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Geldanlage Windkraft als Offshore Windpark Beteiligung

Sei es die Nordsee oder die Ostsee, sei es das Ijsselmeer oder die Irische See, und auch im Japanischen Meer, im Chinesischen Meer sowie im Atlantischen Ozean sind sie vertreten: Windparks, die an Imposanz, aber auch im Hinblick auf ihre Leistung immer wieder beeindrucken. Sicherlich ist es vor allem die Umwelt, die von solchen Windparks profitieren soll.

Durch die Errichtung immer neuer Windparks reduziert sich nämlich die Schadstoff-Emission weltweit um ein Vielfaches. Aber auch die Finanzmärkte hegen ein nahezu stetig wachsendes Interesse gegenüber Windkraft-Anlagen bzw. Windparks. Gründe genug also, um die „klassischen“ Stromversorger mehr und mehr in den Hintergrund zu drängen…. Wen wundert es da, dass ökologische Geldanlagen heute auf den vorderen Plätzen der Ranglisten positioniert sind? Schließlich lassen sich damit das Bestreben nach attraktiven Renditen sowie der „gute Wille“ bzw. das „gute Gewissen“ hervorragend miteinander verbinden.

Windpark mit interessanter Rendite

Bezeichnung

Meer

Land

Leistung

Walney, Siemens SWT 3.6 – 107

Irische See

United Kingdom

367 MegaWatt

Sheringham Shoal

Nordsee

United Kingdom

317 MegaWatt

Bligh Bank

Nordsee

Belgien

330 MegaWatt

Thanet, Vestas V90-3MW

Nordsee

United Kingdom

300 MegaWatt

Horns Rev II, Siemens SWP 2.3-93

Nordsee

Dänemark

209 MegaWatt

Nysted Havmøllepark

Ostsee

United Kingdom

207 MegaWatt

Donghai Bridge Sinovel (im Bau)

Ostchin. Meer

China

100 MegaWatt

Lely, NEG Micon

Ijsselmeer

Niederlande

2 MegaWatt

Setana Vestas V47

Jap. Meer

Japan

1,2 MegaWatt

Avedore Holme

Ostsee

Dänemark

7,2 MegaWatt

 

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) macht aus der Sicht renditeorientierter Anleger einiges möglich. Vor allem der Sektor „Windenergie“ ist in dieser Hinsicht ungemein vielversprechend. Mit seiner Verabschiedung wurden nämlich feste, über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg leicht fallende Preise festgesetzt. Aktuell wird gerade die Windenergie - beispielsweise bei Umweltproblemen oder bei knappen Ressourcen - von staatlicher Seite her massiv gefördert.

Darüber hinaus ist jeder Netzbetreiber (standortbezogen) dazu verpflichtet, den erzeugten Strom abzunehmen und diesen in bestimmter Höhe zu vergüten. Eine vielversprechende Basis also für alle Anleger, die in Öko-Energien investieren wollen. Experten erwarten, dass sich weltweit bis zum Jahr 2020 die Investitionen in Windkraftanlagen mehr als verdoppeln werden. Fakt ist außerdem, dass Windkraftanlagen äußerst rentabel arbeiten und noch dazu durch die langfristig vom Gesetzgeber garantierten Abnahmepreise eine sichere „Einnahmequelle“ für Anleger darstellen.

Windkraft Investment: Möglichkeiten der Geldanlage

Zu den vielversprechendsten Investmentarten, um zur Verfügung stehendes Kapital in Windkraft anzulegen, zählen vor allem die Direkt Beteiligungen, Nachhaltigkeitsfonds, Windenergiefonds oder gar die Investition in eine Turbine bzw. in ein Windrad. Dabei ist interessant, dass Windfonds, zum Beispiel von der Alpha Ventus GmbH & Co. KG, der Windreich AG, der WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH oder von der Windwärts Energie GmbH im Vergleich zum Gesamtvolumen aller existenten Fonds einen Anteil von immerhin sechs Prozent ausmachen.

Zu berücksichtigen ist, dass der Ertrag bei Windfonds in erster Linie vom Gesetzgeber abhängig ist. Wer in Erwägung zieht, sein Geld in Windkraftfonds anzulegen, profitiert in gewisser Weise gleich „doppelt“: zum einen ist hier der ökologische Aspekt zu nennen, andererseits spielt gleichwohl die die vielversprechende Nachsteuerrendite eine maßgebliche Rolle.

Wind Aktien Anlagestrategien

Vorausschauend planen und individuelle Ziele rechtzeitig abwägen: das ist Finanzfachleuten zufolge gerade für den eher unerfahrenen Investor eine gute Anlagestrategie. Wer spekulativ anlegt, muss nämlich mitunter durchaus mit (hohen) Verlusten rechnen. Überhaupt zeichnet sich Risikofreudigkeit, also „alles auf eine Karte zu setzen“, meist nur bedingt aus. Es sei denn, die jeweilige Finanzsituation lässt gewisse „Spiel-Räume“ zu.

Schließlich gehen Fehlspekulationen nicht selten mit massiven, finanziellen Einbußen einher. Es macht aus diesem Grund vielmehr Sinn, das Geld auf mehrere Anlagevarianten zu verteilen. Natürlich stets in Anlehnung an die jeweilige Lebens- und Finanzsituation. Aus der Sicht unerfahrener Anleger erweist sich die konservative Anlagestrategie häufig als die beste. Wenn beispielsweise das eingesetzte Kapital nicht zu einem bestimmten Termin benötigt wird, kann sich der Anleger weitaus entspannter mit der Investition befassen. Etwaige Wertschwankungen am Markt lassen sich bei einem längeren Investitionsspielraum wesentlich eher kompensieren.

Für den Fall, dass das investierte Kapital erst zu einem bestimmten Termin benötigt wird, tut der Anleger in der Regel gut daran, vorzugsweise in Anleihen zu investieren.

Vorteil hier: durch die festen Laufzeiten bzw. durch die Verzinsung sind sie leichter kalkulierbar. „Den“ perfekten Zeitraum zu finden, in dem der Kauf bzw. der Verkauf von Wertpapieren am günstigsten ist, ist allerdings überaus diffizil. Vor allem aus der Sicht des Laien sind die auftretenden Kursschwankungen et cetera am Markt oft sehr schwer berechenbar.

Das Interesse der Anleger an einer Investition in ökologische Fonds ist in der jüngsten Vergangenheit stark gestiegen. Zu Recht, denn die Nachfrage nach ökologischen Energieversorgern steigt – weltweit – nahezu kontinuierlich an. Die folgende Statistik verdeutlicht dies:

(Quelle: Wikipedia)

Vor- und Nachteile Windkraftfonds

Zwar ist insbesondere die Kapitalanlage in Windkraftfonds mit gewissen Vor- und Nachteilen verbunden. Jedoch nehmen die positiven Aspekte in diesem Zusammenhang klar überhand:

Vorteile Nachteile
Sichere Anlageart: gesteigerte Investitionen trotz Wirtschaftskrise Im Offshore-Bereich steht nur bedingte Datengrundlage zur Verfügung
Vielversprechende Zukunftsbranche Im Off-Shore Bereich fallen hohe Wartungs- und Instandhaltungskosten an
Wind gilt als „Augapfel“ der Bundesregierung In Sachen Energiestrategie Bislang nur geringes Erfahrungspotenzial
Attraktive Steuereinnahmen für den Staat Die Standortauswahl ist entscheidend, jedoch schwierig zu treffen
Windenergie schafft Arbeitsplätze Proteste verhindern oft den Bau neuer Anlagen
Interessante Klimabilanz „Sichere“ Erträge  

Im Vergleich zu anderen Anlagevarianten ist die Investition in Windkraftfonds sehr vielversprechend und renditeorientiert. Nicht nur, weil der Staat in besonderer Weise diese Investitionsmöglichkeit fördert und subventioniert. Sondern auch die attraktiven, steuerlichen Vorteile sind erwähnenswert. Insgesamt bietet die Kapitalanlage in umweltspezifische Projekte, respektive Windkraftfonds vor allem den Vorteil, dass es sich dabei um „sichere Erträge“ handelt.

Worauf sollte man bei einem "guten“ Windkraftfonds achten?

Grundsätzlich kann man sagen, dass Windkraftfonds durchaus ein innovatives, wirksames Anlageinstrument sind. Ehe man sich jedoch zur Investition in einen bestimmten Fonds entschließt, gilt es, diesen „auf Herz und Nieren“ zu prüfen. Dabei spielen die Rentabilitätspläne der Anbieter sowie entsprechende Referenzen eine sehr wichtige Rolle. „Gute“ Windkraftfonds zeichnen sich unter anderem freilich durch eine gute Ertragsprognose sowie durch ihre Renditemöglichkeiten aus.

Und auch die Tatsache, ob von Seiten der Anbieter Garantien für die Turbinen- bzw. Windradleistung gegeben werden, ist mitunter maßgeblich. Je niedriger zudem die zu zahlenden Sicherheitsabschläge (und weitere Zusatzkosten, zum Beispiel für Vertrieb und Verwaltung) sind, desto besser. Je größer die Zahl der realisierten, erfolgreichen Projekte, desto interessanter erscheinen jeweils die betreffenden Windkraftfonds.

Tipp: Unerfahrenen Anlegern wird generell empfohlen, eine vorherige, eingehende Beratung durch erfahrene Finanzexperten in Anspruch zu nehmen.

Wann ist ein Windpark-Fonds rentabel?

Vergleicht man einmal Windparkfonds mit anderen Anlagevarianten, so stellt sich sowohl der ökonomische, als auch der ökologische Vorteil heraus. Je besser der Standort des Windparks gewählt wurde, desto rentabler ist freilich auch das ganze Anlageprojekt.

Fakt ist, dass sich die Räder der Anlagen im Windpark bei einem „guten“ Standort optimal drehen und somit Strom produzieren. 

Auf der anderen Seite (sprich: im Falle einer ungünstigen Standortwahl) ist nämlich der Betriebsaufwand der Anlagen mit einem ungemein hohen Kostenaufwand verbunden. Wissenswert aber ist, dass mittlerweile nahezu sämtliche Standorte deutschlandweit vergeben sind, sodass Fondsanbieter gezwungen sind, auf die Anlagen anderer Länder auszuweichen. Je leistungsstärker die Anlagen grundsätzlich sind, desto höher sind letztlich die Renditeaussichten für Investoren.

Alternativen zu Windpark-Investments

Die Investition in ökologische Projekte erweist sich meist als äußerst effizient. Neben Windkraft-Investments erfreuen sich jedoch auch andere Anlagearten einer großen Beliebtheit. So zum Beispiel Solarfonds oder Biogasfonds. Bei all‘ diesen Fonds handelt es sich um so genannte geschlossene Fonds.

Das heißt, dass ein festgelegtes Investitionsprojekt mit jeweils klar strukturiertem Anlagevolumen gegeben ist. Dabei ist der Prognosezeitraum selbst bei einer unbefristeten Fondskonzeptionierung relativ begrenzt. Begrenzt ist diesbezüglich im Übrigen auch die Zahl der Gesellschafter. Ist nämlich das geplante Kapital des betreffenden Fonds gezeichnet, kann kein neuer Gesellschafter mehr hinzukommen; der Fonds ist „geschlossen“.

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