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Photovoltaik (Solarstrom), der Wachstumsmotor der erneuerbaren Energien...

Der Photovoltaikmarkt ist äußerst schnelllebig. Nachdem erst einmal erkannt wurde, welches Potenzial die Sonne bezüglich der Stromerzeugung bieten kann und auch Privatpersonen auf den Geschmack des ökologisch selbst erzeugten Stroms gekommen sind, fand ein wahrer Run auf die Hersteller von Photovoltaikanlagen statt. Inzwischen ist der erste Boom abgeebbt, was jedoch der Beliebtheit des Solarstroms keinen Abbruch tat. Entsprechend sahen hier viele Unternehmen ihre Chance gekommen, auf den solaren Zug aufzuspringen.

Mittlerweile können sich interessierte Kunden vor der Angebotsvielfalt kaum noch retten. Die Spreu vom Weizen zu trennen, gelingt nur selten und wenn, dann nur unter größtem Rechercheaufwand. Und dennoch ist es wichtig, den Photovoltaikmarkt im Auge zu behalten, denn nur so lässt sich erkennen, bei welchem Anbieter und seinem entsprechenden Produkt sich die Investition tatsächlich auszahlt.

bereits montierte Photovoltaikanlage auf dem Dach

Überblick über die bekannten Solarzellenhersteller

  Erfahrung Schwerpunkte Besonderheiten
Schott Solar insgesamt mehr als 50 Jahre im Bereich Solartechnik Silizium Solarmodule, insbesondere Dünnschicht und kristalline Solarzellen teils Produkte mit besonders hohen Leistungsstärken
Kyocera 30 Jahre im Solarsektor polykristalline Solarzellen gute Modulplatzierungen in Verbrauchertests
Sharp 100jährige Firmengeschichte mono- und polykristalline Produkte, Dünnschicht Solarzellen Referenzprojekte im Bundesgebiet, Weltmarktführer im Solarsektor im Jahr 1999
Q-Cells AG 10 Jahre Solarzellen und Solarmodule, vorrangig monokristalline und polykristalline Halbleiter weltweit aktiver und bekannter Anbieter, betreibt Forschung für moderne PV-Anlagen
Schletter GmbH mehr als 40 Jahre Firmengeschichte vor allem Befestigungssysteme für Solarmodule internationale Expansion im Jahr 2010
Solar World AG 16 Jahre kristalline Solarmodule Leistungsspektrum von der Rohstoffgewinnung bis zur fertigen PV-Anlage
Solar-Fabrik 15 Jahre Indach- und Aufdachlösungen, mono- und poly-kristalline Solarmodule ökologisch orientierte Firmenphilosophie, besonders lange Garantiegewährung
PVflex 5 Jahre dachintegrierte Solarmodule zur direkten Montage ohne Unterkonstruktion 2 verschiedene Solarmodule zur Abdeckung von Sparteninteressen
Conergy 13 Jahre PV-Komplettlösungen, vorrangig mono- und polykristallin ausschließliche Produktion in Deutschland
BP Solar 40 Jahre insgesamt, 12 Jahre solare Stromerzeugung mono- und polykristalline Halbleiterlösungen, Inselanlagen zählt zu den weltweit größten Solarmodulherstellern, Referenzobjekte im gesamten Bundesgebiet
First Solar aktiv seit 9 Jahren Dünnschicht Solarmodule deutscher Marktführer, international aktiv, Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Solarwatt 18 Jahre kristalline Solarmodule, Inselanlagen, Solarmodule zur Gebäudeintegration Kooperation mit verschiedenen Herstellern zur Unterbreitung von Komplettangeboten
Deutsche Solar AG 11 Jahre Solarmodule mit Silizium, vorrangig polykristallin setzt ausschließlich auf Solarwafer mit Silizium
Bosch Solar Energy 14 Jahre leistungsstarke Halbleiter Modelle verschiedener Bauarten Einbettung in einen technischen Großkonzern
Schüco International AG 60jährige Firmengeschichte mono- und poly-kristalline Solarmodule, Dünnschicht Solarmodule Entwicklung vom Fenster- und Fassadenbau zum Photovoltaikpartner

Hersteller setzen auf Halbleiter Solarzellen

Solarzellen, die nach Halbleiterprinzip arbeiten, sind schon lange nicht mehr der Weisheit letzter Schluss. Aber dennoch sind sie nach wie vor die am meisten nachgefragten Produkte und erfreuen sich bei der Kundschaft weiterhin größter Beliebtheit. Kein Wunder also, dass die Halbleiter Solarmodule noch immer nicht aus dem Angebotsportfolio namhafter Photovoltaikhersteller verschwunden sind.

Dennoch darf die noch immer ungebrochene Nachfrage nicht über die Nachteile der Halbleiter Solarzellen hinweg täuschen. Zwar überzeugen Halbleiter Solarzellen, meist unter Einsatz von Silizium, mit einem guten Wirkungsgrad, der bei etwa 20 Prozent liegt, allerdings nur bei den so genannten dickschichtigen Produkten. Diese sind jedoch äußerst kompliziert in der Herstellung und nehmen dabei auch einen ungeheuren Energieverbrauch für sich ein.

Dünnschicht Solarzellen mit Halbleiter können diesen zwar reduzieren, allerdings zu Lasten des Wirkungsgrads. Sieben Prozent bis maximal zehn Prozent sind mit Silizium realisierbar, dafür überzeugt allerdings der günstige Preis.

Tatsächlich mit dem Dickschicht Silizium Solarmodul bezüglich des Wirkungsgrades mithalten können nur die alternativen Halbleiter, wie man sie im Galliumarsenid oder im Cadmiumtellurid findet. Noch sind diese Produkte in der Anschaffung aber schier unerschwinglich.

Aus diesem Grund setzen viele der bekannten Solarmodul Hersteller nach wie vor auf die traditionelle Solarzelle mit Silizium. Die Solaria Deutschland GmbH mit ihren Solarzellen sei in diesem Zusammenhang genauso genannt wie die Aleo Solar AG.

Marktführer in der Solarzellenherstellung

Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, der möchte natürlich gerne auf die langjährige Erfahrung eines Traditionsunternehmens setzen. Im Solarstrombereich könnte dieser Wunsch sich jedoch schwer realisieren lassen. Denn wirkliche Tradition findet sich hier nicht. Allzu lange dominiert das Photovoltaikprinzip noch nicht die Umbaupläne der Privatpersonen, so dass auch die entsprechenden Firmen auf eine vergleichsweise junge Geschichte zurück blicken.

Aber dennoch lässt sich unter den aktuell bekannten und etablierten Solarmodulherstellern der eine oder andere bekannte Name erblicken, der bereits mehrfach sein technisches Know-how unter Beweis stellen konnte.

Bosch ist dabei sicherlich ein Unternehmen, welches nicht nur traditionell im technologischen Bereich verankert ist, sondern sich seit vielen Jahren auch durch Qualität auszeichnet. Mit Bosch Solar Energy hat der Konzern sich nun an die Bedürfnisse der Neuzeit angepasst und ist dem Ruf nach ökologisch erzeugtem Strom gefolgt. Seit 1997 ist das Erfolgsunternehmen nunmehr in diesem Sektor aktiv und kann damit auf eine gewisse Erfahrung zurück blicken.

Wie man es von einem Unternehmen dieser Größe erwartet, hat sich die Bosch Solar Energy nicht auf eine Art Solarmodul spezialisiert, sondern bietet ihren Kunden eine gewisse Angebotsauswahl. Diese reicht von Solarzellen über kristalline Module bis hin zu Dünnschichtmodulen und setzt demnach auf die leistungsstarken Halbleiter Modelle. Seit 2009 nimmt Bosch Solar Energy auch Aufträge für große Solarkraftwerke an, weshalb dem Konzern durchaus eine gute Qualität bescheinigt werden darf.

Auch der Energieriese BP, wohl eher bekannt aus dem Tankstellenbetrieb, reiht sich in die Garde der Großkonzerne, die solare Stromerzeugung in ihr Angebotsportfolio aufgenommen haben, ein. Seit insgesamt fast 40 Jahren bietet BP seine verschiedenen Dienste an und wirbt damit, seit fast der gleichen Zeitspanne an der ökologischen Stromerzeugung mitzuwirken. 1999 wurde dann aber der Startschuss für BP Solar gegeben. Seither hat der Konzern mit dieser Unternehmenssparte zahlreiche Kunden überzeugen können. Inzwischen ist BP Solar Deutschlands Markführer bei der Herstellung von Solarzellen und zählt sich selbst zu den weltweit größten Photovoltaikkonzernen.

In seinem Angebotsrepertoire setzt BP Solar, wie die meisten Solarmodulhersteller, auf die altbekannte Qualität der mono- und polykristallinen Halbleiterlösungen, die in verschiedenen Leistungsstärken zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist BP Solar jedoch auch ein kompetenter Ansprechpartner zum Thema solare Inselanlagen. Dank zahlreicher Referenzobjekte im gesamten Bundesgebiet können potenzielle Kunden sich direkt vor Ort von der Leistung des BP Solar Konzerns überzeugen.