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Blogbeitrag

Posted: 1.9.2010 - 2 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
Kategorie: events

In 80 Tagen um die Welt, ein Klassiker von Jules Verne. Nun aber - über 100 Jahre später - verfolgen vier Mannschaften das gleiche Ziel, jedoch mit einer kleinen, aber überaus interessanten Änderung. Die Teams wollen mit Elektroautos ein Mal um die ganze Welt und die Ziellinie wird der UNO-Klimagipfel in Mexiko sein.

 

Es handelt sich dabei um rund 30.000 Kilometer, die zurückgelegt werden müssen. Diese erstrecken sich auf 16 Länder und 150 Städte, die die vier Mannschaften erreichen werden. Ende August wird es sogar einen Stopp in der deutschen Hauptstadt geben!
Das alles hat zwar auch etwas mit Vergnügen gemein, doch im Vordergrund soll eine Botschaft stehen, die durch diese Aktion verdeutlicht wird. Mit dem Rennen möchten die Organisatoren demonstrieren, dass es in Bezug auf den Klimawandel Lösungen und andere, neu zu beschreitene Wege gibt.

Anders als andere Rennen gibt es gewisse Gewinnpunkte in insgesamt acht Kategorien, darunter Energieeffizienz, Alltagstauglichkeit und Sicherheit. Ankommen werden die vier Mannschaften im Januar 2011 in Genf.

Alle Fahrzeuge, die bei der Tour auf Herz und Nieren getestet werden, wurden speziell für das Projekt entwickelt. So wird das Schweizer Team mit einem stromlinienförmigen Kabinen-Motorrad mit einer Höchstgeschwindigkeit von 240 Stundenkilometern starten und die deutschen Sandra Lust und Sven Lehmann bestreiten das Rennen mit dem Elektroroller Vectrix, welcher auf immerhin 105 Stundenkilometer kommt.

Allerdings entstehen beim Transport über Wasser oder per Luft Treibhausgase, die sie wiederum mit der Einspeisung von ökologischen Strom in ihren jeweiligen Herkunftsländern kompensieren wollen. Unterstützt wird das Projekt vom UNO Umweltprogramm UNEP.


Erneuerbare Energie
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erstellt am 10.02.2012 13:25 |