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Blogbeitrag

Posted: 24.8.2010 - 2 comment(s) [ Comment ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]

Eigentlich war der Atomausstieg in Deutschland bereits beschlossene Sache. Doch der Streit um eine Laufzeitverlängerung ist nun neu entfacht. Denn es scheint, als wäre die derzeitige Bundesregierung in der Thematik “Atomkraft” in zwei Lager aufgeteilt. So soll sich, laut Medienberichten, ein Bündnis bestehend aus Bundestagesabgeordneten der FDP und CDU, süddeutschen Ländern und dem Bundeswirtschaftsministerium gebildet haben, welches sich für eine längere Laufzeit von Atomkraft für eine Zeitspanne von 14 Jahren ausspricht.

 

Allerdings gebe es auch eine Gegenfront, die sich um den Bundesumweltminister Norbert Röttgen bildet, der sich ausdrücklich gegen eine Laufzeitverlängerung ausspricht und damit ebenfalls ein entsprechendes Interessentenforum um sich bildet.

Bisher wurde die Laufzeit von 14 Jahren nicht bestätigt, jedoch ist man sich einig, dass es sich in jedem Fall um eine zweistellige Jahreszahl handeln wird. Auch die Meinung von Jürgen Röttgen wurde aus den eigenen Reihen scharf kritisiert. So heißt es seitens des wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU, Joachim Pfeiffer, dass der Bundesumweltminister anerkennen müsse, dass die Mehrheit der Bundesregierung für längere Laufzeiten sei.
Doch es gibt auch Anhänger, die sich deutlich für eine Kürzung der Atomkraft äußern; zu dieser Fraktion gehört der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister, der der Ansicht, ist, dass eine möglichst kurze Zeitspanne erstrebenswert sei.


Doch bevor es eine eindeutige Aussage geben wird, wird es zunächst erst einmal seitens der Bundesregierung Verhandlungen mit den vier großen Kraftwerksbetrieben über Alternativen zur geplanten Brennelementarsteuer geben. Denn die Unternehmen wollen unbedingt eine steuerliche Belastung im Gegenzug für längere Laufzeiten vermeiden. Doch auch hier ist sich die Bundesregierung weder mit der Wirtschaft noch mit der Partei einig. Es bleibt demnach abzuwarten, welcher Beschluss sich letztendlich durchsetzen wird.


Erneuerbare Energie
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erstellt am 10.02.2012 13:26 |