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Blogbeitrag

Posted: 8.5.2010 - 2 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

Für Digitalkameras und andere Kleingeräte gibt es ihn bereits - den USB-Anschluss. Nun soll es, wenn es nach den japanischen Autoherstellern geht auch USB-Tankstellen geben, und zwar für Elektrofahrzeuge, für die es bisher keinen einheitlichen Aufladestandard gibt. Die japanischen Autohersteller wollen nun einen usb-ähnlichen Auflademechanismus schaffen, der global eingesetzt werden kann. Zu diesem Zweck gründeten die Autokonzerne Toyota, Nissan, Mitsubishi Motors und Subaru (Fuji Heavy Industries) ein Konsortium mit dem auf den ersten Blick doch etwas wunderlichen Namen Chademo. Dies steht für die Abkürzung für die beiden englischen Wörter „Charge“ und „Move“ und ist gleichzeitig eine Abkürzung von "O cha demo ikaga desu ka", was aus dem Japanischen übersetzt "Lass uns einen grünen Tee trinken, während das Auto lädt" bedeutet. An dem Joint Venture beteiligt ist auch der größte japanische Energieversorger Tepco. Teil des Konsortiums sind darüber hinaus der Elektronik-Konzern Toshiba und das Telekommunikationsunternehmen KDDI. Aber auch außerhalb von Japan hält man die Idee für gut und ist dem Konsortium beigegetreten, wie der französische Automobilkonzern PSA (Citroén und Peugeot), aber auch Bosch und der italienische Energieversorger Enel. Schon heute könnte der Strombedarf der Elektrofahrzeuge vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Die japanischen Autokonzerne treffen mit der Bildung des Konsortiums den Puls der Zeit, denn was die Aufladetechnik bei den Elektroautos angeht, besteht wirklich die Notwendigkeit von einem internationalen Konsens. Denn bei der bisher noch sehr geringen Reichweite von 200 km je Aufladung ist durchaus ein Optimierungsbedarf notwendig.  Unstrittig ist hierbei bei allen Autoherstellern, die Elektroautos auf dem Markt haben bzw. bringen wollen, dass jedes E-Auto an jeder Ladestation "tanken" kann.

 


Erneuerbare Energie




erstellt am 25.05.2012 00:49 |