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Blogbeitrag

Posted: 7.9.2010 - 2 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]



Das kontinuierliche Plus des Gütertransports auf Schienen überzeugt nachhaltig durch seinen umweltschonenden Faktor, obwohl der hierfür bisher benötigte Strom zu mehr als 45 Prozent aus Kohlekraftwerken stammte.
Der Anteil an Erneuerbarer Energie hingegen lag bei nur etwas über 18 Prozent. Im direkten Öko-Vergleich zum Straßenverkehr oder gar zum Flugzeug schnitt die Bahn mitsamt der vorliegenden Nachteile trotz allem prägnant besser ab.


Um im Klimaschutz die bisherige Position noch weiter auszubauen, werden seit geraumer Zeit Güterzüge angeboten, die ausschließlich mit regenerativer Energie fahren. Bei den Stromlieferanten handelt es sich vorrangig um bayerische Wasserkraftwerke. Ein folgenschwerer CO²-Ausstoß, der umweltschädliche Grenzen überschreiten könnte, fällt dabei nur in äußerst geringer Form an, die fast vernachlässigt werden kann.
Bisher war die Nachfrage nach diesem ökologischen Transport allerdings sehr niedrig, was vermutlich im entsprechenden Aufpreis begründbar ist.

Ganz aktuell macht sich der Ingolstädter Automobilkonzern Audi als Klimaschützer einen Namen, indem das Unternehmen dieses „Eco Plus“-Angebot der Bahn aufgreift, vorwiegend um Neufahrzeuge zum Verschiffen nach Emden zu transportieren. Audi hatte zwar bisher schon ca. 60% der Neuwagenbeförderung auf dem Schienenweg getätigt, setzt mit dieser zusätzlichen Entscheidung jedoch auf ein noch stärker umweltbewusstes Image. Die Manager nehmen dabei den Mehrpreis in Kauf, da durch eine solche langfristige Entwicklung Markenakzente gesetzt werden können, die auch für ihre Kunden nicht unerheblich sind. Schließlich demonstrieren aktuelle Statistiken, dass ein zunehmend größerer prozentualer Bevölkerungskreis an regenerativen Energien und dem damit verbundenen Umweltschutz interessiert sind. 


Mit der neuen Transportart sollen allein von diesem Autohersteller 5250 Tonnen CO² im Jahr eingespart werden. Abzuwarten bleibt, ob auch weitere Unternehmen auf diesen Zug aufspringen und ebenfalls auf „Eco-Plus“-Züge umsteigen.


Erneuerbare Energie
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erstellt am 10.02.2012 13:25 |