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Umwelttechnik, Abwasser, Trinkwasser, Wasserkraft

Wasser als Handelsware

Wenn man die große Bedeutung von Wasser an sich einzig vor dem Hintergrund von Wasser als „schlichter“ Handelsware betrachtet, so gibt es in diesem Zusammenhang ein Grundprinzip zu beachten: es ist zu jeder Zeit unbedingt dafür Sorge zu tragen, dass sowohl die Bevölkerung als auch die Industrie kontinuierlich mit (hochwertigem) Wasser versorgt sein muss.

Bislang erfolgte die Versorgung allein von staatlicher Seite oder auf kommunaler Ebene. Im Sinne einer effizienten Kostenersparnis sowie aufgrund einer erhofften Wasserqualitätsverbesserung wird mitunter die Durchführung des Wasserhandels durch rein private Unternehmen angestrebt. Ein Nachteil hierbei wäre über kurz oder lang sicherlich ein eventueller Kostenanstieg.

In Anbetracht der Tatsache, dass bedingt durch die derzeitige wirtschaftliche Situation die so genannte „Schere der Armut“ kontinuierlich auseinanderklafft, wäre somit die weniger betuchte Bevölkerung nur noch begrenzt in der Lage, das kostbare „Nass“ zu erwerben. Also ein Umstand, der so keineswegs auf Dauer tragbar wäre, denn schließlich sollte das Recht auf den Erhalt von Wasser als grundlegendes Menschenrecht gewertet werden.

Möglichst den Wasserverbrauch reduzieren

Sparen ist angesagt. So auch im Hinblick auf den vorsorglichen Umgang mit Wasser, denn mit den uns zur Verfügung stehenden Wasserressourcen sollte selbstverständlich bedacht und sorgsam gehaushaltet werden. Zahlreiche Unternehmen – nicht nur hierzulande, sondern weltweit – haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, Wasser sparende Anlagen zu entwickeln und diese auch möglichst kostengünstig zu vertreiben.

Dieses betrifft sowohl die breit gefächerten Bereiche von Industrie und Wirtschaft als auch die Nutzung für den Hausgebrauch. Darüber hinaus ist gleichermaßen der wirtschaftliche Umgang mit Wasser in privaten Haushalten von relevanter Bedeutung. Nicht nur vor dem Hintergrund, Kosten einzusparen und die Haushaltskasse zu schonen, sondern um im Zuge dessen die Umwelt zu entlasten und mit den Wasservorkommen sparsam umzugehen.

Wassersparende Anlagen im Privathaushalt

Der sparsame Verbrauch von Trink- und Brauchwasser ist unabdingbar; gerade in privaten Haushalten. Nicht nur, dass auf diese Weise der gesamte Wasserhaushalt entlastet, sondern darüber hinaus auch ein geringerer Abwasser-Anteil verursacht wird. Dieses wirkt sich beispielsweise auf die Wassermengen aus, die später in den Abwasserwerken zeit- und kostenaufwändig wiederaufbereitet werden müssen.

Aber nicht nur das: mit einem sorgsamen Umgang mit Wasser kann dauerhaft der Energieverbrauch gesenkt und das Klima geschont werden. Die Bereiche, in denen das wertvolle, flüssige Element in den (deutschen) Haushalten überwiegend genutzt wird, sind – außer dem Durstlöschen – das Kochen, Waschen, die Körperhygiene sowie die Toilettenspülungen.

Gut zu wissen, dass sich der Wasserverbrauch in nahezu allen Bereichen reduzieren lassen kann, ohne dabei auf einen gewissen Komfort verzichten zu müssen. Spezielle Wasserhähne (an Wasch- und Spülbecken) beispielsweise tragen dazu bei, den Wasserverbrauch um bis zu 38 Prozent einzudämmen.

Tipp: wer überwiegend kaltes Wasser nutzt, spart außerdem Energie, welche ansonsten für die Aufbereitung von Warmwasser verbraucht würde. Im Hinblick auf die Gartenbewässerung bietet sich das Aufstellen einer Regentonne geradezu an. Diese Verfahrensweise trägt in der Tat dazu bei, den einen oder anderen Euro mehr im Geldbeutel zu bewahren – und schont überdies die Wasserreserven. Spezielle Spartasten an Toilettenspülungen tun ihr Übriges dazu, den Wasserverbrauch zu minimieren.

Auch Waschmaschinen und Geschirrspüler sind – ähnlich wie Heizungsanlagen – immer häufiger mit modernen Techniken ausgestattet, die einerseits den Wasserverbrauch reduzieren und somit gleichzeitig helfen, den Energieverbrauch zu senken. Hilfreiche Tipps und Anregungen bieten unter anderem das (Bundes-)Umweltamt sowie die Energieberater vor Ort, wenn es um die Reduzierung des Wasserverbrauches geht.

Anlagen in der Industrie

Wasser sparende Anlagen im industriellen Bereich sind in nahezu allen Branchen zu finden. Vor allem im Hinblick auf die Kreislaufführung von Spül- und Abwässern sind zahlreiche, technische Innovationen am Markt existent. Diese können zum einen dabei helfen, Abwässer zu entgiften, andererseits dienen sie häufig auch der Wertstoffrückgewinnung aus Abwässern. Unterschiedliche Industriezweige bedienen sich in diesem Zusammenhang entsprechender, Wasser sparender Anlagen: Unternehmen aus der Leder- oder Textilindustrie, aus dem Bereich der Galvanik bzw. der Chemie-Industrie im Allgemeinen oder auch aus der Eisen- und Stahlbranche.

Sicherlich mag die Anschaffung entsprechender Anlagen mit einem gewissen Kostenfaktor verbunden sein, jedoch ist es in der Regel so, dass sich zumindest langfristig ein immenses Kostenpotential einsparen lassen kann. Des Weiteren profitiert natürlich auch die Gesellschaft von innovativen Möglichkeiten, Wasser sparende Anlagen einzusetzen.