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Welche Heizkörper Typen gibt es?

Übersicht: Vom Elektroheizkörper bis zum Marmor Heizkörper

Ohne Heizkörper wäre es natürlich nahezu unmöglich, in den eigenen vier Wänden eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Eine Alternative – so wie man sie noch aus früheren Zeiten kennt – wäre da möglicherweise der „gute, alte“ Holzofen. Aber dank zu hoher Kosten und einer übermäßigen Schadstoffemission ist dieses Gerät im Laufe der Jahre in der „Versenkung verschwunden“. Auf der anderen Seite wäre in diesem Zusammenhang noch der Kamin als Alternative zur Heizung zu nennen, aber auch dieser ist (noch) nicht in jedem modernen Haushalt zu finden.

Stattdessen gehören Heizkörper in den unterschiedlichsten Arten, Formen und Größen in jede Wohnumgebung. Sie tragen mit modernen Techniken und funktionalen Materialien dazu bei, dass jedes Haus, jede Wohnung gemütlich warm und „heimelig“ wird. Für nahezu jede gewünschte Wärmeabstrahlung stehen dabei passende Heizkörperarten zur Verfügung, sodass für jede Wohnsituation das passende Gerät gefunden werden kann. Welche jeweils die richtige Ausführung ist, sollte am besten mit einem erfahrenen Heizungsfachmann erörtert werden.

Wissenswert ist, dass die einzelnen Heizkörperarten aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Gusseiserne Heizkörper beispielsweise zeichnen sich durch eine hohe Robustheit, Hitzebeständigkeit, Langlebigkeit und eine sehr gute Schalldämmung aus.

Darüber hinaus sind auch Heizkörper aus Stahlblech, Marmor, Aluminium, Speckstein und Kupfer zu haben. Sogar in Bezug auf ihre jeweiligen Wärmeträger werden Heizkörper unterschieden. Einerseits sind hier Wasserheizkörper und Gasheizkörper zu nennen, andererseits gibt es auch Wasserdampf- bzw. Wasserheizkörper sowie Elektroheizkörper.

Für historische oder aussergewöhnliche Immobilien bieten sich sehr oft nostalgische Heizkörper an, die den Räumlichkeiten auch zusätzlich optisch die entsprechende Aufwertung geben.

Günstige Heizkörper: von Konvektoren und Heizschlangen

Zum einen gibt es die so genannten Plattenheizkörper, welche aus etwa zwei bis vier Millimeter dicken Stahlblechen bestehen. Zwar weisen Plattenheizkörper an sich eine vergleichsweise geringe Abmessung auf, jedoch ist das Energiepotenzial, das sie abstrahlen, ungemein hoch. Die Intensität der Wärmeabstrahlung kann durch speziell installierte Leichtbleche sogar noch ein Stückweit erhöht werden. Plattenheizkörper überzeugen in erster Linie durch ihre relativ niedrigen Anschaffungskosten. Allerdings wird es nach Meinung vieler Verbraucher als nachteilig erachtet, dass diese Heizkörper aufgrund der Abgabe der Energie in Form von Strahlung nicht verkleidet werden können. In punkto Design ist deshalb mitunter eine gewisse Kompromissbereitschaft erforderlich.

Stahlrohrradiatoren hingegen sind die klassische Variante unter den Heizkörpern. Hierbei handelt es sich um Heizkörper, die über so genannte Gliedrohre verfügen, welche sich jeweils zwischen dem oberen und dem unteren Sammelrohr befinden. Durch diese Gliedrohre verläuft das aufgewärmte Wasser und trägt so zu einer gleichmäßigen Energieabgabe an die Räumlichkeit bei. Besonders häufig ist diese Heizkörpervariante zum Beispiel als Handtuchhalter bzw. -wärmer oder als Fensterbankheizung zu finden. Je nach Erfordernis ist es auch möglich, Stahlrohrradiatoren zu nutzen, die für einen relativ hohen Wasserdruck konzipiert sind. Wenn man sich im Fachhandel einmal umschaut, so fällt auf, dass Stahlrohrradiatoren in mannigfaltigen Farben, Formen und Größen zu haben sind. Für jede räumliche Gegebenheit lässt sich deshalb meist rasch das passende Modell finden.

Auch Sockel-Heizkörper sind in unterschiedlichen Wohnbereichen zu finden. Sockel-Heizkörper werden in der Regel in unmittelbarer Nähe zum Fußboden angebracht, und zwar direkt an der Fassade eines Gebäudes. Ihre besondere Formgebung (flach und länglich) trägt dazu bei, dass sich Sockel-Heizkörper sehr einfach und mit einem nur geringen Aufwand in die Räumlichkeiten integrieren lassen. Dadurch, dass die Abgabe der Energie mittels Konvektion erfolgt, profitiert man von einer rundum effizienten Energieverteilung und einer wohligen Wärme im gesamten Raum. Dies wirkt sich letztlich positiv auf die Energiekosten aus. Konvektorheizungen hingegen bestehen aus zahlreichen Rippenrohren. Bei dieser Heizkörperart fließt kühle Luft durch die Rohrleitungen und wird im Zuge dessen nach und nach aufgewärmt. Die Temperatur, also die individuelle Heizleistung kann entweder durch eine so genannte Luftklappenregelung oder – und das ist die gängigere Variante - durch integrierte Thermostat-Ventile eingestellt werden.

Gerade bei Konvektoren kommt es vor, dass sich mit der Zeit lästige, blubbernde Geräusche bemerkbar machen. Obwohl das Ventil aufgedreht ist, gibt die Heizung darüber hinaus nur noch bedingt Wärme ab. Dies ist wahrlich Energieverschwendung pur – denn das Geld „fliegt“ so buchstäblich zum Schornstein hinaus…. Es wird nämlich weit mehr Energie zum Beheizen der Räumlichkeiten benötigt, als dies bei einer voll funktionsfähigen Heizung der Fall wäre. Störende Blubbergeräusche und die daraus resultierende mangelnde Energieabgabe sind jedoch oftmals die Folge, wenn Heizkörper nicht richtig entlüftet werden. Dabei ist das Entlüften von Heizkörpern denkbar einfach, es geht schnell und ist unkompliziert. Lediglich ein passender Entlüftungsschlüssel, der übrigens im Baumarkt schon für kleines Geld zu haben ist, und eine Schüssel sind zum Entlüften des Heizkörpers erforderlich.

Ebenso erwähnenswert im Hinblick auf die unterschiedlichen Heizkörperarten sind übrigens moderne Heizschlangen-Heizkörper. Nicht immer sind sie auf den ersten Blick erkennbar, denn es gibt sie zum einen in Form von Wandheizungen, zum anderen werden sie auch als Fußbodenheizung angeboten. Jedenfalls sind sie äußerst praktisch, effizient – und noch dazu äußerst platzsparend. Woher aber kommt die Wärme, die ein Heizkörper an die jeweiligen Räumlichkeiten abgibt? Erst einmal muss die Energie in einem Heizkessel generiert werden. Dank innovativer Brennwerttechniken ist es heute möglich, dass der Energieträger fast vollständig genutzt werden kann. Vergleicht man die Wirtschaftlichkeit moderner Anlagen mit der Effizienz althergebrachter Geräte, so ist in jedem Fall eine deutliche Verbesserung erkennbar.



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