Zum Inhalt springen
Sparen Sie mit Pelletheizungen, Holzheizungen, Solarheizungen, Wärmepumpen oder einer günstigen Heizungssanierung...

Holzheizungen gehören zu den Heizungsanlagen, die besonders ressourcenschonend arbeiten. Dadurch gelingt es, die Umwelt zu entlasten, aber langfristig auch den eigenen Geldbeutel zu schonen. Für die Förderung einer neuen Holzheizung stehen Programme von drei Seiten zur Verfügung:

  1. Förderung Holzheizung durch die BAFA

  2. Förderung Holzheizung durch die KfW

  3. Förderung Holzheizung durch Kommunen und Länder

Die KfW Bank ist dabei Spitzenreiter. Neben nicht rückzahlbaren Zuschüssen gibt es sehr zinsgünstige Kredite für den Einbau von Holzheizungen. Bei der BAFA werden Holzheizungen ebenfalls gefördert. Allerdings gelten die BAFA-Förderungen seit dem 12.07.2010 nur noch für den Einbau von Holzheizungen in bestehende Gebäude, nicht jedoch in Neubauten.

Wie die BAFA Holzheizungen fördert

Die BAFA fördert die Holzheizung mit Hilfe von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Voraussetzung ist, dass die Holzheizung in Bestandsbauten integriert wird. Holzheizungen in Neubauten können nicht mehr gefördert werden. Die Holzheizung kann dabei über vier verschiedene Programme gefördert werden:

  1. Basis-Förderung

  2. Innovations-Bonus

  3. Effizienz-Bonus

  4. Kombinationsbonus

Voraussetzungen für die Förderung durch die BAFA

Es gibt natürlich auch einige Voraussetzungen für die Förderung durch die BAFA. Die Scheitholz- oder Holzhackschnitzelheizungen müssen

a) automatisch beschickt oder

b) handbeschickt sein.

In Fall a) sind zudem folgende Punkte zu erfüllen:

  • Nennwärmeleistung 5 bis 100 kW

  • Pufferspeicher von mind. 30 l / kW

In diesem Fall beträgt die Förderung 1.400 Euro. Im Fall b) sind Pufferspeicher von mindestens 55 l / kW zu berücksichtigen, damit eine Förderung in Frage kommt.

Die Förderarten der BAFA im Kurzüberblick

Um die Basis-Förderung von bis zu 1.400 Euro zu erhalten, müssen beispielsweise Scheitholzvergaserkessel besonders emissionsarm ausgestattet sein. Diese Bedingung wird erfüllt, wenn die in der ENEV vorgeschriebenen Werte um wenigstens 30 Prozent unterschritten werden.

Die Innovationsförderung kann bis zu 750 Euro pro Anlage betragen. Der Effizienz-Bonus hingegen liegt zwischen 700 und max. 1.450 Euro. Voraussetzung für dessen Gewährung ist, dass der Einbau der Holzheizung in Gebäuden mit besonders niedrigem Energiebedarf erfolgt.

Nicht zuletzt findet sich in diesem Zusammenhang der Kombinations-Bonus. Er kommt zum Tragen, wenn nicht nur eine Holzheizung, sondern auch eine Solaranlage eingebaut wird. Der Bonus beträgt bis zu 500 Euro.

Die Fördermittel der BAFA müssen spätestens binnen sechs Monaten nach Fertigstellung der Anlage beantragt werden.

Wie die KfW Holzheizungen fördert

Auch die KfW ist bekannt dafür, erneuerbare Energien und die Umstellung auf solche großzügig zu fördern. Dabei sind drei Programme entscheidend:

  1. Energieeffizient Sanieren (Nr. 151) – Holzheizung wird im Rahmen einer Komplett-Sanierung gefördert

  2. Energieeffizient Sanieren (Nr. 152) – Holzheizung kann auch als Einzelmaßnahme gefördert werden

  3. Energieeffizient Sanieren (Nr. 430) – Holzheizung wird als Einzelmaßnahme bezuschusst

Die KfW Förderungen im Überblick

Beim Programm 151 werden besonders zinsgünstige Kredite geboten, deren Verzinsung noch unter dem Basiszinssatz liegt. Pro Wohneinheit werden bis zu 75.000 Euro Darlehen vergeben, zusätzlich gibt es einen Tilgungszuschuss, der bis zu 12,5 Prozent der Darlehenssumme betragen kann.

-> Voraussetzung dafür ist, dass der KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht wird.

Interessanter sind die Programme, in denen die Holzheizung auch als Einzelmaßnahme gefördert werden kann. Beim Programm Nr. 152 können Darlehen bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit vergeben werden. Damit lassen sich bis zu 100 Prozent der Gesamtkosten abdecken. Verzinsungen ab einem Prozent sind dabei ebenso möglich, wie tilgungsfreie Anlaufjahre.

Im Programm 430 der KfW gibt es einen Zuschuss. Er kann bis zu zehn Prozent (Stand März 2013) der Gesamtkosten betragen. Zusätzlich lassen sich auch komplette Sanierungsmaßnahmen realisieren, mit denen der KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht wird. Dabei sind dann max.

  • 15.000 Euro Zuschuss für das Effizienzhaus 70 und max.

  • 18.750 Euro Zuschuss für das Effizienzhaus 55 möglich.

Wie Kommunen und Länder die Holzheizung fördern

Auch Kommunen und Länder können die Holzheizung fördern. Hierbei ist es erforderlich, dass bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Welche genau das sind und wie hoch die Förderungen durch Kommunen und Länder ausfallen, hängt stark von den Ländern und Kommunen ab.

Allerdings lassen sich diese Fördermittel, im Gegensatz zu den Zuschüssen von der BAFA, problemlos mit den KfW Förderungen kombinieren.

Beispiele zur Förderung durch KfW und BAFA

Holzheizung Gesamtkosten ca. 15.000,00 €

a) Solaranlage wird mit eingebaut ca. 4.000,00 €

Fördermöglichkeiten

1. BAFA

Basisförderung 1.400,00 €

a) Basisförderung + Kombinations-Bonus 1.400,00 € + 500,00 € = 1.900,00 €

2. KfW

Programm Nr. 430 10 % der Gesamtkosten

10 % von 15.000,00 € = 1.500,00 €

a) 10 % von 19.000,00 € = 1.900,00 €

Im Fall a) sind die Förderungen durch das KfW Programm 430 also genauso hoch, wie die der BAFA. Ohne Solaranlage fallen die Förderungen seitens der KfW höher aus, als bei der BAFA. Würde jetzt noch ein Darlehen eingesetzt werden, ließen sich die gesamten 15.000 / 19.000 Euro über Kredit finanzieren.