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Blogbeitrag

Posted: 24.9.2010 - 2 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
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Anfang September 2010 stand die größte Biogas-Anlage Hessens in Homberg für interessierte Besucher offen. Pünktlich um 11.00 Uhr begrüßten die Gründungsgesellschafter  Andreas Helbig, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke Kassel AG, Adolf Lux, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Schwalm-Eder sowie  Hans-Heinrich Laabs, Vorsitzende des Maschinenrings Schwalm-Eder, die anwesenden Gäste zur Einweihungsfeier und informierten über die Funktion der Energiegewinnung der Zukunft. Betriebsführungen, die im Anschluss angeboten wurden, klärten die Besucher noch detaillierter über die Technik auf.

Betreiber der seit Februar diesen Jahres laufenden Anlage ist die Biogas Homberg GmbH & Co. KG, Kassel. Der ehemalige Ministerpräsident von Hessen, Roland Koch, war anwesend, als im August 2008 mit dem Bau der Anlage offiziell begonnen wurde. Im Industriegebiet von Homburg, an der Bundesstraße 254, wurden auf einer Grundfläche von 20.000 qm Silo-Behälter errichtet. In ihnen sind seit Fertigstellung der Anlage Millionen von Mikro-Organismen aktiv, um Bio-Methan zu produzieren. Die Kosten in Höhe von 6,5 Mio. Euro für dieses Projekt übernahmen die Städtischen Werke Kassel sowie zum Teil die beteiligten Bauern, die für die Anlieferung der nachwachsenden Rohstoffen wie Mais und Gras sowie für die Bestückung mit Gülle zuständig sind. Bis zu 80 Tonnen Nachschub an Nährstoffen werden täglich antransportiert. Aus diesem Gemisch entsteht durch Vergären mit Unterstützung der Mikro-Organismen Biogas. Nachdem ihm Kohlendioxid, Wasser und weitere schefelhaltige Verbindungen entzogen wurden, fließt es gereinigt und aufbereitet ins öffentliche Erdgasnetz.

Die Kapazität der Anlage reicht, um 1000 Haushalte zu beheizen und zusätzlich 4000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Sie ist somit ein weiterer wichtiger Schritt zur Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen.


 


Erneuerbare Energie




erstellt am 19.05.2013 02:37 |