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Aduro 9

Gerade beim Dauerbrandofen entstehen häufig falsche Interpretationen. So geht man häufig davon aus, dass ein Dauerbrandofen sich dadurch auszeichnet, dass er ständig befeuert wird. Das ist aber falsch. Vielmehr kommt der Name daher, dass der Dauerbrandofen die Glut über eine bestimmte Zeit halten können muss. Die Vorgaben sind dabei genau geregelt:

Brennmaterial Glut muss mindestens gehalten werden bei  
  Teillast Volllast
Kaminholz 10 Stunden 1,5 Stunden
Braunkohlebriketts 14 Stunden 4 Stunden

Zwar gibt es mittlerweile auch einige Dauerbrandöfen, die sich damit rühmen, mit Pellets heizen zu können, jedoch handelt es sich dabei nicht um Dauerbrandöfen im eigentlichen Sinne. Diese Öfen versorgen sich nämlich immer selbst mit neuen Pellets, so dass sie tatsächlich ständig befeuert werden. Weitere mögliche Brennmaterialien, sofern die richtigen Einsätze dafür vorhanden sind, können sein:

  • Scheitholz,

  • Briketts,

  • Gas oder Öl

Die oben genannten Vorgaben entstammen übrigens der DIN EN 13240. Ebenfalls kann der moderne Dauerbrandofen wasserführend angelegt werden. Dadurch lässt sich dann sogar ein ansprechender Wirkungsgrad erreichen.

Wie funktioniert der Dauerbrandofen?

Der Dauerbrandofen besteht ebenfalls aus einer Brennkammer als Kernelement. Allerdings ist diese Brennkammer mit einer Gussmulde im Boden versehen. Das lässt sich darauf zurückführen, dass der Dauerbrandofen vorwiegend auf den Abbrand von Kohle und Kohlebriketts ausgelegt ist, diese aber nur dann optimal abbrennen kann, wenn eine trichterförmige Mulde besteht.

In diese kann die Kohle ständig nachrutschen. Unterhalb der Mulde befindet sich ein Rost, durch den die Verbrennungsluft zugeführt wird.

Der Dauerbrandofen kann ebenfalls mit Holz, teils sogar mit Pellets beheizt werden. Da er aber nach wie vor auf den Kohleabbrand spezialisiert ist, erreicht er bei diesen Brennmaterialien bei weitem nicht so hohe Wirkungsgrade. Zu berücksichtigen ist zudem, dass die Gluthaltezeiten, wie oben genannt, von den meisten Dauerbrandöfen nicht eingehalten werden können.

Das liegt daran, dass die Normen unter Idealbedingungen erfüllt werden müssen, die aber zu Hause meist nicht gegeben sind. Außerdem kommt es für die Gluterhaltung auf das Brennmaterial an. Bei Brennholz muss unterschieden werden zwischen

  • Hartholz,

  • Weichholz,

  • hoher relativer Feuchte und

  • niedriger relativer Feuchte.

Vor- und Nachteile beim Dauerbrandofen

Wie jeder Kamin oder Ofen hat auch der Dauerbrandofen einige Vor-, aber auch Nachteile zu bieten, die im Folgenden kurz erläutert werden sollen:

Vorteile Nachteile
Brennmaterial muss nur selten nachgelegt werden Bei reduzierter Sauerstoffzufuhr werden umweltschädliche Emissionen verstärkt
  Wirkungsgrad verringert sich überproportional
  Rußbildung sorgt für Verschmutzung der Ofenscheiben und das Kamins
  Reinigung wird häufiger notwendig

Anschaffungs- und Verbrauchskosten beim Dauerbrandofen

JUSTUS Sylt Specksteinkeramik

Was die Anschaffungs- und Verbrauchskosten beim Dauerbrandofen angeht, gibt es auch hier massive Unterschiede. Zunächst kommt es auf die Größe des Dauerbrandofens an. Darüber hinaus entscheiden:

  • Nennleistung,

  • Brennmaterial, das verwendet wird,

  • Raumgröße,

  • Raumtemperatur und

  • Materialien des Ofens

darüber, welche einmaligen und laufenden Kosten für diesen Ofen anfallen. Folgende Aufstellung soll jedoch einen ersten Überblick über mögliche Anschaffungskosten geben:

Hersteller Modell Preis
Haas + Sohn Bernau 4,5 kW Ab 670 €
  Potsdam Ab 1.700 €
  Alkor 4,7 kW Ab 550 €
  Würzburg Ab 920 €
Koppe K75 5 / 7 kW Ab 1.880 €
Hark Palos Ab 1.900 €
  Ascana ECO Plus Ab 2.000 €
  Mero Ab 2.000 €
  Veris Ab 1.600 €
Aduro Kaminofen 9 Ab 1.200 €
Justus Sylt Specksteinkeramik Ab 680 €

Die Verbrauchskosten sind ebenfalls sehr unterschiedlich und hängen zum Großteil auch vom verwendeten Brennmaterial ab, sowie von der Raumgröße, der Nennleistung des Ofens und der gewünschten Raumtemperatur. Im Mittel kann man von etwa 600 bis 800 Euro pro Jahr ausgehen, die alleine für die Verbrauchsmaterialien, wie Brennholz oder Briketts, benötigt werden.

Hinzu kommen die Kosten für den Schornsteinfeger von etwa 120 bis 150 Euro jährlich, sowie die Wartungs- und Reinigungskosten. Die Wartungskosten werden sich auf ca. 200 Euro jährlich belaufen, die Reinigung kann selbst durchgeführt werden.

Einbau des Dauerbrandofens

Der Dauerbrandofen sollte ebenfalls vor dem Kauf vom Schornsteinfeger genehmigt werden. Nur so kann man sicher gehen, dass er gefahrlos eingebaut werden kann. Dabei wird zunächst überprüft, ob an den vorhandenen Schornstein überhaupt noch ein Dauerbrandofen angeschlossen werden kann oder nicht.

Außerdem wird die Querschnittgröße des Schornsteins ermittelt, sowie dessen Form (Rund, eckig, quadratisch). Die benötigten Ofenrohre für den Einbau werden in aller Regel mit geliefert.

Die Installation selbst sollte vom Fachbetrieb vorgenommen werden, da so eventuelle Gewährleistungsansprüche bestehen bleiben. Einige Dauerbrandofen Hersteller haben sogar ein Inbetriebnahmeprotokoll, wo die ausführende Firma angegeben werden muss.

Wichtig ist, dass alle bau- und feuerrechtlichen Vorschriften bei der Aufstellung beachtet werden. Ist dies nicht der Fall, kann der Betrieb des Dauerbrandofens untersagt werden.

Dauerbrandofen POTSDAM

Leistungsklassen beim Dauerbrandofen

Auch beim Dauerbrandofen unterscheidet man zwischen verschiedenen Leistungsklassen. Bewährt haben sich Nennleistungen zwischen drei und sieben kW, da diese ausreichen, um auch große Räume zu beheizen.

Dauerbrandöfen mit höherer Leistung konnten sich hingegen in der Praxis nicht durchsetzen. Grund dafür ist der, dass sie zu groß dimensioniert für den Hausgebrauch sind und dadurch der Verbrauch unnötig ansteigt.

Ist der Dauerbrandofen eine Allesbrenner Heizung?

Die Bezeichnung Dauerbrandofen beschreibt eigentlich die Fähigkeit, die Glut dauerhaft zu halten. Meist ist diese Art der Heizung ein Allesbrenner. Allesbrenner haben in der Regel eine recht hohe Leistung und können somit oft als komplette Allesbrenner-Heizungsanlage genutzt werden. 

Vor einigen Jahren wurde noch von "Allesbrennern" gesprochen, heutzutage konzentrieren sich aber die meisten Hersteller auf bestimmte Brennstoffgruppen (Holz, Pellets usw.), um deren jeweiligen Vorteile auch weiter zu forcieren und das Ergebnis zu verbessern.

Welche Hersteller bieten Dauerbrandöfen an?

Natürlich stellt sich auch die Frage, welche Hersteller den Dauerbrandofen im Sortiment haben. Bekanntester Vertreter ist dabei Haas + Sohn. Daneben finden sich Dauerbrandöfen auch von

  • Justus,

  • Koppe,

  • Aduro,

  • Dovre,

  • Oranier,

  • Caminos.

Anbieter von Dauerbrandöfen

Drooff Kaminöfen GmbH & Co. KG
Feuer aus dem Sauerland (59929, Brilon)
kamdi24 - Ihr Kaminofen-Discount
Schön, dass Sie sich für uns entschieden haben (1237, Dresden)
Kaminofen-Shop.de
(20535, Hamburg)
Mall GmbH
Umweltsysteme (78166, Donaueschingen)
Binkert Haustechnik GmbH
Heizung • Lüftung • Sanitär • Klima (79774, Albbruck)