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Kamineinsatz KA316

Der Kamineinsatz wird oftmals mit der Kaminkassette gleichgesetzt. Es gibt aber einige Unterschiede zwischen den beiden Begriffen:

  • Der Kamineinsatz kann als Grundlage für einen Kamin dienen. Er wird ummauert und stellt so den Feuerraum des Kamins dar, aber er kann ebenfalls in einen bestehenden Kamin eingebracht werden.

  • Die Kaminkassette wird genutzt, um einen bisher offenen Kamin in seiner Wirkungsweise zu verbessern.

Die Kaminkassette ist damit für all jene interessant, die schon einen offenen Kamin zu Hause haben. Der Kamineinsatz eignet sich hingegen darüber hinaus für die Erneuerung des vorhandenen Kamins. Durch die Kaminkassette, die in den offenen Kamin eingebracht wird, entstehen dann folgende Vorteile:

  • Brennstoffverbrauch sinkt

  • Kamin kann für die Beheizung des Wohnraums effektiver eingesetzt werden

  • Qualm entsteht nicht mehr so stark im Raum

  • Zug des Kamins verbessert sich

  • Funkenflug wird ausgeschaltet

Moderne Kaminkassetten

Moderne Kaminkassetten sind zudem so konstruiert, dass sie die Anforderungen der Feinstaubverordnung erfüllen. Die Kaminkassette wird stets auf die individuellen Maße des eigenen Kamins angepasst. Nach dem Einbau in den offenen Kamin wird alles abgedichtet, so dass wirklich kein Qualm mehr in den Raum gelangen kann. Die feuerfeste Glastür lässt den Blick auf das Feuer zu.

Allerdings entsteht im Brennraum eine höhere Temperatur und im unteren Bereich wird frische Luft angesaugt, die nach oben hin ausgeblasen wird. Dadurch wird die Heizleistung verbessert.

 Wichtig bei der Wahl der Kamineinsätze und Kaminkassetten ist es, dass diese geprüft wurden. Die DIN 18891 bzw. neu EN 13240 beispielsweise ist sinnvoll. Demnach darf aber der Kamineinsatz lediglich als Zweitheizung, nicht jedoch als Alleinheizung genutzt werden. Außerdem sollte auf das Ü-Zeichen geachtet werden.

Kaminkassette Rundbogen

Anschaffungs- und Verbrauchskosten

Die Anschaffungskosten des Kamineinsatzes sind sehr unterschiedlich, je nach Qualität, Ausführung und Modell. Folgende Aufstellung soll einen groben Überblick geben:

Modell Preis
Spartherm Mini R 1V Ca. 1.400 – 2.000 €
Spartherm Varia 1V H20 -4S Ca. 4.000 – 4.500 €
Oranier AquaModul KE 706 Panorama wasserführend 10,5 kW Ca. 3.000 – 4.000 €
Oranier KE 706 Panorama raumluftunabhängig 7 kW Ca. 1.300 – 2.000 €
Haas + Sohn Exquisit 182.18-AL raumluftunabhängig 8kW Ca. 1.700 – 2.000 €
Haas + Sohn Trend 184.18-AL raumluftunabhängig 8 kW Ca. 1.300 – 1.400 €
Globe-fire Luna raumluftunabhängig Guss 6 kW Ca. 800 – 900 €
Aduro 5-1 7 kW Ca. 1.200 – 1.400 €
Hark Radiante 500/57 K 8 kW Ca. 1.400 – 1.600 €
Hark Radiante 90 K 7 kW Ca. 900 – 1.000 €

Die Verbrauchskosten unterscheiden sich sehr stark. Es kommt hier nicht nur auf die Materialien des Kamineinsatzes an, sondern auch darauf, welche Temperatur erreicht werden soll, welches Holz verwendet wird und ob der Kamineinsatz (zeitweise) als Alleinheizung dienen soll. Aktuellen Schätzungen zufolge geht man aber von etwa 500 – 600 Euro Verbrauchskosten pro Jahr aus, wenn etwa 20.000 kWh benötigt werden.

Zu den reinen Anschaffungskosten für den Kamin kommen noch weitere Kosten hinzu, für die Wartung und den Schornsteinfeger. Das macht etwa 350 Euro pro Jahr aus. Insgesamt kommt man so auf weniger als 1.000 Euro Jahresverbrauchskosten.

Der Kamineinsatz kann dem vorhandenen Ofen angepasst werden, so dass er sich für unterschiedlich große Haushalte eignet. Ob für zwei oder fünf Personen, kann dabei individuell entschieden werden.

Installation des Kamineinsatzes

Der Kamineinsatz sollte nicht unbedacht angeschafft werden. Zuerst ist der Schornsteinfeger zu Rate zu ziehen. Er kann Auskunft darüber geben, welche

  • Nennwärmeleistung und

  • Rauchrohrdurchmesser des Heizkamins optimal sind,

  • ob eine externe Luftzufuhr benötigt wird und

  • wie der Zustand des Schornsteins insgesamt aussieht.

Erst wenn diese Daten bekannt sind, kann der Kamineinsatz ausgewählt werden. Die Kaminverkleidung sollte aus den richtigen Materialien bestehen. In Frage kommen alle Materialien der Brandschutzklasse A1, die also nicht brennbar sind. Mit

  • Klinker,

  • Lavastein,

  • Marmor oder

  • Schamott

wird zusätzlich eine wärmespeichernde Funktion geboten. Aber auch Wärmedämmplatten aus Kalziumsilikat, Promasil oder Silca sind möglich, speichern die Wärme jedoch nicht. Für den Einbau müssen die Anweisungen des Herstellers, ebenso wie die Brandschutzbestimmungen beachtet werden.

Ebenfalls können durch den Schornsteinfeger zusätzliche Auflagen festgelegt werden. Zum Verkleidungsmaterial müssen Mindestabstände eingehalten werden, damit sich keine Schäden beim Betrieb des Kamineinsatzes ergeben. Zusätzlich gelten folgende Regelungen:

  • Wärmedämmung der Kaminverkleidung zu allen Decken, Böden und Wänden.

  • Brennbare Wände müssen zusätzlich mit einer Vormauerung aus Porenbeton versehen werden.

  • Bodenbeläge, die brennbar sind, sollten im Bereich der Kaminverkleidung ausgespart werden.

  • Die Bodenbelastbarkeit muss vor der Installation überprüft werden, da der Kamineinsatz und die Kaminverkleidung leicht einige Hundert Kilogramm auf die Waage bringen können.

  • Als Fundament wird eine Betonplatte für die gleichmäßige Gewichtsverteilung benötigt.

Leistungsklassen der Kamineinsätze

Auch bei den Kamineinsätzen unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Leistungsklassen. Gebräuchlich sind die Leistungsklassen mit sechs, sieben oder acht Kilowatt. Nur bei sehr großen Räumen sind zehn und mehr Kilowatt nötig.

Welche Hersteller bieten Kamineinsätze an?

Auch bei der Auswahl des geeigneten Herstellers sollte man sich vorab über die Besonderheiten der Hersteller informieren. Bekannte Hersteller für Kamineinsätze sind unter anderem:

  • Spartherm

  • Oranier

  • Hark

  • Aduro

  • Haas + Sohn

  • WorldKamin

  • Schmid

  • Dovre

Anbieter von Kamineinsätzen

Kaminofen-Shop.de
(20535, Hamburg)
Stude Schornsteinbau und Abgastechnik
Qualität erleben! (99974, Mühlhausen)