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know-how
Einfache Technik zur Verbesserung von Atemluft und Effizienz der Lüpftungsanlage.
Energieeffizienz hin oder her: Im Winter offenbaren Lüftungsanlagen ihre Schwachpunkte. Bei überirdischem Ansaugrohr –das ist in der Regel der Fall - wird kalte Luft angesaugt, die (meist elektrisch) nachbeheizt werden muss. Das verteuert den Betrieb und verschlechtert die Energiebilanz.
Luftbrunnen verringern drastisch den Nachheizbedarf. Sie verbessern die Effizienz von Lüftungsanlagen - und sogar noch die hygienische Qualität der Raumluft. Das Funktionsprinzip gleicht dem eines Erdwärme-Kollektors: Frische Luft wird nicht überirdisch, sondern durch ein unterirdisches Rohr angesaugt. Beim Eintritt ins Haus ist sie im Winter durch das Erdreich vorgewärmt, im Sommer gekühlt.
Hygienische Atemluft durch Luftbrunnen
Achtung! Vorsicht bei Radonbelastung der Bodenluft. Dieses in Deutschland weit verbreitete, radioaktive Element verursacht Lungenkrebs. Bei Belastung muss der Luftbrunnen zusätzlich abgedichtet werden.
Erfahrungswerte
Luftbrunnen Aufbau Luftbrunnen bestehen aus einem senkrechten, zentralen Ansaugrohr für die Lüftungsanlage, einem ca. 10 m² großen und 2-4 m tiefen Schacht. Darin werden horizontal luftdurchlässige Rohre verlegt, die ins zentrale Ansaugrohr münden. Danach wird der Schacht schichtweise mit Sand, Kies und Erde befüllt. Über die Sogkraft der Lüftungsanlage saugen die unterirdischen Rohre über die gesamte Fläche und alle Schichten des Luftbrunnens Luft an, die gereinigt und gewärmt/gekühlt wird. Mit Gras oder anderen Grünpflanzen obenauf wird der Luftbrunnen praktisch unsichtbar.
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