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Blogbeitrag

Posted: 21.6.2011 - 1 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

Die biologischen Prozesse in einer Biogasanlage sind sehr komplex und von mehreren Faktoren abhängig. Viele Anlagen arbeiten heute mit den unterschiedlichsten Substratzusammensetzungen; von Gülle und Maissilage über Speise- und Gartenabfällen bis hin zu Grünschnitt und Hühnertrockenkot. Ziel der Anlagenbetreiber ist es, jeweils die maximal mögliche Ausbeute an Methan zu erreichen. Umso wichtiger sind professionell durchgeführte Untersuchungen des Gärpotentials.

inocre Ansatz Batchversuch

Die inocre Umwelttechnik GmbH gehört zur Fritzmeier Group und  hat jetzt am Firmensitz in Großhelfendorf ein eigenes Biogastechnikum eröffnet, indem die Versuche nach LfL Bayern Standard durchgeführt werden.

altUm die potentielle Gas- bzw. Methanausbeute der verschiedenen Substraten und Substratgemische zuverlässig zu ermitteln, bietet das Team unter psychrophilen (~ 20°C), mesophilen (~ 38°C) und thermophilen (~ 55°C) Bedingungen sogenannte Batchansätze an.  Alle Batchansätze werden als 3fach-Parallelansatz unter Einbezug einer Nullprobe und zwei Referenzproben in einer thermostabilen Wärmekammer in Anlehnung an die VDI 4630 durchgeführt. Die produzierte Gasmenge und Gaszusammensetzung an CH4, CO2 und O2 wird kontinuierlich erfasst, um den zeitlichen Verlauf der Gasproduktionsrate zu ermitteln.

Das Leistungsspektrum des Biogastechnikums umfasst auch Untersuchungen hinsichtlich des Gärrestpotentials bei 20°C sowie komplexere Fragestellungen, unter anderem zur Raumbelastung im Fermenter, zur Verweilzeit, zu Hemmstoffen oder zu Additiven.

weitere Infos: www.inocre.com


Erneuerbare Energie




erstellt am 22.05.2013 09:54 |