cm anzuordnen. So wird der Zwischenraum belüftet und es kann kein Wärmestau entstehen (siehe Skizze 11).
1.11 Warmluftaustrittsgitter müssen mit einem Mindestabstand von 50 cm zu brennbaren Zimmerdecken oder Stahl beton – gemessen ab Oberkante Gitter – eingebaut werden,seitlich muss ein Abstand von 30 cm zu brennbaren Gegenständen eingehalten werden. Der freie Querschnitt der Lüftungsgitter muss pro Kilowatt Nennheizleistung der Feuerstätte mindestens 240 cm betragen.
1.12 Die Lüftungsgitter müssen so angeordnet werden, dass sie nicht verstopft werden können.
1.13 Die Rauchrohre müssen zur Reinigung zugänglich sein. Entweder sind die Lüftungsgitter entsprechend anzuordnen oder andere Reinigungsöffnungen zu schaffen

Muster-Anleitung zum Einbau von Rauchrohren an Hausschornsteinen
![]() | |
| 1. Schornsteininnenrohr 2. Schornsteindämmung 3. Schornsteinmantelstein 4. Schornsteinanschlußstück 5. Verbindungsstück vom Heizeinsatz zum Schornstein 6. Wandmauerwerk A Anschlußhöhe OK FFB-OK Rauchrohr |
1.14 Bevor Sie nun mit dem Aufstellen der Anlage beginnen,prüfen Sie bitte noch, ob die Anbauwände lotrecht sind. Die Aufstellung in einer Raumecke setzt einen genauen rechten Winkel voraus!
1.15 Abb. 9 zeigt Ihnen die Abstände von Möbeln zur Kaminverkleidung, zum einen bei einer isolierten Kaminverkleidung und zum anderen bei einer nicht isolierten Kaminverkleidung.
Bevor Sie mit dem Aufbau beginnen, sollten Sie sich folgende Werkzeuge bereitlegen:
• Maurerkelle und Fugenkelle
• Zollstock
• Mörtel- und Wassereimer
• Gummihandschuhe
• Schwamm
• Pinsel
• Wasserwaage
• Handfeger + Putzlappen
• Hammer klein, (250 g)
• Zimmermannswinkel
• Hammer groß „Fäustel“, (1000 g)
• Metallsäge oder Winkelschleifer
• Bohrmaschine
• Handsäge (Fuchsschwanz)
• Steinbohrer Ø 6 mm, Ø 8 mm, Ø 10 mm
• Kneifzange oder Seitenschneider
• kleine Holzkeile
• Rohrzange oder Maulschlüssel, 30 mm
• Schraubendreher, Flach- und Kreuzschlitz
Die Umwelt soll entlastet werden! Deshalb verwenden wir bei Rauchrohren aus Stahl keine Schutzanstriche mehr, denn bei der Herstellung und Verarbeitung sowie bei der Entsorgung der Farbreste wird die Umwelt belastet. Aus diesen Gründen sind die Rauchrohre nur leicht eingefettet. Sollten nun einige Stellen mit Flugrost behaftet sein, so wird dadurch weder die Qualität, noch die Haltbarkeit beeinträchtigt. Rostansatz ist daher kein Reklamationsgrund.
2.1 Der Wärmeerzeuger Typ Radiante 500 wird komplett montiert angeliefert. Transportschäden werden somit vermieden.
2.2 Der Heizeinsatz lässt sich leichter zur Verwendungsstelle transportieren, wenn Sie zuvor alle losen Teile ausräumen.
2.3 Legen Sie die Radiante auf den Rücken. Die Stellfüße lassen sich so leichter montieren. Das Höhenmaß ermitteln Sie - gemessen von Unterkante Türblendrahmen bis Stellfußende - wie folgt: Sockelhöhe + Fugenstärke + Untersimsstärke = Stellfußhöhe. Jetzt richten Sie den Kamineinsatz wieder auf.
2.4 Der Schornsteinanschluss erfolgt an dem vorhandenen Anschlussstutzen. Vorausgesetzt, der Stutzen wurde in der erforderlichen Höhe eingesetzt. Diese erforderliche Anschlusshöhe entnehmen Sie bitte der Grundriss- oderAnsichtszeichnung. Allerdings kann sich das Anschlussmaß je nach Schornsteinlage ändern. Deshalb sollten Sie den Rauchrohrbogen auf einen Winkel von 135 Grad (45 Grad) durch das Lösen der Stellschraube einstellen. Dann stecken Sie den Bogen auf den Rauchgasstutzen auf und passen das Rauchrohr auf den Bogen ein.
2.5 Ist kein Anschlussstutzen vorhanden, kann der Schornstein auch nachträglich geöffnet werden. Sollten Sie einen Isolierschornstein haben, beachten Sie bitte die Werksvorschriften der Schornsteinhersteller. Die Wir möchten Sie bitten, diese unbedingt zu befolgen. Mehrschalige Schornsteine dürfen nicht durch Stemmarbeiten oder durch das Bohren mitSchlagbohrmaschinen geöffnet werden. (Abb.12 und 13)
2.6 Das Loch in der Schornsteinwange sollte ca. 10 cm größer als der Anschlussdurchmesser eingearbeitet werden. So bleibt genug Platz zum Vermörteln und Dämmen.
2.7 Das Wandfutter oder Schamotteformteil muss so eingebaut werden, dass es nicht in den Schornsteinzug herein ragt.
2.8 Entfernen Sie jetzt den, in den Schornstein hereingefallenen, Schutt durch die Rußentnahmetür an der Schornsteinsohle.
2.9 Nun dichten Sie alle Rauchrohrverbindungen mit Kessel kitt (rote Dose) ein. Die Verbindungsstelle zwischen Bogen und Rohr wird mit der Rohrschelle zusätzlich abgedichtet. Die Rohrschelle besteht aus zwei Teilen, mit einer eingearbeiteten Dichtung, die zusammengehakt werden. Die noch offene Schelle so drehen, dass die verdickte Seite der Keramikfaserdichtung auf der Nahtstelle liegt. Mittels der langen Stellschraube (Spannschraube) wird die Rauchrohrschelle fest zusammengeschraubt, so dass die Keramikfaserdichtung rundherum dicht anliegt.
3. Einbau der Tür
3.1 Gemäß der schematischen Darstellung (Abb. 14) setzen Sie nun den Türrahmen ein, wobei Sie die obere Türachse bis zum Anschlag in die obere Bohrung des Blendrahmens einsetzen und die untere in die entsprechende Blendrahmenbohrung absenken. Setzen Sie jetzt den Sicherungschipan der oberen Türachse ein. Bei Geräten der Bauart 1 (selbstschließende Klapptür) muss die Schenkelfeder über die untere Türachse geführt werden und die Federschenkel in die entsprechenden Bohrlöcher von Tür und Blendrahmen einrasten.
4. Einbau der Heizgasumlenkplatten (Abb. 15)
4.1 In den Rauchsammler des Heizeinsatzes werden zwei Heizgasumlenkplatten gelegt. Sollten diese nicht vormontiert sein, gehen Sie bitte folgendermaßen vor:
4.2 Beginnen Sie mit der oberen Heizgasumlenkplatte. WinkelnSie diese in den Feuerraum des Heizeinsatzes und legen sie auf die Abkantung im unteren Bereich des Rauchsammlers ab. Schieben Sie die Heizgasumlenkplatte so weit wie möglich nach vorne (Abb. 15).
4.3 Die untere Heizgasumlenkplatte wird auf die beiden Haltewinkel gelegt, mit denen die Feuerraumwandsteine befestigt sind (Abb. 16).
5. Einbau der Schamottesteine
5.1 Die Schamottesteine sind eingebaut. Bei einer Reparatur oder Schamot testeinwechsel verfahren Sie wie nachfolgend beschrieben (siehe auch schematische Darstellung der Ersatzteile auf Seite 8).
5.2 Beginnen Sie mit dem linken und rechten u-förmigen Bodenstein (Nr. 21 und 25). Setzen Sie den Aschekasten (Nr. 28) und den Planrost (Nr. 27) in die Vertiefung der Bodenseine.
5.3 Setzen Sie nun zunächst die Feuerraumwandsteine auf der rechten Seite (Nr. 19) ein und befestigen sie mit dem rechten Haltewinkel (Nr.18). Danach setzen Sie die Wandsteine
auf der linken Seite (Nr. 20, schmaler Stein und Nr. 19) ein und befestigen sie mit dem linken Haltewinkel (Nr. 17)
5.4 Zum Schluss stellen Sie die vorderen Bodensteine (Nr. 24und 26) auf die u-förmigen Bodensteine.
6. Verbrennungsluft
6.1 Wie bereits unter Punkt 1.5 erwähnt, wird die Verbrennungsluft für die Feuerstätte dem Aufstellraum entnommen. Sollte das Raum volumen nicht ausreichen, muss zusätzlich Verbrennungsluft in den Aufstell-
raum geführt werden. (Punkt 1.4) Sofern Sie es bestellt haben, sind der Bausatzlieferung ein flexibles Alu-Rohr, Durchmesser 20 cm, 1,25 m lang, eine verzinkte Luftabsperrklappe von 20 cm Durchmesser und eine
Rohrschelle beigepackt. Dieses Material dient zur Herstellung der Verbrennungsluftleitung. Die zusätzliche Frischluft kann von Außen, aus belüftbaren Nebenräumen oder aus belüfteten Kellerräumen entnommen werden
(ausgenommen Heizungskeller, Garagen und Räume,in denen entzündbare oder explosionsfähige Stoffe hergestellt oder gelagert werden).
6.2
Sollten Sie die Verbrennungsluftleitung durch die Betondecke (Unterbau) führen, dann achten Sie bitte darauf,dass sich die Öffnung nicht an einer Stelle befindet, ander Stellfüße des Wärmeerzeugers plaziert sind.
6.3 Die Luftklappe montieren Sie bitte so, dass das Gestängemit dem Regulierknopf zu bedienen ist.
6.4 Ist die Feuerstätte nicht in Betrieb, sollte die Luftklappe stets geschlossen sein. So verhindern Sie, dass es zu Zugerscheinungen kommt.
6.5 Die verschiedenen baulichen Möglichkeiten entnehmen Sie bitte den Abb. 4 und 5.
6.6 Kamineinsätze nach A1 oder Bauart 1 benötigen 4m 3Raumvolumen pro 1 kW Nennwärmeleistung. Hinweis: Außengitter für die Verbrennungsluftleitung gehören nicht zum Lieferumfang!
7.Anbringen der Wärmedämmplatten Promasil 950 KS Verarbeitungsanleitung
7.1 Allgemeines:
Die Wärmedämmplatten Promasil 950-KS bestehen aus Calciumsilikat. Sie sind frei von organischen Bindemitteln, Asbest und mineralischen Fasern und entsprechen den Bestimmungen für Anbauwände im Kaminbau gemäß DIN 18 895. Die Dämmplatten sind mit dem Zulassungsbescheid Z.43.14-139 vom Deutschen Institut für Bautechnik Berlin bauaufsichtlich für die Wärmedämmung in Kaminen zugelassen und güteüberwacht.
Das Material ist ein nichtbrennbarer Baustoff gemäß DIN 4102-A1. Die Dämmeigenschaften von Promasil 950-KS sind mit der von Mineralwolle vergleichbar, so dass die gleichen Dämmdicken wie bei Mineralwolle einzusetzen
sind. Bei Anbauwänden aus Stahlbeton oder Wänden unter 10 cm Dicke ersetzen die Wärmedämmplatten Promasil 950-KS die 10 cm Gasbeton vormauerung, da sie bei o. g. Anbauwänden zweilagig fugenversetzt verarbeitet werden, so dass eine Gesamtdämmstoffdicke von 10 cm entsteht.
Bei allen Geräten, die einen Auflagerahmen aus Metallhaben (zum Beispiel Kachelkamine, Natursandsteinkamine, Marmorkamine usw.), der an die Anbauwand angedübelt bzw. aufgehangen wird, muss eine massive Wand vorhanden sein, ersetzt oder vorgemauert werden. Somit ist sichergestellt, dass die Befestigungsdübel den Auflagerahmen halten und
dass die Metalldübel keine Wärmebrücken zu brennbaren Bauteilen bilden!
Die Wärmedämmplatten Promasil 950-KS sind frei von toxischen Bestandteilen und daher gesundheitlich vollkommen unbedenklich!
7.2 Verarbeitungsanleitung
Beim Zuschnitt der Passfüße unbedingt darauf, dass diese winklig und gradlinig erfolgen. Die entstehenden Schneidstäube sind unbedenklich. Bevor Sie die Platten an der Anbauwand befestigen, sollten diese mit einem Handfeger oder Staubsauger von losen Staubresten befreit werden. Die Wärmedämmplatten Promasil 950-KS können hochkant oder quer - je nach Innenmaß der Kaminverkleidung - an der Wand angebracht werden
(Abbildung 17).
Die Befestigung an nicht brennbaren Anbauwänden erfolgt mittels Schlagdübeln. Dazu müssen Sie die Platten zunächst mit einem Steinbohrer (8 mm) vorbohren. Hier soll ein Rasterabstand von 300 mm nicht überschritten werden. Für eine Platte von 500 x 1000 mm reichen in der Regel vier Dübel. Die Befestigung der Platten an Anbauwänden aus oder mit brennbaren Bestandteilen und an Schornsteinen erfolgt
ausschließlich mittels Klebetechnik. Die Fugen zwischen den einzelnen Platten werden mit dem Kleber K 84 verklebt.
Auch defekte Oberflächen können Sie mit diesem Kleber verspachteln. Bevor Sie allerdings verkleben oder verspachteln, sollten Sie die Klebestellen mit einem feuchten Schwamm entstauben. Zuschnitte unter 100 mm Breite sind grundsätzlich nur mit dem gebrauchsfertig angelieferten Kleber K 84 zu kleben. Die Verarbeitungstemperatur soll 5°C nicht unterschreiten; frostfreie Lagerung ist erforderlich. Bitte beachten Sie, dass feuerberührte Teile sowie Verschleißteile wie Schamottesteine, Dichtungen, Glasscheiben und Gußroste nicht unserer Garantie und Gewährleistung unterliegen.
Diese sind jedoch leicht austauschbar und damit Sie sich langfristig an Ihrem Heizeinsatz erfreuen können, sichern wir Ihnen eine mehrjährige Nachlieferfrist für die Ersatzteile zu. Bei Nichtbeachtung der Aufbau- und Bedienungsanleitung entfällt jeglicher Garantieanspruch!

Aufbauanleitung als PDF herunterladen
Zum umweltbewussten Heizen gehören
Die Feuerstätte
Mit Einzelraumfeuerungsanlagen werden vorrangig die Aufstellräume selbst beheizt, meist als Zusatzheizung. Neben Öfen mit Kamin- oder Kachelofeneinsätzen und Grundöfen werden in den meisten Haushalten Kaminöfen oder offene Kamine betrieben. Als offene Kamine gelten Feuerstätten, die bestimmungsgemäß offen betrieben werden. Das heißt: ihr Feuerraum ist zum Wohnraum hin offen. Solche Kamine verursachen wegen niedriger Verbrennungstemperaturen und eines zu hohen Luftüberschusses viele Schadstoffe und geben nur wenig Hitze ab. Zudem können sie durch ihre Emissionen die Nachbarschaft belästigen und dürfen daher nur gelegentlich betrieben werden.
Als Kaminofen bezeichnet man Feuerstätten, die bestimmungsgemäß nur geschlossen betrieben werden oder bei denen das Gerät eine selbstschließende Feuerraumtür hat. Dies gilt auch für Feuerstätten, die von der Bauart her dem offenen Kamin entsprechen, aber mit einer selbstschließenden Feuerraumtür ausgestattet sind. Darüber hinaus kann die Luftmenge durch Klappen und Schieber oder die Entaschungstür geregelt werden. Der Wirkungsgrad ist somit höher als beim offenen Kamin.
Der Brennstoff
Grundsätzlich gilt: Behandeltes, gestrichenes und beschichtetes Holz gehört nicht in den Ofen oder Kamin!
Auch der Einsatz von Nadelholz wie Fichte oder Tanne, ist wegen seines Harzgehaltes problematisch. Die mittels Papierbrikettpressen selbst hergestellten Briketts aus Altpapier dürfen in Haushalten ebenso wenig verbrannt werden, wie sogenannte Paraffinbrennscheite, die in einigen Baumärkten erhältlich sind. Gleiches gilt für Pappe, Papier, Styropor oder Kunststoffe wie zum Beispiel Joghurt-Becher.
In offenen Kaminen dürfen nur die folgenden Holzbrennstoffe verwendet werden:
Für Kaminöfen sind folgende Holzbrennstoffe zur Verbrennung zugelassen:
Für eine gute Verbrennung bei möglichst geringen Emissionen ist die Lufttrockenheit des Holzes ein wichtiger Faktor. Daher darf stückiges Holz nur im lufttrockenen Zustand eingesetzt werden. Das bedeutet: ein Feuchtegehalt von 25 Prozent darf nicht überschritten sein. Das ist normalerweise der Fall, wenn das Holz witterungsgeschützt und gut durchlüftet etwa zwei Jahre gelagert wurde. Frisch geschlagenes Holz wirkt zwar
trocken, besitzt jedoch noch eine Restfeuchte von etwa 40 Prozent. Feuchtes Holz verbrennt nicht nur schlechter, es setzt auch Schadstoffe frei.
Die Handhabung
Ein Feuer braucht drei Dinge: Brennstoff, Sauerstoff und Hitze. Deshalb ist es wichtig, beim Anheizen der Feuerungsstätte möglichst hohe Temperaturen zu erreichen. Dies gelingt am besten mit getrocknetem, dünn
gespaltenem Holz und handelsüblichen Holzanzündern. Gerade zu Beginn muss für ausreichend Verbrennungsluft gesorgt werden. Die Luftzufuhr sollte nicht zu klein eingestellt sein. Schauen Sie einfach in die Bedienungsanleitung. Die Luftzufuhr ist richtig eingestellt, wenn das Innere des Ofens hell und ohne schwarze Rußablagerungen bleibt. Sobald ausreichend Grundglut entstanden ist, können Sie größere Scheite
nachlegen.
Achten Sie aber dabei auf die Menge: Wenn der Ofen nämlich sehr voll ist,entwickeln sich zu viele Verbrennungsgase. Diese verbrennen nur unvollständig, es entstehen Schadstoffe und Ihr Ofen kann Schaden nehmen. Bestücken Sie Ihre Anlage daher besser mit kleineren Mengen, dafür häufiger.
Auch die Größe der Holzscheite spielt bei der Verbrennung eine Rolle. Zu große Scheite oder eine Mischung von größeren und kleineren Holzscheiten führen zu einer deutlichen Erhöhung der Schadstoffemissionen. Gleiches gilt für eine Mischung von Hart- und Weichholz: Weil dieses unterschiedlich abbrennt, entstehen mehr Emissionen. Richten Sie sich auch in diesen Punkten nach der Bedienungsanleitung Ihrer Anlage. Um unnötige Emissionen zu vermeiden, sollten Sie Ihren Kaminofen über die Brennstoffzufuhr und nicht über die Luftzufuhr regeln. Eine gute und saubere Verbrennung hinterlässt nur feine weiße Asche. Eine unvollständige Verbrennung mit übermäßig viel Ruß und dunklem Holzrauch ist schlecht. Dabei kann so genannter „Glanzruß“ an den Innenwänden des Ofens entstehen. Dieser sorgt für eine schlechtere Wärmeabgabe und kann zu Schornsteinbränden führen.
Wartung und Überwachung
Sicherheit ist wichtig: Lassen Sie Ihre Feuerstätte deshalb einmal im Jahr durch einen Fachmann kontrollieren. Als Betreiber einer handbeschickten Einzelraumfeuerungsanlage sind Sie verpfl ichtet, sich durch einen Schornsteinfegerberaten zu lassen. Sie müssen ebenfalls nachweisen, dass Ihre Anlage die Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid einhält. Das geht z. B. anhand der Herstellerbescheinigung oder einer „Vor-Ort-Messung“ durch den Schornsteinfeger. Wichtig: Für Anlagen, die vor dem 22. März 2010 errichtet wurden, müssen Sie die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte bis Ende Dezember 2013 nachweisen.
Quellenangabe:
http://umweltportal.gelsenkirchen.de/Dokumente/Umweltbewusstes_Heizen_mit_Holz.pdf
Schornstein günstig und direkt vom Hersteller Schornsteinwelt.de kaufen.
Als Schornsteinhersteller bieten wir Ihnen doppelwandige und einwandige Schornsteine direkt ab Werk an.

Unser Schornstein ist ein doppelwandiges System mit einem Innenrohr aus säurebeständigen Edelstahl, einer 30 mm dicken Wärmedämmung und einem Mantel aus Edelstahl. Zum Schornsteinwelt System gehören Rohre, Formteile und Klemmbänder, so dass ein aufgestellter Schornstein sowohl als freistehender Schornstein als auch als Abgasleitung im Innenbereich eingesetzt werden kann. Unsere Schornsteine werden im Unterdruckbetrieb für Abgase mit der Temperatur bis 600 °C eingesetzt.
Als Hersteller und Grosshändler beliefert die Schornsteinwelt GmbH bundesweit Verbraucher, Schornsteinfeger und den Fachhandel mit hochwertigen Schornsteinen.
Tipp:
Zum Schornsteinkonfigurator - So kalkulieren Sie Ihren neuen Aussenkamin
Zum Händlerportal - Für alle Schornsteinfeger und Fachhändler
Kontakt: Schornsteinwelt GmbH / Telefon: 0209-95680-840
Schornsteinwelt![]() | Zu jedem Ofenkauf Erstausstattung gratis1 x Trockensauger 1 x Wasserkessel 1 x Holzkorb 1 x Kaminbesteck 1 x Holzanzünder 1 x Kaminscheibenreiniger 1 x Extralange Zündhölzer Nur für kurze Zeit bei Schornsteinwelt.de |
Der nächste Winter steht vor der Haustür. Nutzen Sie jetzt die günstige Gelegenheit und kaufen Sie aus unserer großen Ausstellung in Gelsenkirchen-Resse einen Ofen oder Kamin zum gemütlichen wärmen und Energie sparen. Mit Schornsteinwelt haben Sie nur einen Ansprechpartner für Beratung, Planung, Finanzierung und Montage.
Beispiele von aktuellen Ausstellungsstücken:
![]() |
Wasserführender Kaminofen La Nordica Termorosella mit Backfach / Speckstein - Die elegante Verkleidung aus Speckstein mit dem selben Farbton des Reliefsdekors und die geräumige Feuerkammer machen Thermorossella zu einem eleganten und auserlesenen Ausrichtungsstück, dass, in einem thermosanitärem System eingebaut, die Beheizung des ganzen Hauses durch die gesunde Wärme des Holzes ermöglicht. Technische Daten: Bauart: 1 € 1.990,00 ...mehr erfahren |
![]() |
Kaminofen Novaline Diva VA - Eine weitere Variante des drehbaren Erfolgsmodells Diva. Eine brillante Inszenierung aus edel-schwarz lackiertem Stahl, Seitenteilen aus geprägtem Edelstahl und optional einer Hochmoderne Brennraumtechnik ermöglicht eine besonders saubere und emmissionsarme Verbrennung und eine lang anhaltende, klare Sicht ins Feuer. € 1.790,00...mehr erfahren |
Kaminofen MATRIX von Concept Feuer verkörpert die Konzentration auf das Wesentliche:
Durch die spezielle Verbrennungsluftführung ist es gelungen, ein bis zu einem Meter hohes Flammenspiel zu realisieren, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Das puristische und geradlinige Design dieses Feuerobjektes ist zeitlos und wird zu einem Highlight Ihrer Wohnraumgestaltung.
Die hocheffiziente Verbrennung wird durch eine perfekte Abstimmung der Verbrennungsluftzufuhr und einer optimalen Brennraumgeometrie gewährleistet.
Das heißt für Sie:
Mit nur einem Regler können Sie den Abbrand stufenlos von 3,5 - 10 KW regulieren und somit die Wärmeabgabe exakt an Ihre Bedürfnisse anpassen. Ein anerkanntes Prüfungsinstitut testiert Matrix eine außergewöhnlich gute Verbrennung mit Feinstaubwerten von nur 25 mg/m³.
Technische Daten:

Besichtigen Sie diesen modernen Kaminofen in unserer großen Kaminofen Ausstellung