Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik


Startseite ep24 News, Fachberichte, Pressemeldungen Termine, Veranstaltungen Marktplatzanzeigen Serviceleistungen: Onlinerechner, Webmaster, Angebotsservice, Newsletter Energie, SHK & Bau-Community ENERLIX Gewerbekunden Marktplatz B2B
News  |  Themen  |  Fachberichte  |  Pressetexte  |  Bildung  |  Blogs  |  Suche  |  Archiv  |  Neuer Artikel



Fahrzeugtechnik

Fahrzeuge Fotostrecke

Alternative Antriebskonzepte in Fahrzeugen

Elektroauto In Zeiten steigender Treibstoffpreise suchen viele eine geeignete Kraftstoffalternative. Die Autoindustrie reagierte lange Zeit nur recht zögerlich auf diesen Trend, mittlerweile jedoch bieten fast alle Hersteller Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten ab Werk an. Mittlerweile werden auch die Stromtankstellen-Netze weiter ausgebaut, um eine Versorgung zu gewährleisten.

Erdgasautos & Fahrzeugumrüstung

Verschiedene Konzepte stellen eine Alternative zum bekannten Otto- oder Dieselmotor dar. Die Hersteller bieten zum Beispiel Fahrzeuge mit einer Umrüstung auf den Betrieb mit Erdgas bzw. Autogas (LPG) an. In der Anschaffung sind sie etwa 2.500 Euro teurer als vergleichbare Benziner, aber ab eine Fahrleistung von 30.000 Kilometern im Jahr amotisiert sich ein solches Fahrzeug schon im zweiten Jahr.

Zu beachten ist allerdings, dass im Gasbetrieb etwa 10% weniger Leistung zur Verfügung stehen und der Anzug des Fahrzeugs deutlich schlechter ist. Mit 65 Cent pro Kilogramm Gas (entspricht 1,5 Litern Benzin) ist man dafür aber günstig unterwegs. Dazu kommen noch die steuerlichen Vorteile.

Wichtig ist genau zu prüfen, ob man ein Erdgas-Fahrzeug kaufen sollte oder eine auf Autogas umgerüstetes Fahrzeug.

Vorteile: Die Vorteile von Erdgas liegen vor allem darin, dass es noch bis 2020 mineralölsteuerreduziert und extrem umweltfreundlich ist.

Nachteile: Nachteilig erscheint die, im Vergleich zu Autogas deutlich geringere Reichweite und das schlecht ausgebaute Tankstellennetz in Europa. Im Vergleich dazu erhält man Autogas auch an diversen Tankstellen der europäischen Nachbarstaaten.

Zudem erzielt man, wie bereits erwähnt, größere Reichweiten. Bei beiden Varianten kann man jederzeit zwischen dem Betrieb mit Benzin und Gas umschalten. Reicht der Gasvorrat also nicht bis zur nächsten Tankstelle kann auf den Benzintank umgeschaltet und die Fahrt fortgesetzt werden.

Die Umrüstung von Gebrauchfahrzeugen lohnt sich gerade bei Erdgas kaum. Hier ist mit Kostenn von bis zu 5.000 Euro zu rechnen. Zudem fällt dem nötigen Zusatztank viel Stauraum im Kofferraum zum Opfer. Sinnvoller ist in diesem Falle eine Umrüstung auf Autogas, da das Flüssiggas in einem kleineren Tank an der Stelle des Reserverades Platz finden kann.

In Punkto Sicherheit und Anfälligkeit muss man sich keinerlei Gedanken machen. Entsprechend umgerüstete Fahrzeuge sind weder beim Betanken noch im Betrieb unsicherer und tauchen auch nicht häufiger in Pannenstatistiken auf.

Elektroautos & Hybridautos

Wer lieber auf Strom als alternative Antriebsmethode setzt trifft mit einem Hybridauto die richtige Wahl. Hier arbeitet neben dem bekannten Verbrennungsmotor ein Elektromotor. Beide ergänzen sich in den verschiedenen Fahrsituationen, so dass man in Summe merklich weniger Benzin verbraucht. Wie wird dies erreicht?

Der Verbrennungsmotor kann bei der Nutzung der Hybridtechnologie in dem für ihn günstigsten Effizienzbereich betrieben werden. Fällt ein Überschuss an Energie an, wird diese über einen Generator zum Aufladen der Batterie verwendet.

Der Elektromotor kann seine Stärken vornehmlich im Stadtverkehr ausspielen. In der Beschleunigunsphase, also beim Anfahren, wirken beide Motoren gemeinsam. Bei einem Elektromotor steht sofort das maximale Drehmoment zu Verfügung und man erreicht so sogar eine um 10-20% verbesserte Beschleunigung als im reinen Benzinbetrieb. Um eine gleiche Beschleunigung zu erzielen kann also folglich der Hubraum des Verbrennungsmotors reduziert werden (Downsizing).

Die Endgeschwindigkeit von Hybridfahrzeugen fällt daher meist etwas geringer aus. Im Schubbetrieb, beim Abbremsen und bei der Fahrt bergab wird Energie zurückgewonnen und ebenfalls in die Batterie eingespeist (Rekuperation). Wird keine oder nur sehr wenig Antriebsenergie gebraucht, etwa beim Einparken, schaltet der Verbrennungsmotor bei vollständig geladener Batterie komplett ab und nur der E-Motor arbeitet. Allein im Autobahnbetrieb wird fast ausschließlich der Verbrennungsmotor genutzt, da hier dauerhaft eine hohe Motorleistung gefordert ist und die Leistung des Elektromotors bei hohen Drehzahlen immer weiter abnimmt.

Insgesamt ermöglicht es der Hybridantrieb also, dass der Verbrennungsmotor hauptsächlich in dem für ihn optimalen Drehzahlbereich arbeitet und so seine größt mögliche Effizienz erreicht. Der Elektromotor greift in den für den Verbrennungsmotor ungünstigen Bereichen ein und führt so zu einem deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch.

Einige Hersteller bieten diese Antriebskonzept mittlerweile in Serie an und die Nachfrage steigt stetig. Alternative Antriebskonzepte für Fahrzeuge werden also in Zukunft immer wichtiger werden. Mit den vorgestellten Varianten lässt sich aber bereits jetzt eine Menge Geld einsparen.

Elektroauto Fach-Blogs

Blog: Umweltautos Teil 7 - Top 5 Elektro- und Hybridfahrzeug Hersteller und Marken
2466 Aufrufe, 0 Kommentare
Blog: Stromtankstelle Hamburg eröffnet Tankstelle für Elektroautos
1114 Aufrufe, 2 Kommentare

Hybridauto Fach-Blogs

Blog: Umweltautos Teil 7 - Top 5 Elektro- und Hybridfahrzeug Hersteller und Marken
2466 Aufrufe, 0 Kommentare
Blog: Umweltautos Teil 6 - Elektroautos Marktdaten: Stand und Ausblick
2092 Aufrufe, 0 Kommentare
Blog: Umweltautos: Teil 5 - Die Nachteile der Elektroautos
1658 Aufrufe, 2 Kommentare