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Die alternative Heizung

Die Rohstoffressourcen werden knapp. Die Händler an den Märkten spielen seit Jahren „verrückt“ und tragen im Zuge dessen maßgeblich zu einer steten Preissteigerung von Öl, Gas und Co. bei. Aus diesem Grund ist es nicht weiter verwunderlich, dass zum einen die Verbraucher nach immer neuen Lösungen suchen, um die Haushaltskasse zu entlasten und die Umwelt zu schonen. Und dass zum anderen die Industrie immer kreativer und erfindungsreicher wird. Und so wurde unlängst die so genannte Pflanzenheizung erfunden und am Markt etabliert, wobei es sich insgesamt um ein wirklich wohldurchdachtes System handelt.

Die Pflanzenheizung kann nämlich unabhängig von klimatischen bzw. jahreszeitlichen Bedingungen Wärme generieren und über einen längeren Zeitraum speichern. Man darf folglich gespannt sein, wie sich diese Idee am Markt weiterhin entwickeln wird. Eine andere Form der Pflanzenheizung ist bereits seit vielen Jahren ein Begriff in der Garten- und Heimwerkerwelt: es handelt sich dabei um ein Pflanzenheizkabel, das fest in den Außenanlagen eingepflanzt werden und vor allem nicht winterharten bzw. mediterranen Pflanzen einen besonderen Schutz gegen Eiseskälte garantieren soll.

Alternativ heizen - die grüne Wärme

Die Vorteile der Pflanzenheizung zur Wärmegewinnung im Eigenheim, übrigens eine wahrlich bahnbrechende Erfindung, liegen klar auf der Hand: denn befeuert werden die Geräte nahezu ausschließlich mit Pflanzenteilen, Agrarrückständen, Energiekorn oder sogar mit Holzpellets oder Hackschnitzeln. Das freut die Umwelt, denn die Schadstoffemission ist in diesem Zusammenhang äußerst gering.

Zwar benötigt eine Pflanzenheizung relativ viel Sonne. Allerdings liegt der Anteil der erforderlichen Sonneneinstrahlung noch weit unter dem thermischer Solarkollektoren. Ein weiterer, entscheidender Aspekt, der für die Anschaffung einer Pflanzenheizung spricht, ist, dass sie nicht nur mit pflanzlichen Rohstoffen funktioniert, sondern sie ist überall dort einsatzbereit, wo (Wasser-)Dampf entsteht. Bedingt durch die komplexe Funktionsweise bietet es folglich sich an, ein Gewächshaus in der Nähe zu haben.

Allerdings ist es nach heutigem Stand der Technik durchaus auch möglich, den Dampf, der beim Kochen in der Küche oder beim Baden (in der Wanne daheim oder im Schwimmbad) entsteht, zur Wärmegewinnung zu nutzen.

Vorteile

  • Hocheffizient 
  • umweltfreundlich  
  • In unterschiedlichen Einsatzbereichen nutzbar       

Nachteile

  • noch relativ neu am Markt, deshalb vergleichsweise teuer in der Anschaffung
  • Teils komplizierte Funktionsweise
  • bei unregelmäßig durchgeführten Wartungsarbeiten ist ggf. mit Leistungseinbußen zu rechnen

Die alte Heizung erneuern mit einer Pflanzenheizung

Eine Pflanzenheizung wirkt auf den ersten Blick recht „unscheinbar“. Aber dieser etwa eineinhalb bis zwei Meter hohe „Block“ mit einem Volumen von circa einem Meter³ hat es „in sich“. Mit einer Gesamtoberfläche von sage und schreibe achtzig Quadratmetern eignet sich die Pflanzenheizung nach Meinung von Fachleuten am besten für Niedrigenergiehäuser.

Es macht Sinn, dass der so genannte Absorber des Gerätes mit einem Gewächshaus verbunden ist. Denn im Inneren eines Gewächshauses verdunstet Wasser in der Regel bereits bei geringen Temperaturen. Die dabei entstehende feuchte Luft wird nun durch besagten Absorber in eine spezielle Salzmischung geleitet. In diesem Schritt wird Energie frei und die Temperatur der Sole erhöht sich bis auf etwa 45 Grad Celsius. Allerdings will die Anschaffung einer Pflanzenheizung wohlüberlegt sein. Und auch die räumlichen Gegebenheiten sollten die Installation einer solchen Anlage (mit ihren meist sehr voluminösen Speichertanks) zulassen. Aber in diesem Zusammenhang weiß der spezialisierte Fachmann sicherlich Rat.

Kauf und Planung einer Pflanzenheizung

In älteren, großen Häusern ist die Installation einer Pflanzenheizung, Expertenmeinungen zufolge, nur sehr bedingt empfehlenswert. Zwar sind die jeweils benötigten Brennstoffe nahezu unschlagbar günstig, jedoch würde die erforderliche Brennstoffmenge den Energie- und Platzbedarf über kurz oder lang doch „sprengen“.

Weitaus ratsamer wäre dahingegen der Einbau einer solchen Anlage in modernen Niedrigenergie- oder Passivhäusern. Schon bei deren Bau sollte allerdings eine separate Räumlichkeit für das Heizsystem und die Speichertanks reserviert werden. Folgende Aspekte gilt es überdies zu beachten: die Abstände zu den Wänden sollten nicht geringer sein, als etwa einen halben Meter. Nur auf diese Weise kann eine dauerhafte Funktionalität gewährleistet werden. Darüber hinaus muss auch eine ausreichende räumliche Kapazität für die Lagerung der Sole gesichert sein.

Pflanzenheizung Anschaffungskosten

Dadurch, dass Pflanzenheizung noch relativ neu am Markt sind (und mitunter auch noch dementsprechend unausgereift), sind die Anschaffungskosten derzeit noch verhältnismäßig hoch. Dahingegen überzeugen allerdings die weitaus geringeren laufenden Kosten für die Brennstoffe.

Denn Fakt ist, dass man mit Pflanzenmaterialien nahezu „gratis“ heizen kann.

So schlägt die Neuanschaffung einer Pflanzenheizung mit bis zu 2.000 Euro zu Buche, jedoch sind Fachleute der Ansicht, dass sich dieser Kostenaufwand im Laufe der nächsten Jahre durchaus noch relativieren wird.

Im Allgemeinen ist eine Pflanzenheizung durchweg sinnvoll: vergleicht man nur einmal die Kosten für eine Solarheizung, die bekanntlich ebenso ökologisch wertvoll ist, so muss man hierfür weitaus tiefer in die Tasche greifen.

Pflanzenheizung Kosten pro Monat

Grundsätzlich sind die Energieaufwendungen für eine Pflanzenheizung äußerst gering. Im direkten Vergleich zu den Anschaffungskosten für Öl spart man beim Einkauf von Sole in der Tat ein Vielfaches! Dahingegen wären allerdings die (zusätzlichen) Raumkosten erwähnenswert, denn es gilt zum einen, die Pflanzenheizung selbst und (mindestens) einen Speichertank unterzubringen.

Experten sind sich aber auch hier einig, dass sich diese Mehrkosten schon nach kurzer Zeit amortisieren werden. Schließlich spart man durch die Speicherung der generierten Energie wiederum bares Geld.

Bio Brennstoff der Pflanzenheizung

Äußerst geringe Schadstoffwerte, ein hoher Verbrennungsgrad und die günstigen Rohstoffkosten machen eine Pflanzenheizung heute ungemein wertvoll für den Verbraucher. Sole zur Energiegewinnung und Pflanzenteile sind die Brennstoffe, die bei Pflanzenheizungen in erster Linie zum Tragen kommen. Darüber hinaus können aber auch Holzpellets, Agrarbrennstoffe, Hackschnitzel oder Energiekorn (Gerste und Co.) verwendet werden.

Alle Produkte zeichnen sich in der Regel durch einen hohen und somit praktisch rückstandsfreien Verbrennungsgrad aus. Sicherlich erfordert die Lagerung von Sole spezielle räumliche Kapazitäten.

Allerdings ermöglicht eine solche Vorratslagerhaltung auch, dass bei Bedarf schon frühzeitig neuer Rohstoff nachbestellt werden kann, sofern die preislichen Konditionen am Markt entsprechend überzeugen. Somit verbirgt sich auch hier ein beträchtliches Einsparpotenzial.

Beratung und Service Pflanzenheizung

Die Serviceleistungen der meisten Fachunternehmen variieren zum Teil sehr stark. Sei es im Hinblick auf die Qualität der Produkte, sei es in Bezug auf die Garantieleistungen und so weiter. Grund genug, sich bei der Auswahl der jeweiligen Anbieter Zeit zu lassen.

So schadet es de facto auch nicht, in einschlägigen Wissensportalen oder in Online-Foren das entsprechende Renommee der Anbieter in Erfahrung zu bringen. Denn der Einbau einer Pflanzenheizung sowie auch deren Inbetriebnahme ist in der Tat Vertrauenssache. Es lohnt sich also, sorgfältig Ausschau nach Unternehmen zu halten, die ihre Mitarbeiter regelmäßig fachlich schulen und sie somit „fit“ für die Kundenberatung machen. Denn davon profitiert in erster Linie der Kunde.

Anbieter von Pflanzenheizungen

KWB Deutschland Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH
Wir geben Energie fürs Leben! (86690, Mertingen)
NOLTING Feuerungstechnik GmbH
Einfach, kostengünstig und CO2-neutral heizen ! (32760, Detmold)