Die Inhaltsstoffe im Abwasser und Regenwasser
Abwasserinhaltsstoffe & Regenwasserinhaltsstoffe
Zu den Inhaltsstoffen, die in unserem Abwasser zu finden sind und die Verursacher zahlreicher Erkrankungen sein können, gehören zum Beispiel Phosphorverbindungen, Stickstoff, Harnsäure, Schwermetalle oder Gifte. Neben Glukose, Sand oder ähnlichen Schmutzstoffen sind Fette, Öle und auch verschiedene Salze enthalten. Zu den weiteren im Abwasser enthaltenen Schadstoffen zählen Keime, Bakterien, Viren und Pilze und ähnliche Mikroorganismen. Aber auch im Regenwasser befinden sich unter Umständen Inhaltsstoffe, die nicht selten äußerst schadstoffreich sind. So zum Beispiel Pollen, Staub, Ruß und andere Schmutzpartikel.
Abwasserinhaltsstoffe: Zehrstoffe
Bekanntlich sind im Abwasser die unterschiedlichsten Schmutz- und Schadstoffe enthalten. Dieses können sowohl gelöste Verbindungen wie auch ungelöste Stoffe sein. Aufgrund der Vielzahl der im Abwasser enthaltenen Substanzen ist der Einfachheit halber eine Gliederung in unterschiedliche Gruppen nahe liegend. So gehören unter anderem die Harnsäure und andere biologisch abbaubare Substanzen (z. B. Glukose) zur Gruppe der so genannten Zehrstoffe. Sie verursachen eine so genannte Sauerstoffzehrung, einhergehend mit ihrem Abbauprozess und reduzieren dadurch den Sauerstoffgehalt im Gewässer. Diese „zehrende“ Eigenschaft kann letztlich gar in Fischsterben resultieren.
Abwasserinhaltsstoffe: Nährstoffe
Die im Abwasser enthaltenen Nährstoffe sind in erster Linie ursächlich für das in stehenden Gewässern nicht selten zu beobachtende Fischsterben. Zu den in der Kanalisation etc. zu findenden Nährstoffen gehören beispielsweise Stickstoffverbindungen, Phosphate etc., die allerdings nicht ausschließlich für die so genannte Eutrophierung verantwortlich sind. Vielmehr tragen sie darüber hinaus auch zu einem (oftmals stark) ausgeprägten Algenwachstum in den betroffenen Gewässern bei. Jedoch lassen sich diese Nährstoffe durch ausgeklügelte biologische Abwasseraufbereitungsverfahren wieder entfernen, was nichtsdestotrotz in der Regel ein recht kostenintensives Unterfangen ist.
Abwasserinhaltsstoffe: Schadstoffe
Vor dem Hintergrund, einem jeden Bürger zu jeder Zeit qualitativ hochwertiges, sauberes Trink- und Brauchwasser zur Verfügung stellen zu können, ist es unabdingbar, dass das Abwasser unter Zuhilfenahme modernster Verfahren von den enthaltenen Inhaltsstoffen befreit bzw. gereinigt wird. Aufwändige Maßnahmen sind hierfür in der Regel vonnöten. Hauptursächlich für Krankheiten, Allergien etc. sind die so genannten Schadstoffe. Zu dieser Gruppe gehören in erster Linie Schwermetalle, Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen. Darüber hinaus sind in diesem Zusammenhang organische Substanzen, Gifte etc. zu nennen.
Abwasserinhaltsstoffe: Störstoffe
Zu den so genannten Störstoffen im Abwasser gehören zum Beispiel Sand, Salze, Fette, Öle etc. Diese Substanzen lassen sich zumeist in recht aufwändigen Reinigungsverfahren aus dem Wasser entfernen und können im Anschluss daran den weiteren Aufbereitungsvorgängen zugeführt werden. Dass diese Reinigungsverfahren häufig mit sehr hohen Kosten verbunden sind, ist Fakt. Zumeist werden – in Anlehnung an die Landeswassergesetze – die Kommunen und Gemeinden für eine ordnungsgemäße Reinigung bzw. Aufbereitung des Abwassers verantwortlich gemacht, um auf diese Weise Trink- und Brauchwasser in erstklassiger Qualität zu erzeugen.






