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Heizen mit Gas - wie funktioniert eine Gasheizung?

Paradigma Gasheizung

Eine Heizung, die mit brennfähigen Gasen betrieben wird, bezeichnet man als Gasheizung. Dabei werden in erster Linie Heiz- oder Flüssiggase, die aus Propan und Butan bestehen, verwendet.

Eine Gasheizung besteht aus einem Heizkessel mit einem Gasbrenner, einer Kaminanlage, einer Gasleitung, einer Umwälzpumpe und Heizkörpern, wobei die Therme das Hauptelement darstellt.

Das bis auf 80 Grad erhitzte Wasser wird sodann über ein Rohrsystem in die Heizkörper verteilt, wofür jeweils die Umwälzpumpe eingesetzt wird. Die Abgase, die dabei entstehen, werden durch den Kamin ins Freie geleitet.

Ein interessanter Aspekt ist in diesem Zusammenhang freilich die Auswahl eines günstigsten Gasanbieters. Fakt ist, dass lokale Anbieter keineswegs immer die günstigsten Konditionen zu bieten haben.

Günstige Gasanbieter vergleichen

Wer einen entsprechenden Gasanbieter Vergleich im Internet durchführt (dieser ist i.d.R. kostenlos und unverbindlich), kann pro Jahr bei einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 20.000 kWh sage und schreibe 250 Euro sparen.

Vom Gaskonvektor bis zur Gasetagenheizung

Gasheizungen lassen sich nach ihrem Wirkungsradius in zwei Arten unterteilen: hier sind der so genannte Gaskonvektor und die Gasetagenheizung zu nennen.

Bei Gaskonvektoren handelt es sich um Heizungen, welche in erster Linie für die Beheizung von einzelnen Räumen eingesetzt werden. Die Wärme, welche durch die Verbrennung des Gases entsteht, wird dabei direkt an die Umgebung abgegeben. Die Gasetagenheizung hingegen wird in der Regel als Zentralheizsystem verwendet, um ganze Gebäude zu versorgen.

Darüber hinaus werden bei Gasheizungen generell zwei Verbrennungsarten unterschieden: der Gebläsebrenner und der so genannte atmosphärische Brenner. Wissenswert ist außerdem, dass man zwischen zwei Kesselarten unterscheidet: der Brennwertkessel und der Niedertemperaturkessel

Gasheizung - niedrige Emissionen

Eine Gasheizungsanlage ist in der Tat eine vergleichsweise günstige Variante. Ebenso sind die Wartungskosten relativ niedrig, und es kommt in technischer Hinsicht kaum zu Problemen. Da für eine Gasheizung kein separater Lagerraum benötigt wird, ist der Platzbedarf sehr gering. Bei Gas handelt es sich um einen umweltschonenden Brennstoff, der recht emissionsarm ist und noch dazu niedrige Schadstoffwerte liefert.

Die Bedienung der Anlage ist ungemein komfortabel und sie arbeitet geruchlos, geräuscharm und sauber. Auch im Gegensatz zur klassischen Ölheizung bietet die Gasheizung einen entscheidenden – ökologischen – Vorteil.

Statistiken zufolge beträgt die Schadstoff-Emission (CO²) bei Ölheizungen:

1.000 Liter pro Jahr = 3.000 kg CO²

2.000 Liter pro Jahr = 6.000 kg CO²

3.000 Liter pro Jahr = 9.000 kg CO²

Schadstoff-Emission (CO²) bei Gasheizungen:

10.000 KWh pro Jahr = 1.900 kg CO²

20.000 KWh pro Jahr = 3.500 kg CO²

30.000 KWh pro Jahr = 5.500 kg CO²

Dies sind in der Tat eindeutige Resultate, die durchaus zum Umdenken anregen…. Ein wesentlicher Nachteil bei Gas als Brennstoff sind allerdings die Kosten für den Brennstoff. Durch einen Anbietervergleich kann man die finanziellen Aufwendungen jedoch weitestgehend niedrig halten. Die grundsätzlich sehr günstigen Anschaffungskosten für eine Gasheizung werden durch die hohen Betriebskosten innerhalb kurzer Zeit ausgeglichen.

Ebenfalls als nachteilig wird empfunden, dass der Brenner vor allem nach längeren Heizungspausen mitunter nicht gleich auf Anhieb anspringt.

Grundsätzlich sollte die Heizung allerdings durch das Drücken des Notknopfes wieder funktionieren. Ist dies hingegen nicht der Fall, muss ein Fachmann zu Rate gezogen werden. Tipp: es könnte womöglich an den Heizstäben liegen, die somit umgehend ausgetauscht werden müssten.

Junkers Gasheizung CerapurMaxx

Heizen mit Gas: Vorteile und Nachteile auf einem Blick

Vorteile Nachteile
Kostengünstig in der Anschaffung Erdgasressourcen sind begrenzt
Im Vergleich zur Ölheizung ist die Gasheizung wirtschaftlicher Massive Preissteigerungen beim Erdgas zu erwarten
geruchlos Mitunter lästige Geräuschbildung
geringer Platzbedarf erforderlich Hin und wieder Funktionsstörungen

Kommunale Gasversorgung als Vorraussetzung

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, von jeder anderen Zentralheizung auf eine Gasheizung umzustellen. Das liegt vor allem daran, dass für diese Heizung kein separater Heizraum oder Lagerraum benötigt wird. Ist kein Anschluss an das öffentliche Gas vorhanden, so kann das Flüssiggas platzsparend im Garten oder auch unterirdisch aufbewahrt werden. Hierfür ist die Verlegung spezieller Rohre notwendig, in welchen das Gas gelagert wird. Somit zählt die Möglichkeit der Gasversorgung zu den wenigen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um auf Gasheizung umstellen zu können.

Neues Gas-Heizungungssystem planen und kaufen

Die Planung einer neuen Heizung ist eine wichtige Voraussetzung, um später einen reibungslosen und effizienten Betrieb gewährleisten zu können. So können Spätfolgen bereits bei der Planung verhindert werden.

Die Planung sollte natürlich von einem qualifizierten Installateur bzw. Heizungsbaumeister übernommen werden, der auch die Wirtschaftlichkeit der Gasheizung für das jeweilige Gebäude berücksichtigt. Oftmals ist zusätzlich ein erfahrener Energieberater nötig.

Mit der Planung kann die Gasheizung auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt und den jeweiligen Bedingungen angepasst werden. Ebenso muss bereits im Rahmen dieser Schritte berücksichtigt werden, ob ein Anschluss an das öffentliche Gasnetz möglich ist. Andernfalls ist die Anschaffung von Gastanks erforderlich.

Kosten in der Anschaffung und Umstellung auf Gas

Die Anschaffungskosten für eine Gasheizung sind im Vergleich zu anderen Heizungsarten relativ günstig. Beim Kauf kann man in etwa mit Investitionskosten ab 6.000 Euro rechnen.

Beispiel: Für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von etwa 150 Quadratmetern werden Kessel, Brenner, Regelung und Rauchrohr um etwa 5.000 Euro benötigt. Hinzu kommen Montagekosten und Zubehör in Höhe von circa 600 Euro. Daraus ergibt sich ein Preis von knapp 5.600 Euro, wobei die Kosten für Radiatoren, Boiler und so weiter noch nicht berücksichtigt sind. Die Kosten für den Gasanschluss belaufen sich dabei auf circa 1.500 Euro.

Inklusive der Installation kostet eine Gasheizung also rund 7.100 Euro für ein durchschnittlich großes Einfamilienhaus.

Bei der Umstellung auf eine Gasheizung sowie auch bei einer Neuinstallation besteht unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, eine staatliche Förderung in Anspruch zu nehmen. Deren Höhe richtet sich in der Regel nach dem jeweiligen Wohnort. Umweltorientierte wirtschaftliche Installationen werden meist durch staatliche Unterstützung subventioniert.

Laufende Kosten pro Monat

Die laufenden Kosten für eine Gasheizung richten sich nach dem Verbrauch, dem Nutzungsgrad und dem jeweils gültigen Gaspreis. Angenommen, dieser beträgt 0,574 Euro / Liter, so verbraucht ein Einfamilienhaus mit einem Energieverbrauch von 13.500 KWh rund 1.300 Euro pro Jahr, wobei die Kosten für Abgasuntersuchung, Schornsteinfeger, Strom, Pumpen, Steuerung und Neutralisation des Kondensats bereits enthalten sind.

Durch die steigenden Gaspreise steigen allerdings auch die laufenden Kosten für eine Gasheizung. Übrigens lassen sich die Heizkosten durch umweltbewussten Energieverbrauch oft schon durch „Kleinigkeiten“ reduzieren.

Hier finden Sie 10 Tipps, um effektiv Heizkosten zu sparen.

Brennstoff Gas

Für Gasheizungen wird Gas in flüssiger Form als Brennstoff verwendet. Am häufigsten kommt Erdgas zum Einsatz, wobei auch Flüssiggase, Stadtgas oder Biogas Gasheizungen betreiben. Grundsätzlich kommt das Gas aus dem öffentlichen Gasnetz, sofern ein entsprechender Anschluss vorhanden ist. In diesem Fall ist keine separate Lagermöglichkeit für den Brennstoff erforderlich.

Besteht hingegen keine Möglichkeit des Anschlusses an das örtliche Gasnetz, so kann Gas in flüssiger Form in speziellen Rohren im Garten oder auch unter der Erde gelagert werden. Dabei besteht allerdings der Nachteil, dass diese „Tanks“ in regelmäßigen Abständen aufgefüllt werden müssen.

Service und Beratung Gas Heizung

Für den einwandfreien Betrieb einer Gasheizung ist ein jährliches Warten der Gastherme notwendig. Während es sich hierbei um eine kostenpflichtige Serviceleistung handelt, sollte im Zusammenhang mit der Anschaffung einer Gasheizung eine ausführliche und fachmännische Beratung selbstverständlich sein. An Serviceleistungen bei Gasheizungen ist die jederzeitige Erreichbarkeit eines Fachmannes ebenso ein wichtiger Faktor wie die Information und Hilfe.

Anbieter von Gasheizungen

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