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Photovoltaik (Solarstrom), der Wachstumsmotor der erneuerbaren Energien...

Heizen mit der eigenen Photovoltaikanlage

Heutzutage denken Endverbraucher mehr denn je an eine möglichst günstige Heizungslösung. Eine durchaus immer interessanter werdende Möglichkeit ist die Photovoltaik Heizung. Das Beheizen der Wohnung bzw. des Hauses findet also über die Stromgewinnung Ihrer Photovoltaikanlage statt.

In diesem Fall ist eine Photovoltaikanlage mit eigenem Stromspeicher nötig, um den generierten Strom für trübe Tage effektiv zwischenspeichern zu können. Solarmodule sind effektiv genug, um die nötige Strommenge für die Gesamtwärme beim Heizen mit Strom zu produzieren.

Heizen mit der eigenen Photovoltaikanlage

Photovoltaikheizung mit Flächenheizungssystem

Wichtig ist in diesem Fall die Entscheidung für eine Niedertemperaturheizung wie der Fußbodenheizung. Optimalerweise sollte das Haus wenigstens ein KfW70 Haus oder zumindest sehr gut gedämmt sein, um eine möglichst niedrige Heizlast zu erreichen. Sie können die Elektroheizung als Wandheizung (Infrarot-Bildheizung), Deckenheizung oder wie o.g. als Bodenheizung installieren, wichtig ist, dass es ein Flächenheizungssystem ist und möglichst nicht Radiatoren genutzt werden.

Die Strahlungswärme beim Heizen mit Strom ist grundsätzlich angenehm aber doch anders als bei einer konventionellen Gasheizung. In diesem Fachbericht finden Sie weitere Details zur Wärmeverteilung einer Stromheizung. Beim Heizen mit PV-Strom ist die Effizienz der Anlage evtl. durch eine verbaute Wärmepumpe weiter steigerungsfähig.

Wenn Sie als Hausbesitzer auf Nummer sicher gehen wollen, dann empfielt sich zusätzlich ein Holz- oder Pelletofen anzuschaffen. Falls die PV-Anlage nicht groß genug geplant wurde, können Sie den Kaminofen als Zusatzheizung nutzen.

Photovoltaikheizung OHNE Stromspeicher

Auch ohne die Möglichkeit der Stromspeicherung kann eine optimal ausgelegte Photovoltaikanlage mit wenigstens 5kWp (130qm Wohnfläche) immer noch bis zu 40% des Wärmebedarfs abdecken. Dies reicht meist für die Übergangszeiten, im Winter jedoch wäre eine Zusatzheizung wie oben genanntes Beispiel einer Pelletheizung evtl. mit Wassetasche zur Heizungsunterstützung nötig.

Dabei könnte sogar das alte Heizungssystem bestehen bleiben, nur der Wärmespeicher müsste mit einem Heizstab über Strom erwärmt werden.