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Blogbeitrag

Posted: 1.9.2010 - 0 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
Kategorie: know-how

Tipps beim Kauf oder Neubau eines Energiesparhauses

Durch die ständige Weiterentwicklung von Techniken zum Einsparen von Energien oder dem Nutzen regenerativer Ressourcen, sowie durch gesetzliche Vorgaben durch die Bundesregierung, kommt man am Begriff des Energiesparhauses nicht mehr vorbei. Folgend einige Tipps und Daten, die Sie in Ihre Überlegungen bei der Planung oder dem Kauf eines Energiesparhauses mit einbringen können.

Arten von Energiesparhäusern

Passivhaus: Durch eine sehr gute Wärmedämmung reicht die Abwärme der Bewohner, Haushaltsgeräte und der Sonne aus, um genügend Wärme im Inneren des Hauses zu erreichen; es benötigt keine klassische Heizung, Wärmetauscher und Lüftungsanlage sorgen für regelmäßige Frischluft; sehr wichtig bei der Planung sind die Vermeidung von Wärmebrücken und undichten Stellen.

KfW Effizienzhaus 70, 55, 40: je kleiner die Zahl, desto mehr Energie wird gegenüber einem entsprechenden Referenzhaus gespart; für den Bauherren bedeutet dies eine bessere Förderung durch die KfW-Bank.

Plusenergiehaus: mit guter Wärmedämmung, dem Nutzen der Sonne und moderner Heizungstechnik wird mit Hilfe einer überdimensionierten Photovoltaikanlage mehr Energie hergestellt als benötigt, durch die Einspeisevergütung entsteht so sogar ein Zusatzverdienst. Es benötigt für den Eigenbetrieb keine fremde Energie mehr und ist ökologisch gesehen der Idealtyp eines Energiesparhauses.

Niedrigenergiehaus: allg. werden so Gebäude mit einem sehr geringen Energiebedarf für Warmwasser und Heizwärme bezeichnet. Der Energiebedarf liegt unter 70 kWh/m² Wohnfläche, im Vergleich zu fossil geheizten Häusern nach der Wärmeschutzverordnung gültig bis 2002, verbrauchen moderne Niedrigenergiehäuser anstatt 8 – 12 Liter Heizöl pro m² Wohnfläche nur noch 3 – 7 Liter.

Massiv oder Fertighaus: Bei massiver Bauweise ist es selbstverständlich, seine eigenen Wünsche bis in Detail mit einbringen zu können. Jeder Stil ist machbar, von barrierefreiem Wohnen für Senioren bis zum Designerobjekt. Das Architektengespräch gehört mittlerweile auch zum Standard vieler Fertighausanbieter, freie Planungen und das Einbringen persönlicher Ideen sind möglich geworden. Festgeschriebene Grundrisse sind passé, und eine kürzere Bauphase und somit weniger Baukosten machen das Fertighaus noch weiter interessant.

Hier geht es weiter mit Teil 2 zu Niedrigenergiehäusern >>>


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erstellt am 10.02.2012 19:25 |