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Energiewerte Brennstoffe im Vergleich

Gas, Heizöl, Solarenergie, Biomasse oder Heizstrom - mit was heizen?

Die Zahl der Heizungsarten ist im Laufe der Jahre immer vielfältiger geworden. Was früher noch der „gute, alte“ Kohleofen war, ist heute die innovative Biomasseheizung oder die moderne Solarheizung. Aber auch Gas-, Öl- oder Elektroheizungen erfreuen sich noch immer einer gewissen Beliebtheit. Mittlerweile sind diese jedoch meist mit anderen, modernen – und vor allem energetisch sinnvollen – Technologien ausgestattet, sodass auch sie im Hinblick auf die CO²-Emission in der Regel durchaus vorbildlich sind. Darüber hinaus punkten sie jedoch auch vor dem Hintergrund der Kostenersparni

Was sind fossile Brennstoffe und alternative Brennstoffe?

So unterschiedlich die einzelnen Heizungsarten sind, so verschiedenartig sind auch die Brennstoffe, mit denen sie betrieben werden, um für die Gewinnung der Wärme zu sorgen. Der Brennstoff Kohle scheint sich langsam, aber sicher vom Markt zu „verabschieden“; Koks bzw. verkokste Kohle hingegen, ein Brennstoff, der fast schon als „antik“ bezeichnet werden darf, ist vielerorts bereits lange in Vergessenheit geraten. Stattdessen kommen Heizöl in seinen unterschiedlichen Varianten, Erdgas, Propan, Biogas oder Holz (entweder in Form von Scheiten oder in Pelletform) in modernen Heizungsanlagen zum Einsatz. Nicht alle diese Brennstoffe überzeugen jedoch auch in ökologischer Hinsicht, denn beispielsweise bei Öl oder Gas ist die Schadstoffemission zum Teil sehr hoch. Weitaus vorteilhafter sind dahingegen Öko-Strom, Erdwärme, Pflanzen oder Sonnenenergie.

Vorteile Kohle, Öl und Koks    

  • Koks und Kohle sind vergleichsweise günstig
  • im Gegensatz zu Kohle ist Öl um bis zu 40 Prozent wärmeeffizienter

Nachteile Kohle, Öl und Koks 

  • stetige Preissteigerung bei Öl in der Anschaffung unüberschaubare Preissituation am (Welt-) Markt
  • Öl ist im Allgemeinen bis zu 30 Prozent teurer als Kohle
  • Hohe Schadstoffbelastung
  • Schlecht abbaubar; Recycling mit hohem Kostenaufwand verbunden
  • Nach dem Heizen ist oft hoher Reinigungsaufwand erforderlich

Grundsätzlich handelt es sich bei Brennstoffen bekanntlich um chemische Stoffe, welche in Verbindung mit Sauerstoff aus der Atmosphäre verbrennen, sodass die daraus resultierende Energie zum Heizen genutzt werden kann. Wenn es aber darum geht, eine neue Heizung in den eigenen vier Wänden zu installieren, so fällt die Wahl wahrlich nicht immer leicht. Denn zum einen spielt vor allem der Kostenaspekt eine wesentliche Rolle, andererseits darf auch das Wohl der Umwelt nicht ins Hintertreffen geraten.


Expertenmeinungen zufolge sind ökologisch wertvolle Brennstoffe durchaus kostengünstig zu haben, allerdings sind die Anschaffungskosten der entsprechenden Heizungsanlagen oftmals vergleichsweise hoch. Meist rechnet sich eine solche Investition schon nach kurzer Zeit, aber dennoch ist es nicht jedem Hauseigentümer auf Anhieb möglich, den hohen Kostenaufwand auch tatsächlich zu bewerkstelligen.

Staatliche Förderungen Heizung

Wie gut, dass von staatlicher Seite her zum Teil attraktive Förderungen zumindest für bestimmte Heizungsanlagen gewährt werden; dies fördert natürlich auch den Kauf von Brennstoffen.

Außerdem ist in diesem Zusammenhang oft auch mit besonders zinsgünstigen Krediten zu rechnen. Auf diese Weise fällt es dem einen oder anderen sicherlich ein wenig leichter, für die neue, umweltschonende Heizungsanlage ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen.

Handlungsbedarf ist in jedem Fall erforderlich, denn die Energiekosten steigen nahezu kontinuierlich an; Verbraucher mit kleinerem Geldbeutel dürften deshalb wohl schon in den nächsten Jahren kaum mehr in der Lage sein, die Kosten für Öl und Gas zu bezahlen. Schließlich ist allein der Heizölpreis in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr um nahezu ein Viertel gestiegen. Eine echte Kostenexplosion, die letztlich – wie so oft – der Verbraucher selbst zu tragen hat.

Brennstoff Preise

Wer also schon jetzt umdenkt, kann über kurz oder lang bares Geld sparen. Wenn man die finanziellen Aufwendungen für die jeweiligen Brennstoffe genauer unter die Lupe nimmt, so ist zum Beispiel das Heizöl mit einem Literpreis von 0,78 Euro nicht nur verhältnismäßig teuer (weitere Preissteigerungen sind in diesem Zusammenhang sicherlich zu erwarten), sondern auch die Schadstoffemission ist überaus hoch. Erdgas bzw. Flüssiggas ist dahingegen mit 0,63 Euro ein wenig günstiger, als Heizöl. Aber auch hier sind steigende Kosten ebenfalls nur eine Frage der Zeit.

Weitaus empfehlenswerter – vor allem auch vor dem ökologischen Hintergrund – sind da freilich die Naturbrennstoffe wie Pflanzenreste, Stückholz, Pellets oder Hackschnitzel. Die finanziellen Kosten für Getreide beispielsweise schlagen mit rund 0,25 Euro zu Buche, Hackschnitzel sind mit einem Preis von 34,50 Euro je Schüttraummeter ebenfalls ungemein günstig. Zudem punktet auch Stückholz mit rund 60 Euro für Kiefernholz pro Raummeter oder mit circa 80 Euro je Raummeter für Eichenholz.

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einer Gesamtwohnfläche von 120 Quadratmetern, welches mit einer Ölheizung ausgestattet ist, benötigt man (pro Heizsaison) sage und schreibe rund 3.465 Liter Heizöl. Die Kosten pro Jahr liegen dabei bei rund 2.700 Euro. Der Bedarf an Hackschnitzeln für ein vergleichbares Haus mit einer modernen Holzheizung beträgt circa 43 Schüttraummeter pro Jahr. Das ist mit einem Kostenaufwand von rund 1.484 Euro verbunden. Pellets sind im Gegensatz zu Hackschnitzeln ein wenig teurer (hier liegt ein finanzieller Gesamtaufwand pro Jahr von circa 1.900 Euro zugrunde): in einem Einfamilienhaus mit circa 120 Quadratmetern Wohnfläche werden jährlich etwa 7,6 Tonnen Pellets benötigt. Holzscheite bzw. Schüttholz, das in besagtem Einfamilienhaus zum Einsatz käme, schlägt mit den jeweils erforderlichen 21 Raummetern für Eichenholz bzw. mit den 26 Raummetern Kiefernholz mit einem Kostenaufwand pro Jahr in Höhe von 1.500 Euro (Kiefer) bzw. 1.700 Euro (Eiche) zu Buche.

Weitaus teurer sind da Erd- bzw. Flüssiggasheizungen im Unterhalt. Beträgt bei Erdgas die benötigte Durchschnittsmenge circa 3.100 Kubikmeter pro Jahr, so müssen dahingegen in einem Jahr rund 5.000 Liter Flüssiggas angeschafft werden. Dabei liegt der jährliche Kostenaufwand für Erdgas bei circa 2.000 Euro, bei Flüssiggas fallen etwa 3.000 Euro an Heizkosten pro Jahr an. Wer die Preise vergleicht, kann also bares Geld sparen. Selbstverständlich hilft das qualifizierte Heizungsfachunternehmen auch bei diesbezüglichen Fragen stets gern weiter.



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