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Photovoltaik (Solarstrom), der Wachstumsmotor der erneuerbaren Energien...

Solarspeicher

Solarspeicher – wichtig für jede Solaranlage

Für Solaranlagen sind Solarspeicher sehr wichtig, denn in den wenigsten Fällen wird die Energie bzw. Wärme dann genutzt, wenn sie produziert wird. Doch wie funktioniert ein Solarspeicher eigentlich konkret?

Die Funktionsweise lässt sich in mehreren Schritten erklären:

  1. Wärme, die in den Sonnenkollektoren gewonnen wird, wird über den Vorlauf des solaren Kreislaufes in den ersten Wärmetauscher des Solarspeichers transportiert. Dieser sollte sich möglichst weit unten im Solarspeicher befinden.
  2. Der Wärmetauscher ist mit einem metallenen Rohr versehen, das sich erwärmt.
  3. Die entstehende Wärme wird an das Speicherwasser, das das Rohr umgibt, weiter gegeben.
  4. Da diese Wärme nicht ausreicht, um warmes Wasser zu produzieren, wird eine Nacherwärmungsmöglichkeit, in der Regel in Form eines zweiten Wärmetauschers benötigt.
  5. Dieser wird meist im oberen Teil des Solarspeichers angebracht.
  6. Bei Bedarf wird er durch Heizungswasser durchflossen.
  7. So kann der obere Teil des Speicherwassers nacherwärmt werden.

Typische Merkmale des Solarspeichers

Der Solarspeicher ist weiterhin durch typische Merkmale gekennzeichnet. Das sind unter anderem:

größere Abmessungen als klassische Warmwasserspeicher
schlanke und hohe Formgebung
besonders gute Isolation des Speichers
dank Bereitschafsteil ist Warmwasser immer verfügbar
durch die Bauform ergibt sich eine natürliche Wärmebeschichtung

Welche Größe braucht ein Solarspeicher?

Damit der Solarspeicher effizient arbeiten kann, muss er die richtige Größe aufweisen. Diese sorgt dafür, dass

  • ein hoher Warmwasserkomfort gesichert wird,
  • der Nutzungsgrad der Solaranlage möglichst hoch ist,
  • Schwankungen im Tages- bzw. Jahresverlauf weitestgehend kompensiert werden können,
  • der Widerspruch zwischen Angebot und Nachfrage aufgelöst wird.

Pro Person sollte der Solarspeicher deshalb mindestens 80 Liter fassen, um die Solarenergie effektiv nutzen zu können. Dieser Wert entspricht in etwa dem doppelten Tagesbedarf einer Durchschnittsperson. Bei höheren Wasserverbräuchen muss auch der Solarspeicher größer dimensioniert werden. Diese Erhöhung des Fassungsvolumens schadet dabei nicht, dafür steigt aber der Nutzungsgrad der Solaranlage.

Zu beachten ist jedoch: Sehr große Solarspeicher und vergleichsweise geringe Kollektorflächen können dazu führen, dass das Wasser nicht immer stark genug aufgeheizt werden kann. Dann muss eine klassische Heizung häufiger zusätzlich eingesetzt werden.

Die wichtigsten Anforderungen an einen Solarspeicher

Natürlich werden an Solarspeicher vielfältige Anforderungen gestellt. Die wichtigsten sind unter anderem:

  • geringe Wärmeverluste
  • dicht anliegende Wärmedämmung um die gesamte Speicheroberfläche, insbesondere im obersten, warmen Teil
  • Unterstützung von Aufbau und Erhalt einer Temperaturschichtung
  • Temperaturen zwischen 80 und 90° C sollten möglich sein
  • Temperaturen im unteren Teil des Solarspeichers müssen erfasst werden können, etwa mit Tauchfühlern
  • Montagemöglichkeit für Temperaturfühler muss variabel sein, um sich an verändernde Bedingungen, wie Volumenänderungen, anpassen zu können
  • keine zu hohen Kosten

Solarspeicher Unternehmen

IBC SOLAR AG
Sonnenstrom mit System (96231, Bad Staffelstein)