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Die Preise für Bio-Kraftstoffe

Kraftstoffe aus Biomasse.
Kraftstoffe aus Biomasse.

Nach der Novellierung des Mineralölsteuer-Gesetzes sind seit Juni 2002 alle biologischen Kraftstoffe von der Steuer befreit, nachdem zuvor nur Pflanzenöle (z. B. Biodiesel) über dieses Privileg verfügen konnten. Von der Mineralölsteuer befreit sind damit neben Biodiesel auch Biogas sowie synthetisches Benzin, Bioethanol, Biomethanol und Wasserstoff aus Biomasse.

Die Erweiterung dieses Gesetzes beruht auf der Annahme von Verkehrs- und Umweltexperten, dass Biokraftstoffe künftig vermehrt in optimierten Motoren beziehungsweise in der Brennstoffzellen-Technik zum Einsatz kommen werden.

Was sind Brennstoffe?

Holz Brennstoffe

Verbreitete Brennstoffe können heutzutage Öl, Gas, Biogas aus Biomasse, Holz oder HolzpelletsHeizen mit Pelletheizsystemen sein. Besonders Systeme aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien werden staatlich gefördert. Holz spielte im Leben der Menschen schon immer eine wichtige Rolle. Das von Bäumen stammende Naturbaumaterial dient schon lange für den Bau von Häusern. Holz wird aber auch schon sehr lange als Baumaterial für Möbel verwendet. Aber auch als Heizmaterial spielt Holz nach wie vor eine wichtige Rolle.

Während man sich Holz früher einfach so aus dem Wald holen konnte, um damit Feuer anzuzünden, bzw. dieses zu verbauen, geht das heute nicht mehr so einfach. An der Verarbeitung von Holz zu Baumaterial und Möbeln, Paletten, Parkett und anderen Gegenständen sind heute viele Branchen beteiligt, wie Sägewerke, Schreinereien etc. Das Kaminholz steigt wieder in seiner Popularität, was sicherlich mit den wachsenden Gas- und Ölpreisen zu tun hat. Ausserdem hat man mittlerweile die Aufforstung genau im Auge, um Holz-Engpässe der Folgegenerationen zu vermeiden.


Hier finden Sie eine Übersicht der bekanntesten Brennstoffe: 

Heizen mit Holz: Feuerholz, Brennholz und Scheitholz (Allgemein)

Feuerholz ist ein speziell aufbereitetes Holz, das man zum Heizen benutzen kann. Feuerholz ist der älteste Brennstoff der Menschen und wird heute, aufgrund seiner niedrigen Preise und seiner Umweltverträglichkeit wieder vermehrt in Kaminen und Heizungsanlagen verwendet. Es gibt unterschiedliche Arten von Feuerholz.

Weit verbreitet sind dabei Holzscheite, die abgelagert und als trockenes Holz dann verbrannt werden. Des Weiteren gibt es gepresste Briketts, die aus Holzresten hergestellt wurden. Eine neuere Art des Feuerholzes sind die Holzpellets, bei denen es sich um kleine Presslinge handelt, die ebenfalls aus Holzresten hergestellt sind. In Frage kommt für Feuerholz Buchenholz, Eiche, Birke, Erle sowie Ahorn.

Braunkohlebriketts & Kohlebriketts

Kaminofen ZWS MAGNUS

Braunkohlebriketts kommen als Brennstoff für Kamine in Frage und werden nachgelegt, sobald sich im Kamin nach dem Anfeuern ein ausreichendes Glutbett gebildet hat. Der Vorteil der Braunkohlebriketts ist, dass sie sehr lange nachbrennen und dass der Abbrand überaus gleichmäßig ist. Damit muss man nicht so häufig Brenngut nachlegen, wie es bei anderen Befeuerungsmethoden der Fall ist.

Allerdings haben Braunkohlbriketts einen ganz entscheidenden Nachteil, denn sie verfügen nicht über ein schönes Flammenspiel, wie es beispielsweise bei Holzscheiten der Fall ist. Dafür verfügen Braunkohlebriketts über einen sehr hohen Heiz- und Brennwert, der bei rund 6 KWh pro Kilogramm liegt. Zudem sind sie absolut schwefelfrei.

Brennholz & Feuerholz

Brennholz ist der älteste Brennstoff, den die Menschen kennen. Brennholz wurde nämlich schon vor ca. 400.000 Jahren genutzt, um zu heizen. Im Laufe des 20. Jahrhundert wurden in den Industrienationen immer weniger Räume mit Brennholz beheizt. 

Das 21. Jahrhundert brachte jedoch im Zuge der Suche nach Erneuerbaren Energien die Menschen wieder dazu, mehr und mehr das Brennholz als Brennstoff zu nutzen. Ein Problem bei der Verwendung von Brennholz ist jedoch die Vorratshaltung. Lagern sollte man Brennholz nämlich möglichst trocken, aber auch luftig. Für moderne Befeuerungsanlagen werden heute unterschiedliche Arten Brennholz verwendet – angefangen vom Holzbrikett über Scheitholz bis hin zu Stückholz. 

Eichenbriketts

Eichenbriketts sind ein bekannter Brennstoff für Kamine, der als ein besonders hochwertiger Brennstoff gilt. Hergestellt werden sie mit einer besonders hohen Verpressung, bei der ein Druck von mehr als 600bar angewendet wird. Damit ist ein sehr sauberer und vor allem gleichmäßiger Abbrand gegeben. Dadurch verfügen Eichenbriketts über eine sehr konstante Wärmeabgabe, haben eine gute Gluterhaltung und eine sehr gute Flammenbildung. 

Des Weiteren ist die Entstehung der Asche beim Brennvorgang sehr gering und liegt unter einem Prozent. Der Brennwert der Eichenbriketts liegt bei ungefähr 4,8 kW pro Kilogramm. Bevorzugt werden Eichenbriketts aber auch, weil von ihnen ein sehr angenehmer Geruch ausgeht. 

Hackgut - Was sind Hackschnitzel?

Hackschnitzel, auch Holzhackschnitzel genannt, bestehen aus Holz, das mit einem Häcksler zerkleinert wurde. Verwendung finden Hackschnitzel in der holzverarbeitenden Industrie sowie im Pilzanbau. Eine immer größere Bedeutung gewinnen Hackschnitzel allerdings als Brennstoff in Heizkraftwerken oder Hackschnitzelheizungen.

Für den Verwendungszweck als Heizkraftstoff werden die Hackschnitzel in einer bestimmten Größe produziert und dienen der automatischen Beschickung von speziellen Holzheizkesseln für Zentralheizungen. Inzwischen gibt es auch Blockheizkraftwerke, bei denen Hackschnitzel nicht nur für die Erzeugung von Wärme ihren Einsatz finden, sondern auch zur Stromerzeugung. In privaten Haushalten finden Hackschnitzel oftmals in einer Pelletheizung Anwendung, denn mit ihnen ist eine Kosteneinsparung von rund 40 Prozent möglich. 

Brennstoffe aus Holz

Holzbriketts und Hartholzbriketts

Holzbriketts sind ein Brennstoff für Kamine, der aus trockenen und unbehandelten Holzresten hergestellt wird. Diese Holzreste werden unter einem sehr hohen Druck und ohne die Zugabe von speziellen Bindemitteln zu harten und gleichmäßigen Briketts gepresst. Aufgrund dieser Verdichtung haben Holzbriketts fast das gleiche Brennverhalten wie Braunkohle. Allerdings entsteht bei der Verbrennung von Holzbriketts wesentlich weniger Asche und auch der Schwefelgehalt ist im Vergleich zu Braunkohl wesentlich geringer. 

Des Weiteren sind Holzbriketts sehr umweltfreundlich, denn die CO2-Bilanz ist immer ausgeglichen, da die Holzbriketts bei der Verbrennung nur soviel CO2 freisetzen, wie sie als Baum in ihrer Wachstumsphase aufgenommen haben. Holzbriketts verfügen über einen geringen Wassergehalt, der bei rund zehn Prozent liegt. Daher haben sie einen Energiegehalt von 4,8 kWh pro Kilogramm. 

Hartholzbriketts sind Briketts aus unbehandelten Sägespänen, die als Brennstoff für Kamine ihren Einsatz finden. Aus lockeren Sägespänen werden, ohne die Zugabe von Bindemitteln und unter einem Druck von bis zu 600 Bar, Briketts hergestellt. Besonders geeignet sind Hartholzbriketts für kleinere und mittelgroße Öfen, können aber auch in größeren Kachelöfen oder in Festbrennstoffkesseln verwendet werden. 

Der Vorteil von Hartholzbriketts ist, dass sie mit einer geringen Aschebildung verbrennen und eine ausgeglichene CO2-Bilanz haben, denn bei der Verbrennung wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie die Briketts als Baum in ihrem Wachstum der Umwelt entnommen haben. Des Weiteren ist der Energiegehalt von Hartholzbriketts sehr hoch und liegt bei 19MJ pro Kilogramm. Zudem ergeben Hartholzbriketts ein sehr schönes Flammenspiel. 

Was ist Heizöl?

Brennstoff Heizöl

Bei Heizöl handelt es sich um einen flüssigen Brennstoff. Hergestellt wird Heizöl aus den schwer entflammbaren Anteilen des Erdöls. Es gibt mehrere Sorten von Heizöl. Diese unterscheiden sich nach ihrer Dichte, wie auch dem Schwefel- und Aschegehalt und dem Verhältnis von Kohlenstoff und Wasserstoff. 

Insbesondere gibt es die Heizölsorten EL (Extra Leicht) und EL schwefelarm (diese Heizölsorte ist spziell für die Verwendung in den Brennwertanlagen verwendbar). Des Weiteren gibt es noch die Heizölsorten L (Leicht) und M (Mittel), die allerdings nur selten verwendet werden, im Gegensatz zu den Heizölsorten S (Schwer) und ES (Extra Schwer). In Deutschland nutzen rund 60 Prozent der Haushalte immer noch Heizöl zum Heizen. 

Holzpellets & Strohpellets für Holzpelletheizungen

Holzpellets ist der Brennstoff für die heute immer weiter sich verbreitenden Holzpelletöfen. Bei Holzpellets handelt es sich um Brennmaterial als Holz, das in eine stäbchenähnliche Form gepresst wurde. Hergestellt werden Holzpellets in Sägewerken in Pelletpressen. Bei der Herstellung ist kein Bindemittel erforderlich. Allein das holzeigene Lignin hält die Holzpellets zusammen. 

In Deutschland sind Holzpellets nach DIN 51731 genormt, wobei die DIN kein Qualitätsindikator ist. Das heißt, im Bezug auf die Staubentwicklung und den Abrieb erfolgt keine Prüfung. Wenn man mit Holzpellets heizt, dann muss ausreichend Platz für die trockene Lagerung von Vorrat vorhanden sein. Kaufen kann man Holzpellets als Sackware. 

Holzscheite

Holzscheite fallen in der Regel bei der Durchforstung eines Waldes oder aber als Rest bei der Stammholzernte an. Sie haben sich in den letzten Jahren sehr als Brennstoff etabliert, denn Holzscheite sind günstig und verbrennen umweltfreundlich. Ist das Holz frisch, dann kann es über eine Feuchtigkeit von bis zu 50 Prozent verfügen, weshalb man das Holz erst ein bis zwei Jahre ablagern muss. 

Gebrauchsfertig ist es, wenn es nur noch 15 bis 20 Prozent Restfeuchte enthält. Kaufen kann man es als fertig geschlagenes und bereits abgelagertes Holz, oder aber auch als frisches Holz, welches dann selbst geschlagen und gelagert werden muss. Bei Scheitholz handelt es sich um entrindete und in Scheite geschnittene Holzstücke. Verwendet wird für die Herstellung von Scheitholz hauptsächlich das Holz der Buche. Scheitholz ist – erworben im Holzhandel entweder in Säcken, aber auch lose geschüttet erhältlich – ofenfertig vorbereitet. 

Vergleicht man die Heizleistung zu anderen Brennstoffen, so entsprechen 2 RM (Raummeter) Scheitholz bei Verbrennung im Ofen dabei etwa einem vergleichbaren Heizwert von ca. 320 L Heizöl, ca. 400 kg Steinkohle bzw. der gleichen Menge Koks, oder ca. 600 kg Braunkohlebriketts. 

Kaminholz - Heizen mit Kamin

Holz, genutzt als Kaminholz, ist der älteste Brennstoff, den es gibt. Genutzt wird Holz zum Heizen schon seit ca. 400.000 Jahren. Als Kaminholz kann man jedoch nicht jedes Holz verwenden. Kaminholz muss trocken sein. Geschlagen im Wald wird es noch heute – entweder in einem Verschlag oder unter einer Folie – im Freien gelagert und nach Bedarf an die Feuerstelle (den Kamin) geholt. 

Während man früher selbst in den Wald ging, um Holz zu schlagen, kauft man dieses heute im Brennholz-Handel. Dort kann Kaminholz als Frischholz aber auch schon getrocknet gekauft werden. Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts ist wieder eine Zunahme der häuslichen Wärmegewinnung mittels Kaminholz zu verzeichnen.  

Rindenbriketts

Rindenbriketts bestehen aus Rinde, die vom Baumstamm entfernt wurde. Im Anschluss wird sie mechanisch aufbereitet und getrocknet und findet dann als Brennstoff in Kaminen ihren Einsatz. Allerdings werden Rindenbriketts selten als alleiniger Energieerzeuger verwendet, sondern eignen sich eher als Ergänzung zu Schichtholz oder Holzbriketts. 

Der Vorteil der Rindenbriketts besteht daran, dass sie die Wärme sehr gut speichern können, sodass man mit ihnen eine Wärmentwicklung im Ofen erreichen kann, die bis zu zwölf Stunden anhält, obwohl das Feuer erloschen ist. Aufgrund der guten Wärmespeichereigenschaften werden die Rindenbriketts meist erst auf das fast komplett heruntergebrannte Holz gelegt. Rindenbriketts gibt es in einer runden oder aber auch in einer eckigen Form. 

Was ist Schnittholz? (kein Brennstoff)

Beim Schnittholz handelt es sich um ein speziell behandeltes Holz, das man durch paralleles Sägen von Rundholz zur Stammachse herstellt. Dabei kann das Schnittholz scharfe Kanten haben oder aber auch Baumkanten aufweisen. Schnittholz wird in der Baubranche für tragende und aussteifende Zwecke verwendet und besitzt als frisch eingeschnittenes Holz keine bauaufsichtliche Zulassung. 

Um der DIN 4074 gerecht zu werden, muss das Schnittholz auf eine Restfeuchte von 20 Prozent getrocknet werden. Im Anschluss wird es unter Berücksichtung bestimmter Kriterien, wie die Lage der Äste, die Tiefe der Risse sowie der Faserneigung, aussortiert. Nur das Schnittholz, welches diese besonderen Kriterien erfüllt, darf im Bau für tragende und aussteifende Zwecke verwendet werden. 

Heizen mit Stückholz

Als Stückholz bezeichnet man Holz, das in dafür vorgesehenen Feuerungsanlagen (Holzvergaserkessel) verbrannt wird. Es handelt sich dabei um Holz, das noch mit der Rinde versehen einfach in nahezu gleichgroße Stücke geschnitten wurde. Bei den Feuerungsanlagen, in denen Stückholz verbrannt werden kann, unterscheidet man in mehrere Systeme. Diese unterscheidet man nach der Art des Abbrands. 

Das System mit dem „unteren Abbrand“ hat sich dabei in den letzten Jahres als effektivstes System herausgestellt. Um immer genügend Vorrat an Stückholz für die Feuerungsanlage zu haben, muss eine Lagerstelle im Freien oder im Keller eingerichtet werden. Ein einfacher Holzverschlag genügt hierzu. Wichtig ist, dass das Stückholz trocken gelagert ist.


DIer Zukunft heisst Energie sparen