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Hier ist die Freude eher in der Geschichte zu suchen, denn Mythen und Märchen mit klimatischem Hintergrund gehören zur Volksweisheit und zum Kulturgut der Grönländer, so dass heute dort auch jedes Kind darüber informiert ist, dass die durchschnittliche grönländische Temperatur im 11. Jahrhundert um etwa 2 Grad über dem aktuellen Durchschnitt lag. Wer dabei aber gleich von einer Möglichkeit zur Rohstoffabbau sprechen möchte, sollte sich einmal darüber im Klaren werden, dass zwei Grad mehr oder weniger einem Boden im Dauerfrostbereich nicht wirklich Rohstoffe entlocken werden. Die betreffenden Urheber dieser Theorie sollten am besten geografische Kenntnisse auffrischen, denn wissenschaftliche Tatsachen schließen die Nutzung dieser Rohstoffe derzeit aus. Natürlich gilt es dabei zu bedenken, dass die Forschung immer weitere Fortschritte macht und es durchaus einmal möglich sein könnte, Rohstoffe aus größeren Tiefen auch aus Dauerfrostböden abzubauen und zu nutzen. Ob dies aber mit einer wirtschaftlichen Blütezeit einhergehen könnte bleibt abzuwarten und kann derzeit nicht wahrheitsgemäß vorausgesagt werden. Bisher sieht man die Klimaerwärmung dort eher skeptisch.
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