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ORANIER Kaminofen Thalia 5

Wenn es um einen Kamin geht, dann schlägt bei den meisten Menschen das Herz für einen offenen Kamin. Das schöne Feuer zu betrachten, das Knistern der verbrennenden Holzscheite zu hören – all das sind die Dinge, die die besondere Romantik eines offenen Kamins ausmachen.

Dennoch lohnt sich der offene Kamin nur bedingt, da er nur eine begrenzte Heizleistung mit sich bringt und die nutzbare Wärmeenergie liegt gerade einmal bei 20 bis 30 Prozent. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für einen so genannten Heizkamin. Dieser stellt ein in sich geschlossenes System dar, so dass die Heizleistungen wesentlich besser ausfallen werden.

Die Funktionsweise des Heizkamins

Der Heizkamin besteht aus einem Stahlkern, der als Brennraum dient. Dieser Stahlkern kann individuell ummauert werden, so dass er sich den Wünschen und Anforderungen der Bewohner anpassen lässt. Der Brennraum wird zusätzlich mit Heizungszügen ausgestattet. Insgesamt ist die Bauform geschlossen. Dadurch kann auch weniger Energie entweichen. Selbst der Rauchabzug sorgt nicht dafür, dass zu viel Energie entweicht.

Die Abgabe der produzierten Wärmeenergie im Brennraum erfolgt zunächst über die Sichtscheibe, die beim Heizkamin vergleichsweise groß ausgelegt ist. An den oberen Seitenteilen des Heizkamins befinden sich zudem Öffnungen. Durch diese kann eine Konvektion mit der Raumlauft entstehen. Das heißt, dass die im Heizkamin entstandene Wärme an die Raumluft abgegeben wird. Dadurch heizt sich der Raum besser auf. Insgesamt entsteht somit beim Heizkamin, im direkten Vergleich zum offenen Kamin, ein deutlich höherer Wärmewirkungsgrad:

Kamin Wärmewirkungsgrad
Offener Kamin 10 bis 25 %
Heizkamin Bis zu 70 %

moderner Heizkamin

Interessant ist beim Heizkamin zudem, dass die Bauweise sehr individuell erfolgen kann. Wer mag, kann den Heizkamin so konstruieren, dass er von einem anderen Raum aus, etwa dem Flur, befeuert werden kann. Dadurch lassen sich Staub und Verschmutzungen am Standort des Heizkamins vermeiden.

Wer den Heizkamin dann noch mit Ofenkacheln verkleidet, kann zusätzliche Strahlungswärme gewinnen und diese sogar noch über Stunden hinweg nutzen. Sinnvoll ist es zudem, wenn auf der Rückseite Rippen angebracht werden. Dadurch lässt sich die Fläche, die Wärme abgibt vergrößern und somit auch die Leistung des Heizkamins.

Ebenfalls können moderne Heizkamine mit einem Wasserbehälter ausgestattet werden. Das darin befindliche Wasser wird erhitzt und weiter geleitet an einen Pufferspeicher. So gelingt es, mit dem Heizkamin sogar die Heizung des Gebäudes zu unterstützen.

Anschaffungs- und Verbrauchskosten beim Heizkamin

Heizkamine gehören der Königsklasse unter den Kaminen an. Deshalb sind die Preise auch vergleichsweise hoch. Ab etwa 2.000 Euro bis hin zu mehr als 9.000 Euro reicht die Spanne. Günstiger wird es, wenn man sich für einen Kamineinsatz entscheidet, der sich in einen offenen Kamin integrieren lässt. Allerdings darf man auch hier keine zu günstigen Preise erwarten. Mindestens 1.000 bis 1.500 Euro als Untergrenze müssen hier angenommen werden.

Für die Beheizung mittels Heizkamin müssen auch laufende Kosten berücksichtigt werden:

  • Kosten für den Schornsteinfeger ca. 120,00 €

  • Kosten für Wartung ca. 200,00 €

  • Verbrauchskosten ca. 550,00 €

Für die Verbrauchskosten gehen wir von zehn Raummetern Holz aus, die benötigt werden. Pro Raummeter nehmen wir einen Preis von 55 Euro an. Insgesamt entstehen also im ersten Jahr folgende Kosten:

Heizkamin Anschaffung ca. 4.500,00 €
+ Schornsteinfeger ca. 120,00 €
+ Wartung ca. 200,00 €
+ Verbrauch ca. 550,00 €
= ca. 5.370,00 €

Ab dem Folgejahr sinken die Kosten auf ca. 870 Euro. Bei einigen Heizkaminen können anstelle von einfachem Feuerholz auch Braunkohlenbriketts verfeuert werden. Hier ist auf die Hinweise des Herstellers zu achten. Grundvoraussetzungen dafür sind:

  • geschlossener Betrieb,

  • Rost, der im Feuerraumboden angebracht ist und ein

  • Aschekasten unter dem Rost.

Installation eines Heizkamins

Auch beim Heizkamin ist es zunächst von Bedeutung, den zuständigen Schornsteinfeger über das Vorhaben zu informieren. Er wird mit Rat und Tat zur Seite stehen, um die notwendigen Auflagen zu erfüllen. Er gibt außerdem Hinweise, wie groß der Kamin dimensioniert werden darf, ob der vorhandene Schornstein für den Anschluss geeignet ist, erst noch saniert werden muss oder ein gänzlich neuer Schornstein benötigt wird.

Außerdem wird für den Heizkamin ein Fachbetrieb benötigt. Gerade, wenn die individuellen Bedürfnisse und Wünsche bei der Planung mit Einfluss nehmen sollen, ist es wichtig, dass ein versierter Kaminbauer sich der Planung annimmt. So können nicht nur die Dimension und der Anschluss des Heizkamins richtig geplant werden, sondern auch dessen Aussehen und Verkleidung.

Heizkamin Scala/WOK

Leistungsklassen beim Heizkamin

Auch beim Heizkamin gibt es verschiedene Leistungsklassen. Obwohl es Heizkamine mit einem kW Leistung gibt, sind diese in der Praxis nur selten anzutreffen. Gebräuchlicher sind die Leistungsklassen von

  • 3 kW

  • 5 kW

  • 6 kW

  • 7 kW

  • 8 kW

  • 9 kW

Auch die höheren Leistungsklassen sind denkbar, aber keinesfalls weit verbreitet in der Praxis.

Hersteller von Heizkaminen

Wenn es um die Wahl eines Heizkamins geht, ist die Auswahl enorm. Zahlreiche Hersteller bieten Heizkamine an. Folgende Aufstellung soll eine kleine Übersicht geben:

  • Camina

  • Heideck

  • Dovre

  • Brunner

  • Hark

  • Max Blank

  • Cera-Design

  • Leda

  • Oranier J

  • ØTUL

  • HAGOS

  • Haas und Sohn

  • Koppe

Anbieter von Heizkaminen

Kaminofen-Shop.de
(20535, Hamburg)
Fenec GmbH
Fachmarkt für wasserführende Kaminöfen, Pelletöfen und Kachelofen-Einsätze (84186, Vilsheim)