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Blogbeitrag

Posted: 2.2.2010 - 0 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
Kategorie: know-how

Moderne Feuerungsanlagen erfordern ebenso moderne Abgasanlagen. Hierzu zählt auch der Schornstein. Aufgrund einer sich permanent weiterentwickelnden Technik verbessern sich auch die Wirkungsgrade der Feuerstätten. Allerdings kann die optimale Wirkung bei einem Öl- oder Pelletkessel nur bei konstantem Unterdruck in der Feuerungsanlage erreicht werden. Durch die Installation einer Nebenluftvorrichtung kann man diesen konstanten Unterdruck erreichen, auch wenn sich der Unterdruck witterungsbedingt erhöht.Die sogenannten Zugbegrenzer oder Zugregler führen dem Schornstein bei Erreichen eines festgelegten Wertes Luft zu, sodass der erhöhte Unterdruck wieder sinkt. Ist der Optimalwert erreicht, schließt sich die Klappe wieder. Zugbegrenzer arbeiten entweder mechanisch oder werden über einen Motor gesteuert.

Dadurch, dass der Schornsteinzug mit einem Zugbegrenzer auf einem konstanten Niveau gehalten wird, verringert sich der Brennstoffverbrauch. Gleichzeitig kann so die Schadstoffemission reduziert werden. Der Zugregler bringt demnach eine Kostenersparnis und leistet einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz. Ein weiterer Vorteil des Zugreglers besteht darin, dass der Kondensatausfall durch die Senkung des Taupunktes später erfolgt.

 

Damit ein Zugbegrenzer nach dem Einbau vom zuständigen Schornsteinfeger abgenommen werden kann, muss die Installation der gültigen Brandschutzverordnung entsprechen. Demnach darf die Ableitung der Gase durch die Nebenluftvorrichtung nicht beeinträchtigt werden. Darüber hinaus dürfen die Gase durch Rückströmen oder Abluftstau nicht in gefährlicher Menge austreten. Schließlich muss beim Einbau beachtet werden, dass der Zugbegrenzer den Schornsteinfeger bei der Prüfung und Reinigung der Feuerstätte und des Schornsteins nicht behindert.

 

In der Regel ist es nur erlaubt, eine Nebenluftvorrichtung nur in dem Raum installiert werden, wo sich die Feuerstätte befindet. Falls dies nicht der Fall ist, muss der Zugregler im gleichen Verbrennungsluftverbund eingebaut werden. Ein Zugregler kann in eine Verbindungsleitung oder in einen Kaminschacht eingebaut werden. Hier müssen ebenfalls einige Voraussetzungen beachtet werden.

 

Ein Zugbegrenzer kann mit wenig Aufwand in ein bestehendes Abgassystem eingebaut werden. Verrechnet man den Anschaffungspreis und ggf. den Preis für die Installation der Nebenluftvorrichtung, stellt man schnell fest, dass sich ein Zugregler innerhalb von 2-3 Jahren amortisieren kann. Nach Ablauf dieser Zeitspanne kann man zusätzlich zur Energie auch noch Kosten sparen. Ist der Zugbegrenzer erst einmal eingebaut, muss er kaum gewartet werden. Viele Modelle sind sogar selbstreinigend.

 

Der Einbau einer Nebenluftvorrichtung in den Schornstein lohnt sich. Vor allem bei modernen Feuerungsanlagen.

 


Erneuerbare Energie




erstellt am 21.05.2013 18:20 |