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Mittlerweile besitzen mehrere Millionen Menschen in Indien einen Stromanschluss, was viele Jahre zuvor keine Selbstverständlichkeit war. Gleichzeitig steigt nicht nur die Vernetzung der Anschlüsse, sondern vor allem auch der Energiebedarf. Um dieses Defizit auszugleichen möchte Indien nun mehr auf Erneuerbare Energie aufbauen. Jetzt schon prophezeit die Sarasin Bank, dass sich Indien in den nächsten Jahren einen festen Platz in der Erneuerbaren Energiebranche zusichern wird. So hat sich die dortige Regierung nun zum Ziel gesetzt, 20 % des Strombedarfs durch Erneuerbare Energie abzudecken.
Vor allem möchte die indische Regierung dabei auf Solar- und Windkraft setzen. Denn alleine durch die klimatischen Bedingungen hätten die Energiearten große Chancen in Indien. Die Bank Sasarin ist laut eigenen Prognosen der Ansicht, dass sofern das Niveau niedrig bleibt, das jährliche Wachstum im Bereich der Installation von Solarmodulen bei 100 Prozent liegt. Relevant wären vor allem jedoch netzunabhängige Photovoltaik Anlagen, die mit sinkenden Preisen somit auch der breiten Bevölkerung zugänglich wären. In Sachen Windkraft jedoch gilt Indien bereits jetzt schon als fünftgrößter Windstromerzeuger. Insgesamt besitzt das Land eine Gesamtwindenergiekapazität von 11 GW. Bis 2015 - so wird zumindestens prognostiziert - werden 15 Prozent des indischen Energiebedarfs aus der Windkraft erzeugt.
Auch die Aussichten für Investoren soll weiterhin intakt bleiben. Man geht sogar davon aus, dass Aktienkurse - tendierend zur Wind- und Solarenergie - sich der allgemeinen Börsenentwicklung anpassen werden.
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