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Blogbeitrag

Posted: 9.11.2010 - 2 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]


Theorie und Praxis im Klimaschutz miteinander zu verbinden, ist ein Anliegen des M-V Wirtschaftsministers Jürgen Seidel, dessen Rede die Konferenz in Stralsund, zu der  rund 150 Experten aus den Bereichen Klimaschutz und Energie eintrafen, eröffnete.


Aber es ist nicht nur eine Zielsetzung des Wirtschaftsministers, sondern auch der Konferenz selbst. Denn erneuerbare Energie ist die Zukunft und um das praktisch zu untermauern, wurde bereits im März die dritte, fortlaufende Version des “Aktionsplan Klimaschutz Mecklenburg-Vorpommern 2010” vorgestellt. Zum Plan zählen unter anderem durchschnittlich 55 Aktionen, in denen ein Gesamtbild der erneuerbaren Energie, dessen Einspeisung und auch die Steigerung der Energieeffizienz verdeutlich werden soll. Gleichzeitig wurde ein Gremium basierend auf Unternehmen, Wissenschaft und Forschung gegründet, das für die fachliche Auswertung der Aktionen zuständig ist.

Die Bemühungen des Bundesland tragen inzwischen Früchte und das wird mit einem Blick auf die Entwicklung der erneuerbaren Energienutzung deutlich. So wurden noch im Jahr 2005  2,2 Millionen kWh aus grüner Nachhaltigkeit bezogen, 2009 waren es bereits 3,8 Millionen kWh. Begleitend dazu verzeichnete das Bundesland einen Anteil aus der erneuerbaren Energieproduktion von 51,5 Prozent und steigt somit erstmalig über den Anteil der kommerziellen Energieerzeugung.

Parallel zu den positiv verzeichnenden Wachstumszahlen, betonte Jürgen Seidel zudem, dass erneuerbare Energie mit anspruchsvollen Arbeitsplätzen verbunden ist. Laut einer Studie könnten mit der Umsetzung der Ausbauziele bis 2020 rund 21.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.



 


Erneuerbare Energie




erstellt am 26.05.2013 01:59 |