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Mit Industrie-Decken-Ventilatoren Heizkosten sparen

Wenn es um die Beheizung von Produktions- oder Lagerhallen geht, kommen spezielle Hallenheizungen zum Einsatz. Ihr Nachteil liegt jedoch oftmals in einem hohen Stromverbrauch Energieverbrauch für Wärme unter der Decke.

Durch eine einfache Erweiterung mit Industrie-Decken-Ventilatoren, wie denen der Firma Fenne KG, kann dieser Nachteil jedoch ausgeglichen werden. So lassen sich die zahlreichen Modelle, die das Unternehmen mit mehr als 25-jähriger Erfahrung produziert und entwickelt, optimal nutzen, um Nachteile einer bestehenden Hallenheizung in gewerblichen Bereichen auszugleichen

Fenne Deckenventilatoren für Industriehallen
Fenne Deckenventilatoren für Industriehallen

Funktionsweise der Decken-Ventilatoren

Die Decken-Ventilatoren arbeiten nach einem einfachen Prinzip: Die warme Luft staut sich normalerweise im Bereich der Decke an. Dort oben bringt sie den Mitarbeitern allerdings nichts. Durch die Decken-Ventilatoren wird die gestaute Warmluft nach unten gedrückt, die Temperaturen in der Halle werden gleichmäßiger verteilt. Dadurch ergeben sich verschiedene Vorteile:

  • Luftschichtungen, in denen es zu Temperaturunterschieden von zum Teil bis zu zehn Grad Celsius und mehr kommt, werden abgebaut.
  • Heizkosten lassen sich durch das Vermeiden der Luftschichtungen um bis zu 30 Prozent senken.
  • Wärmeverluste (Transmissionen), die an der Hallendecke entstehen, werden vermieden.*
  • Räumlichkeiten werden schnell und gleichmäßig aufgeheizt.
  • Kältezonen werden sofort mit Warmluft durchströmt.
  • Vorheizzeiten werden stark verkürzt, bzw. können die Nachtabsenkungszeiten verlängert werden, wodurch weitere Einsparungen möglich sind.
  • Der Boden bleibt trocken.
  • Rost und Schimmel lässt sich vermeiden.
Deckenventilatoren der Fenne KG
Deckenventilatoren der Fenne KG

Beispielrechnung Deckenventilatoren (*)

Außentemperatur 0° C  
Temperatur im Deckenbereich (ohne Decken-Ventilator) 34° C  
Temperatur im Deckenbereich (mit Decken-Ventilator) 22° C  
Einsparung der Transmissionsverluste durch Decken-Ventilator 35 %  

Wie sich die Decken-Ventilatoren steuern lassen

Natürlich lassen sich die Decken-Ventilatoren für die Industrie auch gezielt steuern. Dies ist sinnvoll, weil bereits kurz nach deren Einschalten bestehende Temperaturschichtungen ausgeglichen sind. Daher wäre es für einen geringen Stromverbrauch sinnvoll, die Decken-Ventilatoren zeitweilig komplett auszuschalten. Drei Varianten zur Steuerung finden sich dabei:

  • Warmluftrückführungs-Regelung
    Bei dieser Variante werden mittels zwei Fühlern die Temperaturen an Boden und Decke gemessen. Aufgrund der Temperaturdifferenzen lassen sich nachgeschaltete Drehzahlregler und Ventilatoren nach Bedarf zu- oder abschalten. Direkt am Regler können gewünschte Temperaturdifferenzen für das Ein- bzw. Ausschalten individuell eingestellt werden. Sinnvoll ist es, die Decken-Ventilatoren bereits kurz vor Erreichen bestimmter Temperaturdifferenzen einzuschalten, da die Wurfweite selbiger mit der Stärke von Temperaturschichtungen abnehmen kann. Wichtig ist zudem, dass die Fühler in Boden- und Deckennähe angebracht werden, keinesfalls jedoch in der Nähe von Störfaktoren, wie Fenstern, Toren oder Wasserleitungen.
     
  • Kopplung an das Gebläse der Warmluftheizung
    Bei dieser Variante laufen die Decken-Ventilatoren automatisch in den Heizphasen mit. Somit kann die eingebrachte Warmluft optimal über den Raum verteilt werden. Starke Temperaturdifferenzen können so gar nicht mehr entstehen.

  • Intervall-Schalter
    Darüber hinaus gibt es den Intervall-Schalter, der als preisgünstige und einfache Alternative angesehen werden kann. Bei diesem Gerät werden Betriebs- und Pausenzeiten der Ventilatoren mittels Intervall festgelegt. Die Mitarbeiter müssen sie nicht mehr manuell ein- und ausschalten. Die Intervalle können individuell zwischen drei und 60 Minuten eingestellt werden.

Industrie-Decken-Ventilatoren auch im Sommer sinnvoll

Industrie-Decken-Ventilatoren der Fenne KG sind vielen vor allem ein Begriff, wenn es darum geht, die Hallen zu beheizen. Doch gerade im Sommer sammelt sich in diesen auch unnötig viel Wärme, die ein effektives Arbeiten nahezu unmöglich macht. Deshalb können die Industrie-Decken-Ventilatoren genauso für den Sommerbetrieb genutzt werden. Hierbei sind keinerlei Änderungen an der Installation vonnöten. Auch müssen Laufrichtung und / oder Flügelstellung nicht verändert werden.

Lediglich ein handelsüblicher Schalter ist vonnöten, um die Warmluftrückführungs-Regelung zu unterdrücken. Selbst die Strömungsgeschwindigkeit kann dank intelligenter Drehzahlregler individuell auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden.

Zudem sollten Unternehmen im Winter noch einen wichtigen Punkt berücksichtigen: Werden die Tore bei Warenlieferungen geöffnet, sollten die Ventilatoren abgeschaltet werden. So bleibt die Wärme im Gebäude.